"The Fight Club": Snoop Dogg will Promis gegeneinander Boxen lassen

Snoop Dogg kündigte kürzlich an, am aktuellen Trend der Promi-Boxkämpfe mitverdienen zu wollen und daher würde er eine eigene Liga für Boxkämpfe eröffnen. Diese solle den Namen "The Fight Club" tragen, wohl angelehnt an den ikonischen David Fincher-Film. Der Doggfather kommentierte zuletzt den Boxkampf zwischen Mike Tyson und Roy Jones Jr.

Snoop Dogg mit eigener Boxkampf-Liga

Bei "The Fight Club" wird Snoop Dogg nicht nur den Host der Events mimen, sondern auch direkt den Ansager. Für die Events will Snoop mit den Promotionsfirmen "Proxima" und dem Netzwerk "Triller" zusammenarbeiten. Letzteres produzierte auch den Tyson-Jones-Kampf. Das Ziel sei es laut Proximas Ryan Kavanaugh, den Boxsport jedem Zuschauer zu öffnen und nicht mehr nur für eine kleine elitäre Gruppe zu performen.

"Bis zu diesem Wochenende war Boxen ein Erlebnis für eine kleine Gruppe ausgewählter Leute, die den Kampf besuchen konnten. Was wir bereits mit Tyson vs. Jones kreieren wollten, war ein Event, dass auch für jeden zu Hause ein Erlebnis ist. Dafür kombinieren wir das höchste Level an Produktion, Licht und Produktionsqualität jemals bei einem Boxkampf."

("Up until this weekend, boxing was about the experience of one small group of elite individuals who attended the fight in person, what we wanted to create with the Tyson vs. Jones event was an experience for all of the viewers at home, combining the highest-end production and lighting and a production quality never before brought to a fight.")

Die Kämpfe sollen dem Event von letztem Wochenende ähneln, sodass zwischen den einzelnen Kämpfen immer mal wieder auch Musikgäste auftreten. Auch soll beibehalten werden, dass möglichst nicht nur professionelle Kämpfer gegeneinander antreten. Promis und Athleten anderer Sportarten sollen ebenfalls an den Kämpfen teilnehmen.

Snoop Dogg stiehlt Mike Tyson bei Comeback-Kampf die Show

Die Box-Legenden Mike Tyson und Roy Jones Jr. trennten sich in Los Angeles bei einem Showkampf mit einem Unentschieden. Dass keiner der beiden triumphieren würde, war im Vorfeld so abgesprochen. Doch selbst ohne Absprache hätte für viele Zuschauer*innen der Gewinner des Abends nur Snoop Dogg heißen können.

Mike Tyson startet ebenfalls eigene Liga

Nach seinem Kampf gegen Roy Jones Jr. kündigte auch Mike Tyson an, eine eigene Box-Liga zu gründen. Diese solle "Legends Only League" heißen und habe nichts mit der Liga von Snoop zu tun. Allerdings soll Snoops "The Fight Club" die Option haben, zukünftige Events mit Mike Tyson als Kämpfer zu veranstalten.

Auch die "Legends Only League" arbeitet mit "Triller" zusammen.

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Snoop Dogg wird Unternehmensberater

Snoop Dogg wird Unternehmensberater

Von Djamila Chastukhina am 08.06.2021 - 12:10

Snoop Dogg (jetzt auf Apple Music streamen) meldet sich mit spannenden News in einem Ankündigungsvideo zu Wort: Er wird der neue Unternehmensberater bei Def Jam Records. Sein Fokus wird vor allem auf A&R und der kreativen Entwicklung des Labels liegen.

Snoop Dogg erfüllt sich seinen langjährigen Traum

Schon seit seiner Kindheit wollte der mittlerweile 49-Jährige bei Def Jam arbeiten. Jedoch wurde er 1992 bei Death Row Records unter Vertrag genommen und ging einen anderen Weg. Nun ist Snoop aber an einem Punkt in seiner Karriere angekommen, an dem er sein Vorhaben letztendlich in die Tat umsetzen kann:

"Ihr fragt euch vielleicht, wieso ich so spät in meiner Karriere für Def Jam Records arbeiten will. Ich sage euch, wieso: Als Kind, als junger Rapper, war Def Jam Records für mich der Heilige Gral im Hiphop. Es war das Label, bei dem alle Künstler kommunizierten, verbunden waren, großartige Musikvideos oder Filme rausbrachten und immer zusammen auf Tour waren. Die haben allen möglichen Scheiß gemacht, von dem ich ein Teil sein wollte. Doch dann kam Death Row Records, also hatte ich keine Chance, bei Def Jam zu sein."

("You may wonder: Why so late in my career would I want to work for Def Jam Records. Let me tell you why: As a kid,as a young rapper Def Jam Records was the holy grail of hiphop. It was the label where all of the artists communicated, connected, put out great music videos, movies and they were always on tour together. They did all types of shit that I wanted to be a part of. But then Death Row Records happened. So, Ididn't get a chance to be on Def Jam")

Snoop gibt als strategischer Berater Ratschläge aus erster Hand

Bereits vor einigen Jahren wurde Def Jam Records von einem Rapper geleitet: Als Präsident und CEO übernahm Jay Z von 2004 bis 2007 die Verantwortung. Nun löst Snoop Dogg den Musikmanager Paul Rosenberg ab und übernimmt die Führung. Sein Ziel: neue Künstler*innen so gut es geht auf ihrem Weg begleiten. Dabei möchte er natürlich das Beste aus ihnen rausholen und kann dank seiner eigenen Erfahrungen als Raplegende die ein oder anderen Geheimtipps verraten.

"Ich hatte schon immer den Traum, bei Def Jam zu sein. Als ich dann die Möglichkeit hatte, lag mein Fokus darauf, den Artists zu helfen und ihnen Liebe, Orientierung und Verständnis zu geben und ihnen ein paar Tricks beizubringen, die ich im Game gelernt habe. Damit sie nicht nur Artists oder Rapper werden, sondern Superstars und Superhelden, sozusagen."

("I always had a dream to be on Def Jam. So when I got the opportunity, my main focus on Def Jam Records was to go and to help the artists and to give them love. Give them guidance and understanding and to teach them some tricks that I learned in the game. To not just be artists, to not just be rappers, but to be superstars and superheroes, so to speak.")

Im Rahmen der Zusammenarbeit von Snoop und Def Jam Records kann man sich zusätzlich auf viele neue Musikvideos, TV-Shows, Videospiele und - am allerwichtigsten - Hit Songs freuen, die unter seiner Aufsicht entstehen werden. Zusätzlich möchte Snoop neue Talente mit ins Boot holen: Rapper und Producer hat er bereits im Auge. Auch neue Musik von Snoop Dogg ist laut eigener Aussage nicht auszuschließen.


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