Bitte nicht nachmachen: Kurdo postet seinen Stimmzettel

Manchmal ist "gut" das Gegenteil von "gut gemeint": Kurdo postet zum Beispiel seinen angekreuzten Stimmzettel. Damit will er offenbar dazu aufrufen, es ihm nachzutun und sich ebenfalls an der Bundestagswahl 2017 am Sonntag zu beteiligen. Allerdings schießt Kurdo dabei möglicherweise ein gutes Stück über sein Ziel hinaus.

Denn das Gesetz sieht vor, dass wir allein sind, wenn wir unseren Stimzettel ausfüllen – auch bei der Briefwahl. In der entsprechenden Wahlordnung heißt es:

"Der Stimmzettel ist unbeobachtet zu kennzeichnen und in den Stimmzettelumschlag zu legen."

Ausnahmeregelungen gelten selbstverständlich für Menschen, die zum Beispiel Hilfe beim Ausfüllen benötigen. Unbeobachtet ist es aber definitiv nicht, wenn wir das Ganze per Handy filmen und in unsere Instagram-Story posten. Oder auf Facebook, Twitter oder sonstwo.

Im schlimmsten Fall kann dann nicht nur die Stimme für ungültig erklärt werden, es drohen sogar Geld- und Freiheitsstrafen bei der Verletzung des Wahlgeheimnisses. Also: Geht wählen oder füllt eure Briefwahl-Unterlagen aus, aber zeigt den Stimmzettel niemandem. 

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Massiv macht Stimmung gegen die AfD und sorgt für wilde Diskussionen

Massiv hat ein Video veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie sich die Rednerin auf einer Veranstaltung der rechtsradikalen AfD ihr Kostüm auszieht, das offenbar eine Burka darstellen soll. Darunter kommen Kleider in den Farben der Deutschland-Flagge zum Vorschein, währenddessen hetzt die Sprecherin unter anderem gegen Muslime.