Dr. Dres "2001": Kurz-Doku über die Entstehung des Klassikers veröffentlicht

Dr. Dres Überklassiker "2001" ist kürzlich 20 Jahre alt geworden. Einblicke in die Entstehung der legendären Platte, die unter anderem Singles wie "The Next Episode", "Still D.R.E." und "Forgot About Dre" bereithält, gibt Dre in einer Kurz-Doku für Apple Music.

Eminems "Forgot About Dre"-Hook war eigentlich für Snoop Dogg bestimmt

Die Geschichte des ikonischen Longplayers arbeitet die Producer-Legende mit seinem langjährigen Geschäftspartner Jimmy Iovine auf. Der Talk fördert dabei interessante Dinge zu Tage. So plaudert Dr. Dre aus, dass Eminem die Hook von "Forgot About Dre" ursprünglich für Snoop Dogg geschrieben hat. Die als Orientierung gedachte Fassung von Eminem sei jedoch total überzeugend gewesen – also blieben Slim Shadys Vocals auf dem Track.

Auch erklärt Dr. Dre, wie es dazu kam, dass Jay-Z letztendlich die Lyrics zu "Still D.R.E." beisteuerte. Die aktuelle Entwicklung im Hiphop sieht der Multi-Millionär eher kritisch. Die Qualität gehe Stück für Stück verloren, da die Menge an Output entscheidender geworden sei. Ein Artist müsse abwägen, was wichtig sei: Kunst oder Geld.

Dr. Dre sagt, dass es heutzutage sehr schwer für ihn sei, gute Rap-Musik zu finden. Auf dem Foto präsentiert der Produzent neben Q-Tip alte Classics. Hat er mit der Aussage Recht? l @drdre

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Ein Album, bei dem sich alle einig sind: Dr. Dres "2001" hat Geburtstag

Eins der größten Rap-Alben hat heute Geburtstag: Dr. Dres Meisterwerk 2001 (1999).Die wohl am härtesten von "Black Music DJs" all across the World vergewaltigte Platte aller Zeiten ist nicht nur Heads ein Begriff, sondern jedem, der zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr mal einen Club von innen gesehen hat.

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Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Von Alina Amin am 10.09.2020 - 14:30

Eminem wurde am 5. April dieses Jahres von einem Fremden geweckt. Der Mann, den Slim Shady zunächst als seinen Neffen einordnete, heißt Matthew David Hughes und steht nun vor Gericht – eigentlich wegen Einbruch und Sachbeschädigung an Eminems Wohneigentum. Wie Detroit Free Press berichtet, hat sich im Verlauf des Prozesses nun ergeben, dass Hughes einen konkreten Plan hatte. Wie ein Polizeibeamter erklärt, war er mit einer Mission eingebrochen: Den Rapper zu töten. 

Der Einbrecher Matthew David Hughes wollte Eminem töten

Eminem selbst war gestern zum jüngsten Prozesstag nicht anwesend und sein Anwalt wurde per Video zugeschaltet. Der Polizist Adam Hackstock berichtet als Zeuge von dem Vorfall. Er hatte im Anschluss an die Festnahme von Hughes über eine Stunde mit Eminem über das Geschehen gesprochen. In diesem Gespräch berichtete ihm der Rapper unter Anderem, wie Hughes ihm erzählte, dass er gekommen sei, um ihn zu töten: 

"Als Mr. Mathers ihn fragte, wieso er gekommen sei, entgegnete ihm Mr. Hughes, dass er da sei, um ihn zu töten."

('When Mr. Mathers asked him why he was there, he was told by Mr. Hughes that he was there to kill him')

Eminem lenkte seinen Einbrecher ab, bis die Polizei kam

Bei dem Versuch, den Einbrecher abzulenken, bis die Polizei eintreffen konnte, habe der Rapper daraufhin dem ungebetenen Gast eine Tour durch sein Anwesen gegeben. Eminem zeigte ihm das TV-Zimmer, einen Spielraum und führte ihn über seinen Basketballplatz zu einem der Ausgänge des Hauses. Dort übermannte ihn einer der Security-Männer.

Hughes war unbewaffnet und soll sich der Sicherheitskamera-Aufnahmen zufolge einige Zeit lang auf dem Gelände des Anwesens befunden haben. Er schlug mit einem Ziegelstein eins der Fenster ein und kletterte durch dieses in das Haus. Als die Polizei eintraf, versuchte er - beim Kampf mit dem Security-Mann - zu erklären, dass er ein Freund aus der Nachbarschaft sei.

Seit dem Vorfall ist Hughes in Gewahrsam. Der nächste Prozesstag ist für den 28. September angesetzt. Der zuständige Staatsanwalt hat dem Gericht erklärt, dass Hughes obdachlos sei. Sein Pflichtverteidiger ist der Meinung, es handele sich um eine Form der psychischen Störung und forderte zunächst ein Gutachten diesbezüglich. Der Angeklagte Hughes lehnte eine etwaige Untersuchung ab.


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