Slowthai will Fans nicht mehr in den Mund spucken

Die Corona-Pandemie hat UK-Rapper Slowthai zum Umdenken gebracht. Aus seinem Live-Programm will er einen relativ feuchten Punkt streichen – empfangsbereiten Fans soll fortan nicht mehr in den Mund gespuckt werden.

Slowthai lässt das Spucken sein

In der Youtube-Serie "Chicken Shop Date" enthüllt der Rapstar, dass er von seiner feuchtfröhlichen Konzertpraxis Abstand nimmt. Sein Date fragt im Vorfeld nach, ob er darüber verärgert sei, dass Corona dafür gesorgt habe, dass er nicht mehr in den Mund seiner Fans spucken kann (Minute 05:15).

"Sie sagen, ich hab es losgetreten. Nein, ich werde in keine Münder mehr spucken."

Slowthais Spit-Legacy begann vor circa zwei Jahren bei einem Konzert auf der Nordamerika-Tour von Brockhampton. Slowthai war als Voract dabei. Ein weiblicher Fan hielt ein Schild mit der Aufschrift "Slowthai, du musst mir in den Mund spucken" in die Höhe. Dem kam der UK-Rapper nach. Handyvideos des gönnerhaften Moments gingen viral.

Die junge Frau, deren Wunsch er erfüllte, war seinerzeit regelrecht begeistert von dieser Geste. Gegenüber metro.co.uk erklärte sie:

"Das war einer der besten Momente meines Lebens. Slowthai ist ein schöner Mann. Ich wünsche ihm und seiner Karriere nur das Beste."

Auch andere Besucher*innen von Gigs des Rappers kamen dem Vernehmen nach in den zweifelhaften Genuss. Slowthai hat jüngst sein Album "Tyron" gedroppt und konnte sich damit direkt an die Spitze der britischen Charts setzen. Ebenso gingen Daten für die "Hell Is Home"-Tour 2022 raus. Auf DNA des Briten können Anhänger*innen dabei wohl nicht spekulieren.

Slowthais öffentliche Auftritte brachten ihn schon mehrfach in die Schlagzeilen. Bei den NME-Awards letztes Jahr wurde ihm unter anderem frauenverachtendes Verhalten vorgeworfen.

Slowthai entschuldigt sich nach Eskalation bei NME Awards

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Gzuz weist auf Maskenpflicht und Abstandsregeln hin

Gzuz weist auf Maskenpflicht und Abstandsregeln hin

Von Djamila Chastukhina am 30.08.2021 - 13:24

Gzuz ging vor Kurzem viral, nachdem er Demonstrierende in Berlin dazu aufgerufen haben soll, sich an die geltenden Corona-Maßnahmen zu halten. Von einem Café aus rief das Mitglied der 187 Strassenbande ihnen zu, sie sollen Abstand zueinander halten und wies sie darauf hin, dass sie keine Masken trugen.

Gzuz' Corona-Appell geht viral

Am Sonntag seien laut Medienberichten mehrere Tausend Menschen in Berlin gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen – und das obwohl einige Demonstrationen im Vorfeld verboten wurden. Aufgrund der vielen Protestierenden war die Polizei mit etwa 2.200 Einsatzkräften in ganz Berlin unterwegs, um für Ordnung zu sorgen und auf die Einhaltung der Abstands- und Maskenpflicht zu achten.

Dies schien jedoch nicht ganz funktioniert haben, da viele sich dennoch nach Angaben von Polizeipressesprecher Thilo Cablitz nicht an die geltenden Schutzmaßnahmen hielten.

Von einem Café aus habe Gzuz wohl eine dieser Gruppen gesehen und sie dazu aufgefordert, Abstand zu halten:

"Wahrt die Abstände. (...) Ihr habt alle keine Maske!"

Gzuz entschuldigt sich für Zurufe

Nach der Berichterstattung der Tagesschau meldet Gzuz (jetzt auf Apple Music streamen) selbst sich zu Wort und kommentiert unter den Instagram-Post: Er entschuldigt sich für seine Zurufe und sagt, er sei einfach breit gewesen.

Egal ob breit oder nicht – mit seinem "Ordnungsruf" hat der Rapper nicht nur in der Hiphop-Welt große Wellen geschlagen. Fernsehmoderator Klaas Heufer-Umlauf, Musikjournalist Jan Kawelke und viele weitere teilen ihre Reaktionen:


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