Seit Monaten angekündigt, nun ist es soweit: Kay One veröffentlicht seinen Disstrack Tag des Jüngsten Gerichts.

Der Track richtet sich in erster Linie gegen seinen früheren Mentor Bushido und Ex-Kumpel Shindy. Sowohl Bushido als auch Shindy hatten bereits im letzten Jahr Tracks gegen Kay One veröffentlicht. Kay One hatte dann vor wenigen Tagen einen Trailer samt Ansage zu seinem Disstrack veröffentlicht.

Alles weitere zu dem Thema findest du in unserem Rückblick zu Bushido und Kay One, vom ersten Kontakt bis hin zum heutigen Disstrack.

29.11.2014 - 00:37

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Kommentare

Gut

besser als erwartet

geht

Bester Diss.

Richtig Krass! Hört sich alles schlüssig an und ist technisch sehr stark. Auch vom Aufbau generell gut durchdacht. Wie insbesondere die letzten Zeilen geflowt sind ist höchstniveau. Ich hoffe, dass der Großteil der HipHop-Szene das auch so sieht. Komischerweise haben ja so viele den Disstrack von Bushido gefeiert, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Dieser Disstrack ist jedenfalls um Klassen besser, da kommt Bushido mit seinen Phrasen und billig Flows nicht mal ansatzweise ran. Das heisst nicht langsamere Flows wären schlechter, aber allein vom Sound und der Atmosphäre überzeugt Bushido nicht. Warum? Weil er Fake ist und den "******" nicht fühlt.

Hahaha der größte dreck den ich je gehört habe...anis hat dich getötet u begraben gay one is tot.

hahaha..entertainment..ob alles daran stimmt?..is egal aber sicher einiges..untern strich hat er rasiert!

jenis du *****....hihi

Wer enttäuscht, hat die Message offenbar nicht verstanden: Es ging nicht um das Texte-Schreiben, sondern um FREIHEIT, das sagt Kay doch ganz deutlich, gleich zu Angang, dass Arafat ihn ausnehmen wollte!. Er stellt fest, dass Arafat ganz oben in der Hierarchie sitzt und Bushido ein Blender und Faker ist, der Schiss hat, sich unterordnet und Leute wie Shindy und Eko seine Texte schreiben lässt und ALLE zusammen drücken sie ordentlich bei Arafat ab und sind ihm absolut untergeben, mit Free-Palastine-Bildchen auf Twitter! Es ging also nicht NUR um Texte, sondern um Erpressung! Bushido verniedlicht die Situation und nennt Arafat seinen “Rücken“, denn er kriecht er ihm so tief in den Arsch, dass er bereits mit seinem Kopf in Arafat’s Rücken angekommen ist.

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Battle mit Bushido: Kool Savas erklärt sich zum Sieger

Battle mit Bushido: Kool Savas erklärt sich zum Sieger

Von Michael Rubach am 17.02.2021 - 11:18

Kool Savas erinnert sich im aktuellen Interview mit Zeit online an einige Rapper, die während seiner über 25-jährigen Laufbahn die Competition mit ihm gesucht haben. Neben der legendären Auseinandersetzung mit Eko Fresh spricht Savas dabei auch explizit über Bushido. So erklärt KKS, warum er auf frühere Disses seines Berliner Kollegen nie eingegangen ist.

Kool Savas über Bushido: "Lyrisch nie auf meiner Ebene"

Kool Savas und Bushido: Zwei Big Names der Deutschraphistorie, die bisher nicht unbedingt in einem gemeinsamen Battle-Kontext aufgetaucht waren. Lediglich durch Ekos Abgang von Optik Records und seinem anschließenden Signing bei ersguterjunge gab es seinerzeit Berührungspunkte. Und so gut wieder jeder Deutschrapfan weiß: Die Beziehung von Bushido und SAV galt als "bisschen vorbelastet".

