T-Pain sichert sich "f*cktpain.com" – und verkauft dort Merch

T-Pain inszeniert sich als geschäftstüchtiger Typ: Laut eigenen Angaben hat er eine Website erstanden, die auf den wenig schmeichelhaften Namen f*cktpain.com hört. Statt ausschließlich Hate findet man dort nun zusätzlich einen Merch-Shop. Was wirkt wie ein unglaublich smarter Move, könnte auch einfach nur ein Promo-Stunt sein.

T-Pain kauft "F*ck T-Pain"-Website

In einem Tweet beschreibt der Autotune-Pionier wie das Geschäft abgelaufen sein soll. Er habe den Link zu einer Page erhalten, die sich ausschließlich aus Beleidigungen gegenüber seiner Person zusammensetzt. Statt die Seite offline nehmen zu lassen, sei T-Pain daraufhin auf die Idee gekommen, den geballten Hate in ein Businessmodell umzuwandeln. Außerdem wolle er den Menschen nicht verletzen, der so viel Zeit und Mühe in diese Kampagne investiert hat. Also habe er die Domain einfach gekauft, um sie für eigene Zwecke zu benutzen.


Foto:

Screenshot: twitter.com/TPAIN

Wenn man sich nun dorthin verirrt, kann man Shirts shoppen, die zum Ausdruck bringen, wie abstoßend man T-Pain und Autotune findet. Auf den ersten Blick hat das viel von einem überlegen gespielten Schachzug im zugetrollten Internet. Doch einige Twitter-User wollen dem Sänger diese Geschichte nicht so recht glauben.

Zweifel an T-Pains Version

Ein Paar User wollen den Vorgang überprüft haben. Sie unterstellen T-Pain, dass er und sein Team von Anfang an mit der Seite zu tun gehabt hätten. Ein Webdesigner aus dem Lager des Sängers soll bereits im Dezember 2019 in Verbindung mit der Website gestanden haben. Eine gewisse Spontanität müsste man T-Pains Aktion mit diesem Hinweis schon einmal absprechen.

Auch sei der Eigentümer-Wechsel der Domain kaum derart erfolgt, wie T-Pain es angegeben hat. Der Besitzer der Website sei seit der Erstellung unverändert geblieben. Ein Transfer habe nicht stattgefunden.

Nick Soapdish on Twitter

@AROAH @TPAIN @theneedledrop Good pick up. Also looks like the owner of the website domain hasn't changed hands since it's initial creation date, so it's never been transferred from anyone.

T-Pain entgegnete, dass ein Re-Design der Seite natürlich notwendig gewesen sei. Vorher habe alles wie eine Variante von MySpace ausgesehen. Jetzt, wo sein Geld in der Page stecke, könne er sie so nicht weiter präsentieren. Zu der angeblichen Ungereimtheit mit dem Webdesigner schweigt er vorerst.

In Bezug auf die Kaufabwicklung gab er sich zudem recht ahnungslos. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er die Domain erworben habe. Wie das alles konkret funktioniere, wisse er nicht. Schlussendlich zeigte er sich noch amüsiert darüber, dass einige Personen nicht wahrhaben wollen, wie er mit der Situation umgegangen ist. Er beharrt auf der Realness hinter dem Vorgang.

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop Yea the shit looked like a MySpace page when I saw so of course I had my ppl redesign it. I'm not gonna present it like that with my money into it now

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop I saw it. Told my ppl to make sure I own it. I do now. I don't know how the rest works. Why do you want this to not be real lol

Wie T-Pain zu seiner Hochphase 40 Millionen Dollar auf den Kopf gehauen haben will, kannst du hier nachlesen:

Wie T-Pain $40 Millionen verprasst haben soll

T-Pain war in der Sendung The Breakfast Club zu Gast und hat erzählt, wie er in kürzester Zeit sein Vermögen von 40 Millionen Dollar losgeworden ist. Ein gesundes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben juckte den Autotune-Godfather in der Vergangenheit offenbar nicht so richtig.

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Schubi AKapella reagiert auf Hate und Kritik

Schubi AKapella reagiert auf Hate und Kritik

Von Alina Amin am 24.04.2021 - 16:40

Schubi AKpella hat sich auf Instagram erstmals zu der harschen Kritik und dem Hate geäußert, welchem er seit Beginn seiner Karriere ausgesetzt ist. Das junge 385idéal-Signing hat in der letzten Zeit keine Musik rausgebracht und sich auch sonst eher aus der Öffentlichkeit rausgehalten. In einem kurzen Statement-Video erklärt er nun, dass seine Pause der großen Hate-Welle geschuldet war. 

Schubi AKpella bezieht Stellung zum Hate

Nach dem Release seiner erste Single "ALA Flow" musste der Newcomer sich harscher Kritik stellen. Einige empfanden seinen individuellen Flow als schwer zugänglich. Unter seinem Musikvideo zu "ALA Flow" kommentierten diverse Deutschrap-Fans, dass sie ihn nicht verstehen würden.

Der Hate habe ihn über die Zeit wohl nicht kalt gelassen:

"Ich habe lang genug versucht, es zu ignorieren, über ein Jahr. Aber irgendwann geht es nicht mehr an einem Menschen vorbei."

Er erklärt, dass er sich der Kritik angenommen hat und diese umsetzen möchte. Das alles will er in einer kommenden Single verpacken, die "purer Realtalk" sein soll. Sein Statement beendet er mit dem Hinweis, dass ein "neuer Schubi" auf die Fans zukommen könnte. Außerdem erklärt er in seiner Story, dass weitere Infos folgen sollen.

385idéal signt Schubi Akpella

Schubis Karriere steht trotz des holprigen Anfangs weiterhin in den Startlöchern. Als eins der jüngeren Signings bei 385idéal hat der Newcomer die besten Startvorraussetzungen. Mit Unterstützern wie Nimo, welcher ihn ins Label brachte, kann er positiv auf die kommenden Jahre blicken. Erste Aufmerksamkeit erlangte er über Handyvideos, in denen er sein Rap-Talent unter Beweis stellen konnte.


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