"Total unter der Gürtellinie": Ferris MC findet deutliche Worte zum Beef mit Farid Bang

In einer neuen Ausgabe von #waslos hat sich Rooz mit Ferris MC getroffen. Neben einer ganzen Menge Infos über das kommende Album Asilant des Hamburger Rap-Urgesteins äußert sich Ferris auch zur Auseinandersetzung mit Farid Bang.

In der Promophase zu Kollegahs Album Imperator hatte sich Ferris über Kollegah lustig gemacht, indem er dessen Tracklist ins Lächerliche zog(hier nachlesen). Daraufhin hatte Farid seinem Kollegen den Rücken gestärkt und Ferris beleidigt. Es ging via Facebook hin und her zwischen dem Hamburger und dem Düsseldorfer. Posts voller Beleidigungen und Behauptungen wurden ins Internet entlassen.

Ferris MC fasst den Anfang des Streits folgendermaßen zusammen:

Also von meiner Seite kam sowieso nie was. Ich hab weder damit angefangen noch hab ich da weiter drauf rumgeritten. Der Auslöser jetzt mit dieser kleinen Facebook-Aktion war im Endeffekt, weil ich mich über diese Ölbilder von Kollegah lustig gemacht habe. [...] Das war dann der Aufhänger, um so einen Facebook-Post zu machen, der wieder total unter der Gürtellinie war.

Dazu sollte man wissen, dass sich Farid und Ferris in den letzten Jahren des Öfteren in die Haare bekamen, ob das jetzt auf JBG 2 oder Farids 100 Bars war. Ferris hätte auf Farids Post hin das erste Mal direkt auf dessen Beleidigungen reagiert und ihm mitgeteilt, dass er das Ganze äußerst respektlos fände. Letztendlich sehe er ihr Verhältnis aber folgendermaßen:

Ich hab mit seiner Welt nichts zu tun. [...] Und er existiert aber nicht in meiner Welt. In den Bereichen, in denen ich arbeite, da kennt man ihn nicht so wirklich.

Außerdem findet Ferris deutliche Worte zu Farids Musik und dessen allgemeiner Attitüde:

Er hat sich im Endeffekt einen Namen dadurch gemacht, dass er wahllos Leute gedisst hat. [...] Es hat einfach nichts mit Battle Rap zu tun. Es ist einfach nur: Wie mobbe ich jemanden am heftigsten? Wie demütige ich ihn? [...] Das hat nichts mit Musik zu tun.

Die Aussage Farids, Ferris MC hätte ihm eine Rolle in Eko Freshs Serie Blockbustaz vereitelt, stimmt tatsächlich. Ferris habe den Produzenten mitgeteilt, dass er nicht mit Farid zusammen spielen werde:

Ich werde doch nicht mit jemandem zusammenarbeiten, der mich tausendmal H*rensohn nennt.

Es scheint, als wolle Ferris in Zukunft nicht mehr auf Anfeindungen Farids reagieren. Das letzte Kapitel dieser Zankerei scheint mit Blick auf JBG 3 jedoch noch nicht geschrieben zu sein.

Sieh dir die entsprechende Stelle in der #waslos-Folge ab 23:30 an:

Ferris MC: "Asilant", Deichkind, Afrob, Kollegah, Beef mit Farid Bang & Trap (Interview) #waslos

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Wie der Streit seinen Anfang nahm, erfährst du in diesem Artikel:

Farid Bang gegen Ferris MC: Wie der Beef seinen Ursprung nahm

Farid Bang wird nicht müde, wenn es ums Dissen geht. Eine Art Ehrenplatz in seinem Standard-Namedropping-Repertoire nimmt seit geraumer Zeit Ferris MC ein. Der hat sowohl in als auch in dem neuesten gemeinsamen Track mit Kollegah (Jebemti Maiku ) wieder ein, zwei Zeilen abbekommen. Was Ferris glücklicherweise aber recht kalt zu lassen scheint.

