Neuer Twitter-Rant: Kanye West fordert Entschuldigung von Drake & J. Cole

Kanye West schafft es, Woche für Woche in aller Munde zu sein. Im neuesten Exemplar seiner berüchtigten Twitter-Rants kündigt er an, keine Musik mehr zu veröffentlichen, bis seine Verträge mit Universal und Sony beendet seien.

Kanye West Twitter-Rant: Entschuldigung von Drake und Karrierepause

Kanye macht auf Twitter mal wieder seinem Unmut gegenüber der Musikindustrie Luft. Er hält fest, dass er kein Teil dieser Industrie sei und lediglich im Dienste Christis stehen würde. Außerdem erklärt er, dass ihm der Beef mit anderen Schwarzen Künstlern leidtue.

So lange er nicht aus seinen Verträgen mit Universal und Sony entlassen würde, gäbe es von ihm jedoch erst mal keine Musik mehr, lässt er in einem wieder gelöschten Tweet verlauten.

In einem weiteren gelöschten Tweet wünscht sich Kanye auch eine Entschuldigung von J. Cole und Drake für die jeweiligen Auseinandersetzungen.

"Ich erwarte als Erstes eine öffentliche Entschuldigung von J. Cole und Drake... Ich bin Nat Turner... Ich kämpfe für uns"

("I need a public apology from J Cole and Drake to start with immediately... I'm Nat Turner... I'm fighting for us")

Mit Drake streitet sich Yeezy schon länger, vor allem, weil dieser die Gerüchte über eine Affäre zwischen ihm und Kim Kardashian nicht dementierte. J. Cole hingegen hatte möglicherweise unterschwellig gegen Kanye auf seinen Songs "Middle Child" und "Flase Prophets" gestichelt.

Nat Turner war Anführer eines Sklavenaufstandes in den USA im Jahre 1831, der überzeugt war, Gott hätte ihn ausgewählt. Als Anlass für den Aufstand nahm er eine Sonnenfinsternis, welche er als Zeichen Gottes interpretierte.

Es sei laut Kanye außerdem wichtig, Land vom Geld der Regierung Geld zu kaufen.

Nachdem er sich in der Vergangenheit schon mit Jesus und Gott verglichen hatte, erklärt er sich nun zum "neuen Moses". Die Musikindustrie sowie die NBA sind für ihn die Sklavenschiffe der Gegenwart und er sei nun derjenige, der seine Leute aus diesen Verhältnissen befreien würde.

Kanye West & die Fake-Angestellte Lauren Greenfield

Vor seiner Tirade veröffentlichte Kanye außerdem den Namen und die Jobbezeichnung der angeblichen "Musik-Beraterin" Lauren Greenfield. Dazu schrieb er:

"Hat jemand schon mal von dieser Person gehört? Ich habe gerade eine Fake-Angestellte auf meiner Rechnung gefunden."


Foto:

Screenshot - https://youtu.be/doFZigS63cQ

Scheinbar hatte jemand unter dem Decknamen Lauren Greenfield Rechnungen an Kanye geschrieben und sich als Music Consultant ausgegeben, denn auch im Nachhinein konnte niemand die mysteriöse Frau identifizieren.

Wie HotNewHipHop berichtet, fanden Fans schnell heraus, dass es wohl eine berühmte Fotografin mit dem gleichen Namen gäbe. Diese hatte sogar in 90er Jahren bereits mit Kim Kardashian gearbeitet und in Kendall Jenners Haus hänge auch ein eingerahmtes Foto der echten Lauren Greenfield.

Schnell wurde spekuliert, ob es sich einfach um einen Fehler bei der Berufsbezeichnung halten würde oder ob wirklich jemand versucht hat, Mr. West mit dubiosen Mitteln um Geld zu erleichtern. Andere Fans stellten spaßeshalber die Theorie auf, Lauren Greenfield sei bis zum 24. Juli eine reale Person gewesen. Da sollte eigentlich Kanye Wests neues Album erscheinen. Tat es aber nicht und deshalb sei auch keine "Musik-Beraterin" mehr von Nöten.

