Capital Bra: Nach Pizza und Eistee weitere Produkte in Planung?

Mit Gangstarella hat Capital Bra (diesen Artist auf Apple Music streamen) mittlerweile vier verschiedene Tiefkühlpizza-Sorten auf dem Markt, seinen Eistee BraTee gibt es ebenfalls in vier unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Dass es aber wohl nicht nur bei diesen zwei Produkten bleiben wird, enthüllt nun ein Bericht von Business Insider. Demnach könnten Schokoriegel, Limonaden und sogar Eis auf dem Weg sein.

Auch alkoholische Getränke unter Capis BraTee?

Dem Artikel zufolge zeigt ein Blick ins Register des Deutschen Patent- und Markenamtes, dass die BraTee GmbH, die hinter Capital Bras Eistee steckt, darüber hinaus noch für Milchgetränke, Limonaden und alkoholische kohlensäurehaltige Getränke eingetragen sei. Mit den alkoholischen Getränken könnte Capi es also Shirin David gleichtun, die für ihre eigene Eistee-Marke Dirtea ebenfalls eine Ü16-Variante in Planung hat. 

Damit aber noch nicht genug: Weitere Waren seien am 15. April angemeldet worden, befänden sich aber aktuell noch im Prüfungsverfahren des Patentamtes. Darunter seien Armbänder, Schlüsselanhänger, Handtücher, Polohemden, Badeschuhe, Feuerzeuge oder Getränkehalter für Fahrzeuge. Eventuell wird es also sogar passendes Merchandise zu den Getränken geben.

Capital Bra-Schoki könnte ebenfalls unterwegs sein

Bei Capis Pizza-Marke Gangstarella sieht es ähnlich aus: Der Eintrag der Brand sieht nicht nur Pizza, sondern auch Speiseeis, Schokoriegel und andere Fertiggerichte vor. Unter anderem finden sich hier Pastagerichte, Sandwiches, Wraps, gefüllte Sandwiches oder getoastetes Käse-Sandwich. 

Selbstverständlich bedeutet so ein Markeneintrag nicht, dass die Produkte definitiv auf den Markt kommen werden. Er bietet Brands lediglich die Option, all diese Artikel irgendwann herausbringen zu können. Ob und wann es also einen Capital Bra-Schokoriegel oder ein Alkoholgetränk von Capi geben wird, bleibt also abzuwarten. 

Warum Capital Bra übrigens Beef mit Fero hat, findet ihr hier: 

Capital Bra vs. Fero: Der Beef erklärt

Capital Bra und der albanische Rapper Fero tragen aktuell eine Meinungsverschiedenheit auf Social Media aus. Letzterer ist dabei inzwischen von bloßen Vorwürfen zu härteren Beleidigungen übergegangen. Doch worum geht es eigentlich? Ursächlich für den Konflikt ist wohl die Performance des gemeinsamen Tracks " KaDeWe", der im September 2020 erschien.

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Wie Dieter Bohlen Jumpas "Cherry Lady"-Remake "eiskalt" nachgebaut hat

Wie Dieter Bohlen Jumpas "Cherry Lady"-Remake "eiskalt" nachgebaut hat

Von Michael Rubach am 19.05.2021 - 13:41

Producer Special bei Apple Musics HYPED Radio: Aria Nejati begrüßt Jumpa zum Interview. Der in Berlin ansässige Produzent droppte allein in den letzten Wochen Singles mit Artists wie Samra, Zuna oder badmómzjay. Im Talk (hier anhören) spricht er nun über seine ersten musikalischen Gehversuche, den Auslöser für seine Deutschrap-Faszination und über Dieter Bohlens wilde Moves im Nachgang von Capital Bras Cover-Version von "Cherry Lady".

Remake vom Cover: Dieter Bohlen baut "Cherry Lady" im Jumpa-Style

Obwohl Jumpa erst 25 ist, produziert er seit zehn Jahren für Künstler*innen im Deutschrapkosmos. So hat er auf Fards Album "Invictus" 2011 bereits zwei Beats platzieren können. Jumpa-Produktionen finden bundesweit in der Szene Anklang. Vom "Outro" auf Farid Bangs "Asphalt Massaker 3" bis zu "High Life" auf dem "Sampler 4" der 187 Strassenbande – Jumpa, make it jump. Kein Wunder, dass sich auf seiner kommenden EP "Make It Jump" unter anderem Zuna, Samra, badmómzjay und Vega tummeln. Der Beat zur Auftaktsingle von badmómzjays Debütalbum "badmómz." geht ebenfalls auf das Konto von Jumpa.

Auch mit Capital Bra hat er schon für verschiedene Songs zusammengearbeitet. Das von Jumpa produzierte Cover von "Cherry Lady" ist inzwischen Platin gegangen. Davon dürfte jedoch vor allem Dieter Bohlen profitieren. Der Pop-Titan hält laut Jumpa die gesamten GEMA-Rechte. Ebenso hat der Modern Talking-Gründer offenbar ganz genau hingeschaut, wie heutzutage Musik entsteht. Die Inspiration für ein weiteres Dieter Bohlen-Remake des Songs liegt für Jumpa auf der Hand.

"Ich hab auch mal mit ihm telefoniert. Ich hab, glaube ich, ein zwölftel Aufführungsrecht. Es ist ein Witz einfach. Viel krasser ist aber, dass Dieter dann irgendwann noch einmal eine eigene 'Cherry Lady'-Version releast hat und meinen Beat eins zu eins nachgebaut hat. Und ich da auch nix machen konnte, weil er die GEMA hat. Er hat eins zu eins meine Chord Progression nachgebaut. Eiskalt."

Jumpa über seine Anfänge als Producer & den Weg zum musikalischen Gehör

Wie ist Jumpa überhaupt dorthin gelangt, dass er es mit Kalibern wie Dieter Bohlen zu tun bekommt? Er hat früher zur Übung mit dem Nachbauen von Instrumentals begonnen. Als er mit dem Beatmaking anfing, sei er noch "komplett unmusikalisch" gewesen. Seine persönliche Deutschrapinitialzündung fand bei ihm mit Sido und "Fuffies im Club" statt. Dann folgte ein Ratschlag seiner Mutter und YouTube-Tutorials.

"Dann habe ich irgendwann Beats nachgebaut, weil meine Mom ist eine Sängerin gewesen früher [...]. Die hat ein sehr gutes Gehör. Die hat dann irgendwann einmal den simplen Satz zu mir gesagt, der mir sehr viel gebracht. Und zwar einfach so: 'Versuch nicht nur, die Musik zu konsumieren, sondern versuch mal den Song in deinem Kopf auseinanderzunehmen. Welche Instrumente sind in dem Song drin, wie bewegen die sich, wie spielen die und so weiter?' Seit dem kann ich auch nicht mehr normal Musik, hören. [...] Ich guck immer so: Wie spielt er Synthy? Welche Noten sind das ungefähr? Wie hat er das gemacht? Wie hat er den Sound hinbekommen? Dadurch hab ich am Anfang immer bei YouTube-Tutorials, die Beats, die da gebaut haben, einfach nachgebaut – als ich zwölf, dreizehn war. [...] Da hab ich die Noten nachgeklickt und dann hab ich irgendwann ein Verständnis bekommen. [...] Dadurch hab ich bin bisschen autodidaktisch mein musikalisches Gehör bekommen."

Die komplette Folge HYPED Radio kannst du hier hören:

Producer Special: JUMPA auf Apple Music

Geh mit Musik auf Entdeckungsreise. Hör dir Producer Special: JUMPA - einen Streaming-Radiosender - auf Apple Music an.


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