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Arafat Abou-Chaker soll Anschlag auf Kollegah und Farid Bang geplant haben

Arafat Abou-Chaker soll Anschlag auf Kollegah und Farid Bang geplant haben

Von Anna Siegmund am 08.08.2019 - 11:23

Kaum hat man das Gefühl, es wird ruhiger um Arafat Abou-Chaker, gibt es Neuigkeiten von dem Clan-Chef. Ging es zuletzt noch um einen Polizeieinsatz auf seinem Grundstück, berichtet die Bild-Zeitung nun über die Eskalation des Konflikts des Abou-Chaker-Clans mit Farid Bang und Kollegah. Es sollen Anschläge auf die beiden Rapper geplant worden sein.

Auf Bushido sollte es wohl auch einen Anschlag geben

Die Hinweise sollen wohl von V-Leuten stammen. Nicht nur Farid Bang und Kollegah seien als mögliche Ziele genannt worden. Laut Informationen der Bild-Zeitung sollten auch Bushido und Veysel K. aus Rache für die Trennung von Abou-Chaker angegriffen werden.

Es heißt dort außerdem, dass gegen Arafat Abou-Chaker aktuell "wegen versuchter Anstiftung zum Totschlag, zur schweren räuberischen Erpressung, versuchter Anstiftung zum Menschenraub und versuchter räuberischer Erpressung" ermittelt werde.

Im Zuge der Ermittlungen sollen Kollegah, Farid Bang sowie weitere mögliche Ziele der geplanten Angriffe zu ihrem Verhältnis zu Arafat Abou-Chaker und dem Clan befragt werden.

Arafat Abou-Chaker meldet sich auf Instagram

Auch wenn es in der Berichterstattung heißt, Arafat Abou-Chaker gebe zu den aktuellen Vorwürfen kein Statement ab, lässt sich der Clan-Chef doch zu einem Kommentar in seiner Instagram-Story hinreißen. Dort bezeichnet er speziell die Aussagen um angebliche V-Männer als "Lügen".

Konflikt zwischen Kollegah, Farid Bang & EGJ-Lager mit langer Geschichte

Die Vorwürfe gegen den Abou-Chaker-Clan sind lediglich der Höhepunkt der Geschichte um den Konflikt von Farid Bang, Kollegah und den damaligen Verantwortlichen des Labels Ersguterjunge.

Der Streit schaukelte sich immer weiter hoch. So beispielsweise als Kollegah im Zuge seiner Imperator-Tour einen Stopp in Berlin ankündigte. Im EGJ-Lager reagierte man darauf mit Drohungen.

Wenig später im Juni 2017 fand der Konflikt einen erneuten Höhepunkt. Auf einem Hiphop-Festival kam es zu einer Auseinandersetzung von Kollegah und dem Ersguterjunge-Camp.

Auch auf "JBG 3" war es nicht schwierig, zahlreiche Anspielungen bezüglich des Streits zu finden. Damals bliebe eine Reaktion von Bushido zunächst aus, bis er sich schließlich doch äußerte.

Bushido äußert sich erstmals zu den Disses von Kollegah und Farid Bang auf "JBG 3"

Das kommt unerwartet. In einem neuen Artikel der BILD äußert sich Bushido zum ersten Mal über vier Monate nach dem Release von "Jung Brutal Gutaussehend 3" zu den darauf enthaltenen Disses gegen ihn.Bushido habe die Beleidigungen einordnen können und verweist darauf, dass dies Teil der Hiphop-Kultur sei.

Er sagt unter anderem:

"Ich konnte ihre Beleidigungen einordnen, da ich weiß, dass es beide nicht persönlich meinen und eines Tages vor meiner Tür stehen. Es ist Teil der Hip-Hop-Kultur, auch wenn es für mich ziemlich eklig war."

Diese Aussage scheint nicht auf Arafat Abou-Chaker zuzutreffen. Dieser steht nicht zum ersten Mal unter Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben. Auch die Vorbereitung einer Säureattacke auf die Frau von Bushido wird mit seinem Namen in Verbindung gebracht.


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