Verschwörungstheorie reloaded: Brite behauptet, 2Pac aus Amerika gebracht zu haben

Um 2Pacs Tod ranken sich seit Jahrzehnten Verschwörungstheorien. Der Brite Michael Nice bietet neues Futter für die Leute, die nicht so recht an das Ableben des US-Rappers glauben wollen.

Er behauptet, einer der Drahtzieher bei 2Pacs Flucht aus den Staaten gewesen zu sein. Er habe in den Neunzigern als Sicherheitsmann für die Black Panther Party gearbeitet. Als er und andere Sicherheitskräfte bemerkt hätten, dass es für Pac gefährlich werden würde, hätten sie ihn außer Landes gebracht.

Tupac sei nach den Schüssen am 7. September zwar verletzt, aber trotzdem stabil genug gewesen, um nach Barbados zu fliegen. Es habe sich wie die Flucht aus einem Gefängnis angefühlt. Angekommen in der Karibik wären sich Nice, 2Pac und alle weiteren Helfer glücklich in die Arme gefallen.

Damit stützt Michael Nice eine der beliebteren Verschwörungstheorien um Tupac Shakur. Diese besagt, dass der Rapper seinen Tod vorgetäuscht habe und bis heute ein Undercover-Leben auf Kuba führe.

Michael Nice Behauptungen sind natürlich stark anzuzweifeln. Der Mann möchte ein Buch und einen Film mit der ganzen "Wahrheit" verkaufen. Seine Thesen werden größtenteils von britischen Boulevard-Blättern wie der Sun aufgegriffen. Er spricht zwar von Fakten, aber legt keine stichhaltigen Beweise vor. Nach dem Erscheinen seines Buches wäre es allerdings unmöglich, seine Story anzuzweifeln.

Nice wäre für diese schwierige Operation ausgesucht worden, weil er eine unbekannte Person gewesen sei. Durch diesen Status wäre er als vertrauenswürdig eingestuft worden. Wer sich auf den Wahnsinn von Michael Nice einlassen will, kann sich hier das komplette Video mit seinen wilden Theorien anschauen. Der Werbeaspekt für seine anstehenden Projekte kommt dabei nicht gerade zu kurz.

2PAC IS ALIVE MOVIE & BOOK DEAL STRUCK AS MICHAEL NICE MAKES WORLD NEWS

Michael Nice the man who helped 2pac Escape to Cuba via Barbados has just revealed why he has been holding back all this time. See links below ...

Tupac Shakur wurde am 7. September 1996 angeschossen. Er verstarb sechs Tage später in einem Krankenhaus in Las Vegas. Sein damaliger Label-Manager Suge Knight steht aktuell vor einer 28-jährigen Haftstrafe wegen Totschlags:

Suge Knight muss wohl für 28 Jahre ins Gefängnis

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Album voller 2Pac-Disses? Fat Joe erinnert sich an Biggie-Kollabo

Album voller 2Pac-Disses? Fat Joe erinnert sich an Biggie-Kollabo

Von Michael Rubach am 12.03.2021 - 14:27

Fat Joe hat in einem Talk mit Timbaland und Swizz Beatz offenbart, dass er und The Notorious B.I.G. ein Kollaboalbum auf den Weg bringen wollten. Einige Tracks seien bereits recordet worden. Bei den Songs sollen Disses gegen 2Pac im Vordergrund gestanden haben.

"Tupac viel gedisst": Fat Joe über The Notorious B.I.G.-Kollabo

Anlässlich von Biggies 24. Todestag (9. März) haben sich die drei eingangs erwähnten Herren zum Talk über die Hiphop-Legende eingefunden. Fat Joe, Swizz Beatz und Timbaland ließen persönliche Erinnerungen an Biggie Revue passieren. Dabei behauptete Fat Joe, dass er und die 1997 verstorbene Rap-Legende an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet hätten. Demnach seien um die fünf Tracks im Kasten gewesen. Inhaltlich richtete sich das Ganze laut Fat Joe größtenteils gegen 2Pac.

"Wusstet ihr, dass ich mit Biggie an einem Album gearbeitet habe? Wir haben ungefähr fünf Songs zusammen fertiggestellt. Er meinte: 'Du bist der Latino Don, ich bin der Schwarze Don.' Und wir waren in diesem Studio und sind ausgeflippt. Es wurde von Puff Daddy und allen abgesegnet. Ich bin ehrlich – zu dieser Zeit haben wir Tupac viel gedisst und so und das hätte nie das Licht der Welt erblicken sollen. Das ist aus Respekt so, denn ihr wisst ja, beide sind weitergezogen. Aber ja, ich habe wirklich mit B.I.G. gearbeitet."

("You know I worked on an album with Biggie? We cut about five songs together. He was like, 'You the Latino don, I’m the Black don.' And we was in that studio going crazy. It’s verified by Puff Daddy and everybody. I’ma keep it real – at the time, we were dissing Tupac a lot and all that and so that should have never seen the light of day. Which is respectfully so, because you know they both passed on. But yeah, I worked with the B.I.G. for real.")

Gemäß Fat Joes Ausführungen sieht es nicht so aus, als würden die Tracks jemals releast werden. Der "Latino Don" kommt selbst darauf zu sprechen, dass ihm das geschmacklos vorkäme. Schließlich sind beide Legenden im Zuge des wohl größten Beefs der Hiphop-Geschichte ermordet worden. Die jeweiligen Täter*innen wurden bis heute nicht ermittelt. Diese ungeklärten Verbrechen greift demnächst der Kinofilm "City Of Lies" auf.

Schon letztes Jahr sprach Fat Joe mit Brian "B. Dot" Miller über die Existenz des Albums. Um seine Aussagen zu untermauern, spielte er sogar ein Snippet eines Intros vor, das zu der Platte gehören soll. Dabei war allerdings kaum etwas zu verstehen.


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