Arafat Abou-Chaker soll Anschlag auf Kollegah und Farid Bang geplant haben

Kaum hat man das Gefühl, es wird ruhiger um Arafat Abou-Chaker, gibt es Neuigkeiten von dem Clan-Chef. Ging es zuletzt noch um einen Polizeieinsatz auf seinem Grundstück, berichtet die Bild-Zeitung nun über die Eskalation des Konflikts des Abou-Chaker-Clans mit Farid Bang und Kollegah. Es sollen Anschläge auf die beiden Rapper geplant worden sein.

Auf Bushido sollte es wohl auch einen Anschlag geben

Die Hinweise sollen wohl von V-Leuten stammen. Nicht nur Farid Bang und Kollegah seien als mögliche Ziele genannt worden. Laut Informationen der Bild-Zeitung sollten auch Bushido und Veysel K. aus Rache für die Trennung von Abou-Chaker angegriffen werden.

Es heißt dort außerdem, dass gegen Arafat Abou-Chaker aktuell "wegen versuchter Anstiftung zum Totschlag, zur schweren räuberischen Erpressung, versuchter Anstiftung zum Menschenraub und versuchter räuberischer Erpressung" ermittelt werde.

Im Zuge der Ermittlungen sollen Kollegah, Farid Bang sowie weitere mögliche Ziele der geplanten Angriffe zu ihrem Verhältnis zu Arafat Abou-Chaker und dem Clan befragt werden.

Arafat Abou-Chaker meldet sich auf Instagram

Auch wenn es in der Berichterstattung heißt, Arafat Abou-Chaker gebe zu den aktuellen Vorwürfen kein Statement ab, lässt sich der Clan-Chef doch zu einem Kommentar in seiner Instagram-Story hinreißen. Dort bezeichnet er speziell die Aussagen um angebliche V-Männer als "Lügen".

Konflikt zwischen Kollegah, Farid Bang & EGJ-Lager mit langer Geschichte

Die Vorwürfe gegen den Abou-Chaker-Clan sind lediglich der Höhepunkt der Geschichte um den Konflikt von Farid Bang, Kollegah und den damaligen Verantwortlichen des Labels Ersguterjunge.

Der Streit schaukelte sich immer weiter hoch. So beispielsweise als Kollegah im Zuge seiner Imperator-Tour einen Stopp in Berlin ankündigte. Im EGJ-Lager reagierte man darauf mit Drohungen.

Wenig später im Juni 2017 fand der Konflikt einen erneuten Höhepunkt. Auf einem Hiphop-Festival kam es zu einer Auseinandersetzung von Kollegah und dem Ersguterjunge-Camp.

Auch auf "JBG 3" war es nicht schwierig, zahlreiche Anspielungen bezüglich des Streits zu finden. Damals bliebe eine Reaktion von Bushido zunächst aus, bis er sich schließlich doch äußerte.

Bushido äußert sich erstmals zu den Disses von Kollegah und Farid Bang auf "JBG 3"

Das kommt unerwartet. In einem neuen Artikel der BILD äußert sich Bushido zum ersten Mal über vier Monate nach dem Release von "Jung Brutal Gutaussehend 3" zu den darauf enthaltenen Disses gegen ihn.Bushido habe die Beleidigungen einordnen können und verweist darauf, dass dies Teil der Hiphop-Kultur sei.

Er sagt unter anderem:

"Ich konnte ihre Beleidigungen einordnen, da ich weiß, dass es beide nicht persönlich meinen und eines Tages vor meiner Tür stehen. Es ist Teil der Hip-Hop-Kultur, auch wenn es für mich ziemlich eklig war."

Diese Aussage scheint nicht auf Arafat Abou-Chaker zuzutreffen. Dieser steht nicht zum ersten Mal unter Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben. Auch die Vorbereitung einer Säureattacke auf die Frau von Bushido wird mit seinem Namen in Verbindung gebracht.

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Kommentare

Antisemiten unter sich. Schade, da hätten die sich schön gegenseitig dezimiert.

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Fler bringt "Energy" eine Woche vor Bushidos "CCN 4"

Fler bringt "Energy" eine Woche vor Bushidos "CCN 4"

Von Clark Senger am 21.09.2019 - 16:18

Fler hat auf Instagram ein neues Cover Artwork, einen neuen Titel und das Release Date für das kommende Soloalbum geteilt, das ursprünglich als "Corleone" veröffentlicht werden sollte. Der neue Titel ist in Anspielung auf die Energie-Story aus einer #waslos aus dem letzten Jahr "Energy". Grund für die Änderung sei es, dass das Album mehr Gas geben werde und streetlastiger sein soll als zunächst geplant.

Fler-Album "Energy" eine Woche vor Bushidos "CCN 4"

Eine interessante Wahl könnte außerdem das Release Date, der 13. Dezember, werden. Denn nur eine Woche später erscheint das neue Album von Bushido. Der mittlerweile fünfte Teil der "CCN"-Reihe, die die ehemaligen Freunde gemeinsam 2002 starteten, ist definitiv ein Thema, das Flizzy auf dem Schirm hat.

Das Datum dürfte daher kein Zufall sein. Man könnte nun ausgiebig spekulieren, welche taktischen Überlegungen dahinterstecken könnten, aber sicher ist laut Fler nur eines: "Energy" soll "safe" einen Disstrack gegen Bushido enthalten. Womöglich handelt es dabei um den Song "Noname", den Flizzy eigentlich als Reaktion auf die erste "CCN"-Auskopplung geplant hatte:

Außerdem liefert Fler auch ein Cover Artwork zur frischen Ankündigung. Das Foto von Katja Kuhl, mit der wir kürzlich ein ausführliches Interview veröffentlicht haben, stammt aus einem Shooting, das bereits einige Monate her ist. Das Artwork kommt von Prinz Pi, mit dem Flizzy auch bei der Gestaltung der Maskulin-Klamotten zusammenarbeitet. Da es sich um die nunmehr 16. Solo-LP des Berliners handelt, werden nicht nur wir wissen: Dieses Cover ist alles andere als in Stein gemeißelt – drei Monate sind in Flers kreativem Prozess ungefähr zwei halbe Ewigkeiten.


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