Als Snoop Dogg vor Dr. Dre in Schockstarre verfiel

 

Snoop Dogg hat die zweite Staffel des Podcasts mit dem wohl unhandlichsten Namen eingeläutet – "Checc'N-In". Dort hat der Doggfather mit Host Eugene "Big U" Hensley auch über sein erstes Treffen mit Dr. Dre gesprochen. Dabei verrät Snoop, dass er zuerst in eine Schockstarre gefallen sei, als er für Dre habe rappen sollen.

"Ich war nicht bereit": Snoop Dogg konnte nicht für Dr. Dre rappen

So berichtet Snoop Dogg, dass Dr. Dre an einem Thanksgiving bei Warren G vorbeigekommen sei. Dres Mutter war zu dieser Zeit mit dem Vater von Warren G verheiratet. Snoop war ebenfalls vor Ort, weil er in Warren Gs provisorischem Heimstudio rappen wollte.

Warren G habe Dre dann erzählt, dass Snoop Dogg auch rappen würde. Dre habe die beiden in ein Zimmer mitgenommen und ihnen den damals noch unveröffentlichten Eazy-E-Track "Eazy Duz It" vorgespielt. Dres Frage, ob er tatsächlich auch rappe, habe Snoop dann aber verneint. Er sei wie eingefroren gewesen, weil er sich noch nicht bereit gefühlt habe, vor Dre zu rappen, nachdem er den Song gehört hatte.

"Er drehte sich zu mir um und fragte 'Du rappst?' und ich sagte 'Nein, ich rappe nicht.' Das war mein Moment und ich war wie eingefroren. Ich war nicht bereit."

Dr. Dre sei daraufhin wieder zurück ins Wohnzimmer gegangen und Warren G habe Snoop entgeistert gefragt, warum er nicht für ihn gerappt habe.

Dr. Dre fühlt den 213-Sound

Doch Jahre später klappte es dann ja zum Glück doch und Dr. Dre wurde auf Snoop aufmerksam. Auch hier hatte Warren G seine Finger im Spiel, wie der "Doggystyle"-Rapper erzählt. So soll Warren G bei der N.W.A.-Bachelor-Party in einem ruhigen Moment eine 213-Kassette abgespielt haben. Die Anwesenden hätten den Sound wohl direkt gefühlt und Dre habe sich direkt am darauffolgenden Montag mit Snoop Dogg treffen wollen.

Der Rest ist History!

Mittlerweile macht Snoop Dogg Moves als der neue Besitzer des Traditionslabels Death Row Records:

Genre
Kategorie

Groove Attack by Hiphop.de