Mittlerweile ist der Tweet wieder gelöscht worden. Vielleicht hat sich Frau Greenfield ja gemeldet und ein Missverständnis aufgeklärt.

Kanye Wests Twitter-Meltdown: Eine bipolare Störung ist kein Witz

Seit Kanye West seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl bekanntgegeben hat, sprudelt es nur so aus ihm heraus. Statements, Auftritte, Postings - Kanye sendet (und löscht) seine schwer greifbaren Botschaften in einer Taktung, der man nur noch bedingt folgen kann. Am kommenden Freitag soll sein neues Album "Donda" erscheinen - und ein Film, wie er nun eilig in die Welt heraustwitterte.

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Sechs Millionen Dollar: Kanye West gibt sein Privatvermögen für seine Kandidatur aus

Sechs Millionen Dollar: Kanye West gibt sein Privatvermögen für seine Kandidatur aus

Von Alina Amin am 06.09.2020 - 15:00

Kanye West meint es ernst: Der Rapper hat laut Business Insider allein im ersten Monat knapp sechs Millionen Dollar für seine Präsidentschaftskampagne ausgegeben. Das geht aus den offiziellen Daten der US-Bundeswahlkommission hervor. Wer also dachte, Wests Ausflüge in die Politik seien lediglich Promo für sein neues Album – der Finanzplan sagt was anderes. Aktuell hat Kanye fast sieben Millionen Dollar von seinem Privatvermögen in seine Kampagne investiert und einen Großteil davon ausgegeben.

Kanye West hat über sechs Millionen Dollar in seine Präsidenschafts-Kampagne investiert

Seitdem Kanye im Juli die Teilnahme am Wahlkampf offiziell begonnen hat, sind nun etliche Wochen vergangen. Letzten Freitag musste er die Vermögensverhältnisse und Ausgaben seiner Kampagne der Wahlkommission gegenüber offen legen. Aus seinen Angaben wird deutlich, dass er eine beachtliche Summe Geld in sein Vorhaben, Präsident der USA zu werden, gesteckt hat.

Knapp sechs Millionen Dollar hat der "Jesus Is King"-Rapper schon ausgegeben – hauptsächlich für den Versuch, auf eine ausreichende Anzahl an Kandidatenlisten zu kommen. Nebenbei hat er auch etwas mehr als eine Million Dollar in politische Berater investiert. 

Er steht bis dato auf zehn Listen. In den Staaten Wisconsin, Ohio und West Virginia versucht er gerichtlich eine Eintragung zu erwirken, wobei vergangene Rechtsstreitigkeiten in Virginia und Arizona für Kanye erfolglos verliefen. Laut Berichten wird er in seinem Vorhaben von republikanischen Anwälten unterstützt.

US-Präsident Kanye West: Ein Unmögliches Vorhaben?

Sollte Kanye "nur" bei zehn Listen bleiben, wird es ihm rein rechnerisch nicht möglich sein, auf die 270 benötigten Stimmen aus dem Wahlmännerkollegium zu kommen, um Präsident zu werden. Seine Kandidatur wäre damit zumindest für die US-Präsidentschaft in 2020 obsolet. Viel zur Politik hört man vom Louis Vuitton-Don gerade ohnehin nicht. Kürzlich sorgte Kanye aber im Design-Bereich für Kontroverse:

Kanye Wests neue Yeezys ziehen Zorn der muslimischen Community auf sich

Mal wieder Gegenwind für Kanye West: Teile der muslimischen Community sind mit der Bezeichnung von aktuellen Yeezy-Modellen überhaupt nicht einverstanden. Im Fokus stehen dabei der Yeezy Boost 350 V2 Israfil und der wohl bald erscheinende Yeezy Boost 350 V2 Asriel. Mit diesen gewählten Namen würden Adidas und Kanye fehlenden Respekt gegenüber den Gläubigen offenbaren.


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