Banksy-Kunstwerk im Wert von $45.000 offenbar gestohlen

Banksy erfreut sich so großer Beliebtheit, dass die Leute ihre Finger nicht von seinen Kunstwerken lassen können. Im wahrsten Sinne des Wortes. Bei einer Ausstellung mit Banksy-Drucken in Toronto wurde am Sonntagmorgen offenbar ein Kunstwerk geklaut. Die Überwachungskameras haben den Täter dabei sogar gefilmt.

Die Polizei hat das Videomaterial mit der Bitte um Hilfe bei der Suche nach dem Verdächtigten veröffentlicht. Darin sehen wir, wie der Täter sich kurz umschaut und anschließend mit dem "Trolley Hunters"-Druck unterm Art auf demselben Weg wieder verschwindet, wie er gekommen ist:

Laut einem Bericht der New York Post hat die Polizei erklärt, der Mann sei durch eine "Innentür" des Veranstaltungsortes eingedrungen. 

Steve Lazarides ist der Kurator der Banksy-Ausstellung in Toronto, der früher als Agent von Banksy tätig war. Mittlerweile arbeiten die beiden aber nicht mehr miteinander, sie sollen sich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten getrennt haben.

Gegenüber der Toronto Sun erklärt Steve Lazarides, dass Banksy mit der Ausstellung wohl kaum einverstanden sein dürfte.

"Er hat es nicht sanktioniert, ich habe ihn nicht gefragt. Aber ich denke, er gehört der allgemeinen Öffentlichkeit und die allgemeine Öffentlichkeit hat ihn zu dem gemacht, der er ist. Sie verdient es, diese Arbeiten zu sehen."

Banksy Artwork Worth $45K Stolen In Toronto: Report

Maybe it was Banksy himself. Banksy is the most infamous street artist in the world right now. The anonymous artist, whose artwork captures important societal messages, has a very negative view of the press and commercial fame. Although his infamy allowed him to amass a net worth of over $20 million...

Möglicherweise war Banksy ja selbst derjenige, der das Bild geklaut hat. Oder es handelt sich bei der Aktion um eine ganz besonders ausgefuchste Promo-Taktik. Was denkst du?

Identität endgültig enthüllt? Banksy soll ein berühmter Weltstar sein

Um Banksy beziehungsweise die geheime Identität des Künstlers ranken sich unzählige Mythen. Es gibt sogar wissenschaftliche Abhandlungen, die herausgefunden haben wollen, wer sich hinter den Werken verbirgt. Eine Theorie besagt, dass Banksy in Wirklichkeit ein ganzes Kollektiv - und nicht nur eine Person - sein soll.

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NBA: Drakes Rolle als überdrehter Superfan
NBA

NBA: Drakes Rolle als überdrehter Superfan

Von Michael Rubach am 04.06.2019 - 12:07

In der NBA geht es seit Wochen ans Eingemachte. Statt Steph Curry oder Kawhi Leonard beherrscht jedoch ein Edelfan der Toronto Raptors die Schlagzeilen: Drake. Schon im Halbfinale der Playoffs gegen die Milwaukee Bucks tigerte Drake wie wild am Court entlang. In den Finals gegen die Golden State Warriors wich Drake bisher nur bedingt von dieser Linie ab – Ausgang offen.

Drake & die psychologische Kriegsführung

Wer Drake bei den Spielen seiner Raptors leiden, springen und gestikulieren sieht, der bekommt einen guten Eindruck davon, wie sehr Drizzy mit Haut und Haaren Fan seines Teams ist. Mit Fairplay hat es der Kanadier aber nicht so. Im Halbfinale verhöhnte er Bucks-Star Giannis Antetokounmpo regelrecht, als dieser seine Freiwürfe verschoss. Drake will offenbar am Ego der jeweiligen Kontrahenten kratzen.

Drake Clowns Giannis Antetokounmpo After Missed Free Throw In Game 4

Drake continued to roast Giannis Antetokounmpo after every missed free throw. Subscribe: https://www.youtube.com/user/BleacherReport?sub_confirmation=1 Follow on IG: http://www.instagram.com/f/bleacherreport Follow us on Twitter: http://www.twitter.com/bleacherreport Like us on Facebook: http://www.facebook.com/bleacherreport

Auch der klassische Trash-Talk ist für Drake ein probates Mittel, um vom Spielfeldrand einwirken zu können. Ständig schreit er den Spielern des gegnerischen Teams etwas entgegen – und dabei handelt es sicher nicht um Komplimente. Dass Drake die ungeschriebenen Gesetze, die um den sportlichen Wettkampf herum existieren, jedoch nicht nur für sich gelten lässt, zeigte seine Reaktion auf ein Outfit der Tochter des Bucks-Eigentümers Wes Edens. Mallory Edens trug anlässlich des fünften Spiels zwischen Raptors und Bucks ein T-Shirt mit einem Bild von Pusha T.

