Bushido kündigt NFT-Kollektion an
Bushido mit Zahnstocher

 

Bushido hat dem BTC-Echo-Magazin "KryptoKompass" ein Interview gegeben und dabei unter anderem über seine eigenen Pläne gesprochen, als Creator in die Krypto-Welt einzusteigen. Noch diesen Monat soll eine NFT-Kollektion aus dem Hause Bushido und Adopekid an den Start gehen.

Bushido bringt eigene NFTs raus

Dass Bushido (jetzt auf Apple Music streamen) ein ausgeprägtes Interesse an Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie hat, ist nichts Neues. Jetzt steigt er mit seiner ersten eigenen Kollektion in das NFT-Game ein. In Zusammenarbeit mit Adopekid soll noch diesen Monat über die Plattform OpenSea der erste Drop digitaler Kunstwerke erscheinen.

Dabei handelt es sich um "animierte NFTs im Comic Stil", die aus alten Grafikunterlagen von Adopekid erschaffen wurden. Diese sollen "wirklich detailverliebt" animiert sein und nicht nur ein Bushido-Cover "und dann fallen da Blätter runter oder so". Möglicherweise eine Spitze gegen Kollegah, der erst kürzlich das mit herunterfallenden Blättern animierte Cover zu seiner Single "Allein" samt handgemaltem Gemälde als NFT versteigert hat.

"Ich fand, jetzt erst mal ein paar hochwertige NFTs zusammen mit Adopekid zu gestalten, ist für mich mehr, als­ einfach­ nur­ irgendwas­ zu­ veröffentlichen,­ weil­ es­ jeder macht."

Auch Ideen, was man an die NFTs dranhängen könne, habe Bushido bereits. Er halte beispielsweise freien Eintritt zu allen Konzerten oder eine Deluxebox-Flatrate, bei der man zu jedem neuen Album eine unterschriebene Box bekommt, für möglich.

Bushido plant auch Musik als NFT zu droppen

Aber auch über seinen jetzt anstehenden Drop hinaus plant Bushido weitere Dinge im Bereich NFTs. Auch über Musik als NFT habe er bereits nachgedacht. Dabei gehe es ihm vor allem darum, den Musikmarkt zu dezentralisieren.

Aktuell sei es so, dass Künstler kaum noch noch Einnahmen mit physischen Verkäufen von CDs generieren würden. 95 Prozent kämen durch Streaming. Dabei würden die Artists allerdings im Verhältnis deutlich zu wenig verdienen. In NFTs sieht Bushido eine Chance, dies zu ändern. Würde man beispielsweise Teile seiner Musikrechte als Tokens veräußern, könnten auf einmal Fans statt Labels an den Gewinnen teilhaben. Und auch der Künstler würde mehr verdienen.

Neben Bushido ist aktuell vor allem auch Kollegah dabei, sich einen Namen in der NFT-Szene zu machen:

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