Auf die persönlichen Herausforderungen von Bushido sei Savas jedoch einfach nie eingegangen. Dieses komplette Ignorieren macht ihn aus seiner Sicht zum Gewinner dieses einseitig geführten Battles. Außerdem seien die Schreibfähigkeiten von Bushido schlichtweg nicht auf seinem Level gewesen. Mit einer typischen Hiphop-Attitüde ergänzt Savas noch, dass er es prinzipiell sogar wertschätze, wenn er mal hier und da mit einer Line bedacht werde.

"Bushido hat mich in seinen Texten regelmäßig mit ein paar Seitenhieben erwähnt. Weil ich Bushido lyrisch aber nie auf meiner Ebene gesehen habe, da darübergestanden und nie darauf reagiert habe, habe ich dieses Battle in meinen Augen gewonnen. Dass ich mal in einer Songzeile angegriffen werde, passiert immer mal wieder und ich freue mich darüber – das zeigt doch nur meine Relevanz."

Zusätzliche Beweggründe für den entspannten Umgang mit den Attacken schiebt Savas direkt hinterher. So führt er aus, dass er nur mit jemandem "richtig Streit" haben könne, den er "vorher in irgendeiner Form geliebt habe". Das sei bei Bushido nicht der Fall.

Es macht nicht den Anschein, dass Kool Savas mit seinen Äußerungen den alten Konflikt ins Jahr 2021 befördern will. Erst im Sommer letzten Jahres erklärte er in einer Insta-Fragerunde, dass es keinerlei Probleme mit Bushido gäbe.

"Nein, wozu sollte ich ein Problem mit ihm haben, gibt keinen Kontakt."

Doch worauf spielt Kool Savas überhaupt an, wen er von "ein paar Seitenhieben" aus der Richtung von Bushido spricht?

Rückblick: Bushido disst Kool Savas

Auf seinem Debütalbum "Vom Bordstein bis zur Skyline" (2003) beschreibt Bushido auf "Mein Revier" eine Art Wachablösung im Deutschrap. Das von Kool Savas gegründete Label Optik Records wird dort von Aggro Berlin geschluckt.

"Keiner schiebt mehr Optik! Alle sind auf Aggro!"

Ein paar Jahre später geht es direkt gegen Kool Savas. Auf "Hai Life" aus dem Album "Heavy Metal Payback" (2008) macht Bushido gemäß der Line zum ersten Mal öffentlich deutlich, was er eigentlich vom King of Rap hält.

"Dreizehnter Bar, ich rappe einfach zu hart / Ich hab's noch nie gesagt, doch ich scheiß' auf Savas"

Auf dem Sido-Kollaboalbum "23" (2011) widmet sich Bushido ebenfalls sehr konkret Kool Savas. So schickt er in seiner Strophe auf dem Track "Und schon wieder" einige Deutschrap-Urgesteine "in Rente". Kool Savas hat sogar bereits ein Begräbnis hinter sich.

"Ihr seid längst tot, King Kool wurd' beerdigt / Vorbeischaun bei Niketown, der Schuh ist jetzt fertig"

Das lyrische Begräbnis vor knapp zehn Jahren hat Kool Savas nicht davon abgehalten, weiter Musik zu machen. In wenigen Tagen erscheint sein neues Album "Aghori". Dass der "Rapkiller" vom Battle- in den Versöhnungsmodus schalten kann, bewies er Anfang des Jahres. Er und Eko haben ihre gemeinsame Vergangenheit aufgearbeitet.

Kool Savas & Eko Fresh haben ihren Beef beendet

Einer der wohl legendärsten Beefs der Deutschrap-Geschichte hat nun wohl endgültig sein offizielles Ende gefunden. Wie Kool Savas in einer Instagram-Story verriet, habe er sich mittlerweile mit Eko Fresh ausgesprochen und vertragen. Eko hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder erwähnt, dass er mit diesem Teil seiner Karriere abgeschlossen hätte.


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