Marteria sammelt Spenden, die Bronx steht zusammen | Goodies

 

Es wird wieder Zeit für eine Runde Goodies: In unserer Artikelreihe gehen wir dorthin, wo die Welt noch kein finsterer Ort ist. Es geht ausschließlich um die positiven Dinge, die im Hiphop-Kosmos stattfinden. Nach dem Kick-off vor ein paar Wochen starten wir jetzt Runde zwei: Kanye West, Jay-Z, Cardi B, Marteria und viele mehr mischen mit.

Kanye lässt den Nachwuchs ran

Kanye West ist Weltstar durch und durch. Unnahbar gibt er sich deswegen nicht. Ganz im Gegenteil: Neulich ließ er einen Fan vorrappen – direkt nach einem Date mit seiner neuen Freundin Julia Fox. Ye blieb dabei ein Mann des Volkes und erklärte auch gleich mal, wie Marketing so funktioniert. Darüber hinaus wurden Adlibs spendiert.

Schwesta Ewa will Rapperinnen fördern

Schwesta Ewa hat ebenfalls den Nachwuchs im Blick. Sie sieht zu wenig Support für aufstrebende Rapperinnen. Unter dem Motto "Girls Support Girls" will sie etwas dagegen unternehmen. Sie plant "acht oder neun oder zehn oder elf oder zwölf" von den "besten Newcomerinnen in Deutschland" auf einem Track zu versammeln. Wann es soweit sein soll, verrät sie indes noch nicht.

"Ich bin dazu da, um denen unter die Arme zu greifen, mit diesem Track will ich, dass die Mädels gehört werden, denn es sei ihnen viel mehr gegönnt, als wo die gerade stehen."

Cardi B übernimmt Bestattungskosten

Ein Feuer in der Bronx hat mindestens 17 Menschen das Leben gekostet. Cardi B ist anschließend nach vorne geschnellt. Sie erklärte, sämtliche Beerdigungskosten zu übernehmen. Fat Joe kümmerte sich um Spenden. Diese Solidarität imponiert auch Hiphop-Größen aus einer anderen Ära. Kurtis Blow bedankte sich gesondert bei Cardi für diese Unterstützung.

Meek Mill fördert Bildung

Ein Hilfspaket in Höhe von 15 Millionen Dollar haben Meek Mill, Kevin Hart und Michael Rubin (einer der Eigentümer der Philadelphia 76ers) für Schüler*innen in Philadelphia geschnürt. Diese Summe wollen sie laut PhillyVoice ausschütten, um Heranwachsenden aus einkommensschwachen Familien eine bessere Schulbildung - beispielsweise an Privatschulen - zu ermöglichen.

Jay-Z, Fat Joe & mehr sagen Rap-Lyrics im Gerichtssaal den Kampf an

Jay-Z und eine Reihe bekannter Namen der US-Szene fordern,
dass Songtexte vor Gericht nicht als Beweismittel eingesetzt werden dürfen. Mit der Initiative "Rap Music on Trial" haben sie einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der genau das verhindern soll. Ein dazugehöriger Brief wurde unter anderem von Meek Mill, Big Sean, Fat Joe, Kelly Rowland, Yo Gotti und Killer Mike unterschrieben.

Fat Joe, der dieses Vorhaben ebenfalls unterstützt, sagte gegenüber dem Rolling Stone:

"Unsere Texte sind eine kreative Form der Selbstdarstellung und Unterhaltung – wie jedes andere Genre auch. Wir möchten, dass unsere Worte als Kunst anerkannt werden und nicht als Waffe, um vor Gericht verurteilt zu werden. Ich hoffe, dass der Gouverneur und alle Gesetzgeber in New York unseren Brief berücksichtigen, unsere künstlerischen Rechte schützen und die richtige Entscheidung treffen, dieses Gesetz zu verabschieden.“

Marteria sammelt Spenden nach Taifun

Ein sogenannter Supertaifun hat im Dezember unter anderem die Küste von Siargao (eine Insel im Osten der Philippinen) getroffen. Über 15.000 Häuser sind dort durch die Naturkatastrophe zerstört worden. Laut der Tagesschau mussten auf den gesamten Philippinen 300.000 Menschen fliehen; über 200 Menschen kamen ums Leben. Marteria hat seine Prominenz genutzt und 20.000 Euro Spendengeld gesammelt.

Lil Uzi Vert breakt

Lil Uzi Vert hat ordentlich Muskelmasse aufgebaut. Das macht den US-Star nicht weniger geschmeidig. In New York ließ sich Uzi nicht lumpen und breakte eine Runde.

Loredana & Bausa für Kinder in Not

Die Aktion liegt schon ein bisschen zurück, aber das macht sie nicht weniger wertvoll: Loredana und Bausa haben bereits Mitte Dezember zwei Songs und ihre Reichweite zur Verfügung gestellt, um auf die Arbeit der SOS-Kinderdörfer aufmerksam zu machen. Mit einer Art Juke-Box wurden Passanten in Berlin auf Kinder in Not hingewiesen. Loredana dazu:

"Letztendlich ist es mir total egal, welche Musik ihr hört. Aber mir ist es nicht egal, dass immer noch 220 Millionen Kinder ohne Eltern aufwachsen. Deswegen lasst uns gemeinsam was tun und gemeinsam spenden."

Spenden könnt ihr weiterhin hier. Ein Video der Aktion ist nachfolgend eingebunden:

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