Highspeed für Nicki Minaj: Eminem rappt auf "Queen" so schnell wie nie zuvor

Eminem und Nicki Minaj – das ist vorerst nichts Neues. Bereits 2010 waren die beiden auf dem Track "Roman's Revenge" zu hören. Auf dem aktuellen Nicki-Album "Queen" finden die beiden erneut zusammen.

Dabei packt Eminem auf dem Track "Majesty", der außerdem Labrinth als Feature bereithält, so viele Silben in den Takt wie nie zuvor.

Majesty (feat. Eminem & Labrinth)

Majesty (feat. Eminem & Labrinth), a song by Nicki Minaj, Eminem, Labrinth on Spotify

Vor allem die dritte Strophe von Ems Track "Rap God" gilt als Wortmassaker. Der frische Part setzt noch einen drauf. Die fleißigen Herrschaften von Genius haben sich die Mühe gemacht und genau nachgezählt, wie schnell Eminem da eigentlich rappt.

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Auf "Majesty" kommt er demnach in zwölf Sekunden auf 123 Silben. Das macht 10,3 Silben pro Sekunde. Zum Vergleich: Die schnellste Stelle von "Rap God" bietet 157 Silben in 16,3 Sekunden. Das ergibt einen Durchschnittswert von 9,6 Silben pro Sekunde.

Eminem hat sich also nochmal gesteigert. Fasst man das Ganze rein mathematisch zusammen, rappt Eminem auf "Majesty" exakt 0,7 Silben schneller als auf seinem Track, der ihn 2014 ins Guinness Buch der Rekorde brachte. "Rap God" war dort als die Single mit den größten Wortanteil verzeichnet.

Die 1.560 Wörter die Eminem in "Rap God" liefert, wurden inzwischen offiziell von Harry Shotta übertroffen. Der UK-Rapper bringt es in seinem Song "Animal" auf 1.771 Wörter.

Mehr Hochgeschwindigkeits-Rapper kannst du dir hier reinziehen:

Die schnellsten Rapper der Welt

Eminem Aktuell können Freunde des urbanen Sprechgesangs entschleunigende, reduzierende Entwicklungen beobachten. Das ist gut so und förderlich für die Vielfalt, aber Geschwindigkeit bleibt für viele Hörer und Rapper eine Art Königsdisziplin. Ein richtiger MC muss einfach spitten können. Kaum einer, der nicht mit herunter gefallener Kinnlade zuschaute, als Eminem 2013 seinen " supersonic speed" aktivierte und sich selbst zum Rap God krönte.

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Der Moment, in dem die Medien darüber berichten, wieviel Silben du pro Sekunde rappen kannst, ist der Moment in dem du aufgehört hast Musiker zu sein.

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"So schnell wie möglich aufgelegt": Eminem & Pete Davidson haben nach Parodie telefoniert
NFT

"So schnell wie möglich aufgelegt": Eminem & Pete Davidson haben nach Parodie telefoniert

Von Renée Diehl am 06.05.2021 - 13:40

US-Comedian Pete Davidson hat Eminem bereits mehrmals für die "Show Saturday Night Live" parodiert – darunter eine Weihnachtssatire von "Stan" sowie jüngst ein Sketch, in dem er aus Ems "Without Me" kurz die Kryptowährung "NFT" machte. Eminem hat die Parodien, wie man es von ihm gewohnt ist, mit Humor genommen und Pete Davidson dafür sogar Props gegeben. Für diese hat sich der Comedien jetzt telefonisch bei Em bedankt.

Warum der Call mit Eminem so kurz ausfällt

Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. In der US-Talkshow "Late Night with Seth Meyers" erzählt der Comedian nun, wie sich die anerkennenden Worte von Eminem (hier anhören auf Apple Music) für ihn angefühlt haben – und warum er sich unbedingt telefonisch dafür bedanken wollte:

"Eminem hatte ein paar nette Dinge über mich gesagt. Und ich hatte natürlich davon gehört, meldete mich deshalb telefonisch bei ihm und sagte: 'Ich möchte mich nur bedanken'. Ich habe also nur kurz durchgerufen, um danke zu sagen. Daraufhin sagte er 'Ja, Mann, das hast du wirklich gut gemacht. Als ich das Drehbuch von 'Stu' sah, wusste ich nicht, wie es laufen würde. Aber nachdem ich den Sketch gesehen hatte, dachte ich mir, 'Das war der Hammer'."

Danach habe Davidson mit den Worten "Danke, du bist der Coolste" so schnell wie möglich aufgelegt. Die Begründung dafür: "Das ist alles, was du brauchst. " Wie er das meinen könnte, klärt Moderator Seth Myers im Gespräch schnell auf. Er fasst Davidsons Reaktion so zusammen:

"Wenn man mit einem Helden spricht, dann will man es nicht ruinieren, indem man den Moment in die Länge zieht."

Pete Davidsons Eminem-Parodien

Natürlich würde man einen Rap-Gott wie Eminem niemals ohne dessen Zustimmung parodieren. Auch deshalb wurde das Skript des ersten Sketches wohl vorab zum Absegnen an Em geschickt – und weil er darin selbst einen kurzen Auftritt hat. Pete Davidson schreibt in dem kurzen Sketch, der passenderweise im Dezember ausgestrahlt wurde, eine Wunschliste an den Weihnachtsmann. 

In der zweiten Parodie erklärt Davidson spielerisch, was es denn mit NFTs auf sich hat – ein Business, in das Eminem selbst vor kurzem eingestiegen ist. Mehr zu Eminems NFT-Game lest ihr hier:

"Shady Con": Eminem steigt ins NFT-Game ein

Nun ist auch klar, in welcher Form Rapsuperstar Eminem das NFT-Geschäft entert. Slim Shady droppte bei seiner eigenen "Shady Con" auf der Plattform Nifty Gateway unter anderem ein paar Actionfiguren, Comics und Sammelkarten. Neben diesen digitalen Originalen gibt es dort weiterhin einen von Eminem produzierten Beat zu ersteigern.


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