Instagram post by Mallory B. Edens * May 24, 2019 at 4:42am UTC

62.1k Likes, 3,422 Comments - Mallory B. Edens (@mallory_edens) on Instagram

Sie rieb Drake also den Rapper unter die Nase, der seine heimliche Vaterschaft vorweggenommen hatte und mit "The Story of Adidon" einen kaum konterbaren Disstrack veröffentlichte. So eine Provokation geht für den OVO-Boss allerdings absolut klar, wie er in seiner Insta-Story offenlegte. Im Krieg sei alles erlaubt.

Bleacher Report NBA on Twitter

@BleacherReport

Drake als Showman und Markenbotschafter

Wie gut Drake um seine eigene Rolle an der Seitenauslinie Bescheid weiß, verdeutlicht seine Kleidung. Nichts wird dem Zufall überlassen. Zur ersten Final-Partie kam der Kanadier mit einem Curry-Trikot. Allerdings handelte sich dabei nicht um eines von Warriors-Allstar Steph Curry, sondern um ein älteres Modell von dessen Vater Dell Curry, der einst für die Raptors am Ball war.

3 more.

1.5m Likes, 71 Comments - @champagnepapi on Instagram: "3 more."

Sein Griff in die Klamottenkiste zur zweiten Final-Partie war daher nicht weniger kalkuliert. Auf seinem Pullover erkundigte sich Drake nach Kevin und spielte damit auf den (noch) verletzten Kevin Durant an. Geholfen hat das jedoch nichts. Die Warriors sorgten für den Ausgleich. Dafür suchte "Kevin – Allein zu Haus"-Darsteller Macaulay Culkin den Kontakt:

Macaulay Culkin on Twitter

Hey @Drake I'm right here, bro. DM me. See you at the BBQ.

Mit diesen Publicity-Stunts vergrößert der Superstar die eh schon vorhandene Aufmerksamkeit auf die NBA-Finalserie immens. Vielleicht würden ohne Drakes Faxen wieder nur alle über die Favoriten-Stellung der Warriors, die unzähligen Dreier der Splash-Brothers oder irgendeinen neuen Punkterekord von Steph Curry schreiben. Drake lenkt den Fokus auf sich und seine Raptors, die er als "Global Ambassador" auch offiziell als Markenbotschafter vertritt.

Wie sieht die NBA Drakes Verhalten?

Im Vorfeld der Finals sah sich die NBA dazu veranlasst, mit den Raptors über Drakes Eingriffe ins Spiel zu reden. Torontos Coach Nick Nurse bekam beispielsweise von Drizzy während eines Spiels gegen die Bucks beiläufig eine kleine Massage verpasst. Erfolgreiche Spielzüge der Raptors feierte der US-Star zudem mit explosiven Ausbrüchen, die ihn fast wie einen Mitspieler erscheinen ließen. Das war dann insgesamt doch zu viel des Guten. Dieses Verhalten mahnte Bucks-Coach Mike Budenholzer öffentlich an. Es gebe "Linien und Grenzen aus einem bestimmten Grund", sagte er im Anschluss an ein Aufeinandertreffen.

Für Warriors Point Guard Steph Curry stellt Drakes auffälliges Gehabe laut eigener Auskunft kein Problem dar. Er sieht die Sache locker und findet es sogar "cool", wenn Stars wie Drizzy derart mitfiebern. Diese Einschätzung traf Curry, bevor ihm Drake ein paar Haare entnahm und angab, diese bei eBay einzustellen.

Drake trolls the Warriors in epic fashion in Game 1 | Get Up!

Jay Williams, Richard Jefferson and Mike Greenberg react to Drake's courtside antics toward Steph Curry, Draymond Green and Klay Thompson during the Golden State Warriors' Game 1 loss to the Toronto Raptors in the 2019 NBA Finals.

Die Spieler der Warriors machen sich inzwischen schon selbst einen Spaß daraus, Drake zu trollen. Draymond Green etwa spazierte genüsslich in einem OVO-Hoodie durch Drakes Heimatstadt Toronto.

Yahoo Sports on Twitter

Draymond wearing a Drake sweatshirt while walking around Toronto. He trying to be the next Warrior to get his number tattooed on Drake's arm? (via @Money23Green) https://t.co/Qbq4XnfALK

Über den ominösen Drake-Fluch spricht so zumindest vorerst auch niemand mehr:

Der Drake-Fluch: AS Rom verbietet Spielern Fotos mit Drizzy

Gestern endete Drakes Europa-Tour mit einem Konzert in Amsterdam. Etliche Tausende Fotos werden die Fans bei den Gigs geschossen haben und für die meisten war es wohl ein Segen, mit dabei gewesen zu sein. Parallel dazu liefern die aktuellen Ergebnissen diverser Sportvereine - zuletzt Paris Saint-Germain - immer neue Belege für den vermeintlichen Drake-Fluch.


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