Skylanders Swap Force (PS3)

 

Die Skylanders sind zurück und das mit neuem Portal und neuen Figuren. Kann der Activision-Umsatzgarant auch mit dem dritten Teil überzeugen?

Die Adventszeit hat begonnen und seit einigen Jahren haben es kleine Plastikfiguren auf die Wunschzettel von Jungen jeglichen Alters geschafft. Um die namensgebenden Skylanders hat sich ein regelrechter Kult entwickelt- limitierte Figurenausgaben entwickeln binnen kürzester Zeit eine Nachfrage, die die Preise nach oben treiben. Für Menschen, die bis dato nichts mit den Skylanders zu tun hatten, absolut nicht nachvollziehbar.



Doch zuerst zur Story: Serienbösewicht Kaos will mit seiner schwarzen Magie mal wieder die Weltherrschaft an sich reißen. Diesmal müssen die Wolkenbruchinseln daran glauben und zur Seite stehen natürlich allerlei Plasikfiguren, die der Spieler als Portalmeister auf das mitgelieferte Portal stellen kann, um fortan mit dieser Figur entsprechend die Gegner zu verkloppen. Für Skylanders Swap Force benötigt es leider ein komplett neues Portal, denn das bisherige hat ausgedient und ist mit der neuen Version nicht mehr kompatibel. Das Gameplay selbst ist fast identisch zum Vorgänger: Man kloppt Gegner nieder, sammelt herumliegende Schätze und Hüte genauso ein wie Gold und Schriftrollen. Hierzu haben die Skylanders eine neue Eigenschaft erlernt: sie können springen. Diese Eigenschaft hat in den Vorgängern definitiv gefehlt und verleiht dem Spiel nun etwas mehr...ähm...Sprungkraft.


Nagelneu sind aber auch die namensgebenden neuen Figuren. Es gibt 16 neue Figuren, die mit der sogenannten „Swapabilität“ ausgestattet sind. Bedeutet nichts anderes, als dass Ober- und Unterkörper der jeweiligen Skylanders kombiniert werden können, wodurch 256 neue Kombinationen möglich werden. Kombiniert man die dem Starter Pack beiligenden Wash Buckler mit Blast Zone entsteht der Blast Buckler, ein angriffstarker und dank Tentakeln flinker Zeitgenosse. Wie bereits in den Vorgängern müssen regelmäßig die richtigen Skylanders kombiniert werden, um spezielle Tore zu öffnen. Erfreulicherweise können die Figuren aus den Vorgängerversionen verwendet werden, sodass nicht für jedes Element eine neue Figur gekauft werden muss. Damit es sich auch lohnt alte Figuren in Swap Force zum Einsatz zu bringen, wurde die Levelstufe erneut angehoben. Leider wird man als Spieler viel zu oft zum Figurenwechsel genötigt, was den Spielfluss deutlich träger macht.

Dies ist auch der große Schwachpunkt von Skylanders Swap Force. Das Spiel ist viel zu offensichtlich nur auf junge Spieler aus. So macht es zwar auch als Erwachsener Spaß – immerhin sind gute Jump ‘n Runs eher Mangelware – doch die ständigen Erklärungen sowie die eher dahinplätschernden Dialoge sind nicht gerade von Intellekt und Spannung geprägt.

Technisch macht Skylanders Swap Force dafür einen sehr guten Eindruck. Das Spiel läuft mit 1080p und die Grafik überzeugt auf voller Linie. Auch die deutschen Sprecher machen einen überzeugenden Job, auch wenn die Dialoge selbst eher schwach sind.


Bewertung:
8 von 10

Fazit:
Skylanders Swap Force erfindet das Rad nicht neu. Die lineare Story ist quasi ein Neuaufgruss. Die neuen Figuren bringen frischen Wind ins Game, wobei ich es schade finde, dass ich alle paar Meter die Figur wechseln muss, wenn ich wirklich alle Boni einsammeln möchte.  

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