Young Thug-Fall: Internet-Hate bringt Jack Harlow aufs Radar der Staatsanwaltschaft
Jack Harlow

 

Gestern wurde bekannt, dass Young Thug und Gunna mit einem Fall organisierten Verbrechens in Verbindung gebracht werden – Young Thug wurde bereits verhaftet, Gunna ist bislang nur mit angeklagt. Bei einer Pressekonferenz zu dem Fall fragt ein Reporter allerdings, warum Jack Harlow nicht mit auf der Liste der Angeklagten stünde – und sorgt damit für Verwirrung.

Jack Harlow in RICO-Fall verwickelt?

Bei der Pressekonferenz beantwortet die Bezirksstaatsanwältin Fani Willis die Fragen der anwesenden Journalist:innen. Und ein Reporter sorgt mit seiner Frage für ordentlich Verwirrung:

"Die Anklage dreht sich um Young Thug und einige andere Rapper. Aber es gab einen Namen, den ich erwartet hatte zu sehen und das war nicht der Fall. Es geht um Jack Harlow. Können Sie dazu etwas sagen?"

Obwohl die Bezirksstaatsanwältin ganz offensichtlich mit dem gefallenen Namen im Zusammenhang mit dem Fall nichts anfangen kann, antwortet sie recht souverän:

"Was ich Ihnen sagen kann, ist, dass ich, so groß diese Anklage auch sein mag, zu meinem Team sagte: 'Lassen Sie uns nicht sexy sein. Übertreiben wir es nicht. Lassen Sie uns in unserer Herangehensweise konservativ sein.' Das ist immer die Herangehensweise, die ich verfolge. Bei diesem Ansatz wurden 28 Angeklagte angeklagt und sie wurden für die Verbrechen angeklagt, die zu dieser RICO-Anklage passen."

Bei den Ermittlungen zu Verstößen gegen das sogenannte RICO-Gesetz (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), das der Bekämpfung organisierten Verbrechens dienen soll, geht es explizit um Young Thugs Plattenlabel YSL Records. Unter anderem soll Young Thug in Zusammenhang mit Gangkriminalität rund um sein Label einen Mordversuch abgenickt haben.

 

 

Jack Harlow bei YSL Records?

Die Frage des Reporters sorgt aber nicht nur bei der Pressekonferenz, sondern auch auf Twitter für Chaos: Hier fragen sich nämlich Nutzer:innen, ob Jack Harlow ebenfalls bei YSL Records gesignt sei. Dieser Frage geht das US-Onlinemagazin HITC in einem Artikel nach – und kann verneinen. Der Journalist scheint nämlich Internet-Trollen auf den Leim gegangen zu sein. Seit Veröffentlichung seines Albums "Come Home the Kids Miss You", das nicht bei allen gut angekommen zu sein scheint, ist Jack Harlow nämlich die Zielscheibe aller Art von Internet-Spott. Ein paar Beispiele, die unter anderem zu der Frage des Journalisten geführt haben könnten, seht ihr hier:

 

 

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