Banksy mit besonderem Statement zu seiner angeblichen Ausstellung

In Moskau soll offenbar wieder mal eine Banksy-Ausstellung stattfinden, die nicht vom weltberühmten, aber gleichzeitig unbekannten Künstler autorisiert wurde.

Wie er dagegen protestieren soll, wo er doch selbst dazu neigt, sich über Eigentumsgrenzen hinwegzusetzen, beschäftigt Banksy offenbar selbst.

Möglicherweise hat er jetzt einen adäquaten Weg gefunden: Er (oder sie?) postet auf Instagram einfach den Chatverlauf, in dem es um besagte Ausstellung geht.

Die hat nichts mit Banksy selbst zu tun. Der Künstler findet das Ganze auch nicht sonderlich witzig, er scheint nicht recht zu wissen, ob er lachen oder weinen soll.

"Du weißt, dass das nichts mit mir zu tun hat, richtig? Ich verlange von den Leuten kein Geld, um meine Kunst zu sehen, es sei denn, es gibt da ein Riesenrad."

Wer auch immer die andere Seite der Konversation bildet, schreibt dazu:

"Sie lassen es ziemlich echt aussehen, ich denke, du solltest wahrscheinlich irgendetwas tun – kannst du nicht eine Pressemitteilung rausgeben?"

Was wiederum folgende Reaktion von Banksy hervorruft, die schon allein Gold wert ist:

"Hmm, nicht sicher, ob ich die beste Person bin, um sich darüber zu beschweren, dass Leute Bilder aufhängen, ohne die Erlaubnis einzuholen."

Die Gegenseite erwidert, es gehe dabei ums Prinzip und die Ausstellung in Moskau sei ein Ripoff. Banksy könne doch einfach einen Screenshot dieser Konversation veröffentlichen. Gesagt, getan:

Instagram post by Banksy * Aug 15, 2018 at 4:00pm UTC

160.6k Likes, 3,230 Comments - Banksy (@banksy) on Instagram

Damit wäre das also auch geklärt. Banksy hält offenbar nichts von den Ausstellungen, die mit seinen Kunstwerken Geld verdienen. Erst vor Kurzem wurde ein Bild von ihm gestohlen, bei einer Ausstellung, die er auch nicht autorisiert hat.

Banksy-Kunstwerk im Wert von $45.000 offenbar gestohlen

Banksy erfreut sich so großer Beliebtheit, dass die Leute ihre Finger nicht von seinen Kunstwerken lassen können. Im wahrsten Sinne des Wortes...

Sein ehemaliger Agent, mit dem sich Banksy zerstritten haben soll, sieht die Sache aber völlig anders und erklärt, seiner Meinung nach gehöre Banksy beziehungsweise dessen Kunst gewissermaßen der Öffentlichkeit.

Identität endgültig enthüllt? Banksy soll ein berühmter Weltstar sein

Um Banksy beziehungsweise die geheime Identität des Künstlers ranken sich unzählige Mythen. Es gibt sogar wissenschaftliche Abhandlungen, die herausgefunden haben wollen, wer sich hinter den Werken verbirgt. Eine Theorie besagt, dass Banksy in Wirklichkeit ein ganzes Kollektiv - und nicht nur eine Person - sein soll.

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41 Artists kapern Werbeflächen in Australien für den Klimaschutz

41 Artists kapern Werbeflächen in Australien für den Klimaschutz

Von Michael Rubach am 05.02.2020 - 16:24

Eine Gruppe aus 41 Artists hat in Australien mit der Guerilla-Kampagne Bushfire Brandalism für Furore gesorgt. Unter anderem die Berliner 1UP-Crew hat auch hierzulande Instagram-Profil auf die bemerkenswerte Aktion aufmerksam gemacht.

Bushfire Brandalism: Gegen die Regierung – für den Klimaschutz

In den australischen Großstädten Sidney, Melbourne und Brisbane haben die Artists ihre viel beachtete Kampagne durchgezogen. Etliche Werbeplakate, die zum Beispiel an Bushaltestellen zu sehen sind, wurden gekapert und mit eigenen Werken ersetzt. Mit den QR-Codes auf den Postern ließ sich direkt Kontakt zu verschiedenen Hilfsorganisationen herstellen. Inzwischen sind die Arbeiten wieder entfernt worden.

Die australische Regierung bekam dabei mehrfach ihr Fett weg. Speziell der amtierende Premierminister Scott Morrison, der den Klimawandel scheinbar nicht wahrhaben will, geriet gleich mehrfach ins Visier.

Das Kollektiv möchte der australischen Regierung ihre Untätigkeit vor Augen führen. Das gilt zum einen in Bezug auf die klimatischen Veränderungen generell. Zum anderen ist es der Umgang mit den Buschfeuern, der angeprangert wird.

"Wir akzeptieren nicht, dass diese Situation als Normalität abgetan wird. Wir machen diese Probleme im öffentlichen Raum und in unseren Medien sichtbar."

("We do not accept that this situation is 'business as usual'. We are making these issues visible in our public spaces and in our media")

Neben der Regierung hinterfragen die Aktivisten auch die australische Medienlandschaft. Die Berichterstattung über die Fragen des Klimawandels empfinden sie als unzureichend. Daher haben sie sich ihre eigene Öffentlichkeit geschaffen. Bilder mit dem Hashtag #BushfireBrandalism kursieren haufenweise in den sozialen Medien.



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Check out our latest blog at GraffitiStreet.com/news as 41 artists hit the streets of Australia with #bushfirebrandalism . Artists statement “As a collective group of Australian artists, we have been driven to reclaim public advertising space with posters speaking to the Australian government’s inaction on climate change and the devastating bushfires. We do not accept that this situation is ‘business as usual’. We are making these issues visible in our public spaces and in our media; areas monopolized by entities maintaining conservative climate denial agendas. If the newspapers won’t print the story, we will!” Photo cred @adamscarfphotography #sydney #subvertising #subvertisingart #climatechange #bushfiresaustralia #graffit #streetart #graffitistreet

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#bushfirebrandalism A guerrilla collective of 41 artists have taken over outdoor advertisements to protest the government’s handling of bushfires and the lack of action on climate change more broadly. An organiser of the group has told SBS News "There was this universal feeling of powerlessness and helplessness amongst all the artists. The act of taking over the advertising spaces is a symbolic thing, it's the narrative of taking back public space or space in the media that we felt wasn't being given to these issues." Love this powerful initiative, another example of #artfightsfire #bushfiresaustralia #climatechange #climatecrisis #bushfire #bushfiresaustralia #climateemergency #schoolstrike4climate #gretathunberg #savetheplanet #climateaction #sustainableliving #architectsdeclare #architectsdeclare_au #architectsassist #architectsact #actnow #carbonneutral #bethechange #artauction #art

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@workersartcollective #BushfireBrandalism #brandalism

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Alle Poster kannst du auf brandalism.ch auschecken. Bei den Feuern sind bisher insgesamt 12 Millionen Hektar Land in Mitleidenschaft gezogen worden. Das entspricht etwas einem Drittel der Fläche von Deutschland. Mehr als 30 Menschenleben haben die Brände ebenfalls gefordert. Ebenso leidet die Tierwelt massiv unter den Auswirkungen der Katastrophe.

Kontra K machte sich kürzlich auf den Weg nach Australien, um vor Ort Hilfe zu leisten. Zusätzlich startete er eine Spendenaktion.

Brände in Australien: Kontra K startet Spendenaktion


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