Webvideopreis 2018: YouTuber Nimi, Bausa und Eko Fresh nominiert

Der Webvideopreis 2018 hat einiges an Rapcontent zu bieten. In diesem Jahr stammen gleich drei Nominierungen aus dem Deutschrapkosmos.

Auch wir von Hiphop.de sind zumindest indirekt nominiert. Der YouTuber Nimi hat es mit seiner extrem aufwendigen und sehenswerten Verfilmung des von Manuellsen geschilderten Treffens zwischen ihm, Arafat, Bushido und Kay One unter die Nominierten geschafft. Inzwischen hat Nimi drei Teile zu der legendären #waslos-Folge veröffentlicht. Nominiert ist der erste Part, in dem der wohl bekannteste Deutschrap-Interviewschnipsel aller Zeiten behandelt wird:

MANUELLSEN-SAGA (#1) I CAFE FULL I NiMi

Der 1.Teil der Manuellen-Saga! Nach kleineren Streitigkeiten mit Bushido & dem Abou-Chaker Clan macht sich Manuellsen auf den Weg in deren Café ! #ManuellsenSaga #CAFEFULL #NiMi Abonniert meinen Kanal! http://bit.ly/2uzGAZZ Folgt Mir auf: ►Instagram: http://bit.ly/2u704V0 ►Facebook: http://bit.ly/2vz2fP7 ►Snapchat: Nimi3000 Danke an die Classic Bar Darmstädter Str.

Ebenfalls unter den Nominierten sind Bausa und Regisseur Adal Giorgis mit dem Video zu "Was du Liebe nennst" sowie Eko Fresh und ebenfalls dessen Regisseur Can Özev mit dem Video zum gesellschaftskritischen Song "Aber". Abstimmen kannst du hier bis zum 23. November:

Die Nominierten 2018

Nominiert für den Webvideopreis 2018 sind ...

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Der Webvideopreis wird seit 2011 von der European Web Video Academy vergeben und würdigt Webvideos, sowohl von Profis als auch von Amateuren. In der Deutschrapszene wurde der Preis vor allem durch Shneezins Auftritt 2014 bekannt. Kollegah räumte den Preis mit seinem zu der Zeit noch recht neuen Kanal "Bosshaft TV" in drei Kategorien ab und holte seinen damaligen Labelkollegen Shneezin auf die Bühne, der nicht lange fackelte und die Hosen runterließ:

Kollegah gewinnt Webvideopreis und Shneezin zieht blank

Bei der Verleihung des Webvideopreises 2014 im Capitol in Düsseldorf gewann Kollegah einen Preis, den er, wie er verkündete, seinem Sohn widmen wolle.Daraufhin betrat Shneezin von den 257ers die Bühne, fragte ob er sich ausziehen darf und zog blank.

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Arafat Abou-Chaker soll Anschlag auf Kollegah und Farid Bang geplant haben

Arafat Abou-Chaker soll Anschlag auf Kollegah und Farid Bang geplant haben

Von Anna Siegmund am 08.08.2019 - 11:23

Kaum hat man das Gefühl, es wird ruhiger um Arafat Abou-Chaker, gibt es Neuigkeiten von dem Clan-Chef. Ging es zuletzt noch um einen Polizeieinsatz auf seinem Grundstück, berichtet die Bild-Zeitung nun über die Eskalation des Konflikts des Abou-Chaker-Clans mit Farid Bang und Kollegah. Es sollen Anschläge auf die beiden Rapper geplant worden sein.

Auf Bushido sollte es wohl auch einen Anschlag geben

Die Hinweise sollen wohl von V-Leuten stammen. Nicht nur Farid Bang und Kollegah seien als mögliche Ziele genannt worden. Laut Informationen der Bild-Zeitung sollten auch Bushido und Veysel K. aus Rache für die Trennung von Abou-Chaker angegriffen werden.

Es heißt dort außerdem, dass gegen Arafat Abou-Chaker aktuell "wegen versuchter Anstiftung zum Totschlag, zur schweren räuberischen Erpressung, versuchter Anstiftung zum Menschenraub und versuchter räuberischer Erpressung" ermittelt werde.

Im Zuge der Ermittlungen sollen Kollegah, Farid Bang sowie weitere mögliche Ziele der geplanten Angriffe zu ihrem Verhältnis zu Arafat Abou-Chaker und dem Clan befragt werden.

Arafat Abou-Chaker meldet sich auf Instagram

Auch wenn es in der Berichterstattung heißt, Arafat Abou-Chaker gebe zu den aktuellen Vorwürfen kein Statement ab, lässt sich der Clan-Chef doch zu einem Kommentar in seiner Instagram-Story hinreißen. Dort bezeichnet er speziell die Aussagen um angebliche V-Männer als "Lügen".

Konflikt zwischen Kollegah, Farid Bang & EGJ-Lager mit langer Geschichte

Die Vorwürfe gegen den Abou-Chaker-Clan sind lediglich der Höhepunkt der Geschichte um den Konflikt von Farid Bang, Kollegah und den damaligen Verantwortlichen des Labels Ersguterjunge.

Der Streit schaukelte sich immer weiter hoch. So beispielsweise als Kollegah im Zuge seiner Imperator-Tour einen Stopp in Berlin ankündigte. Im EGJ-Lager reagierte man darauf mit Drohungen.

Wenig später im Juni 2017 fand der Konflikt einen erneuten Höhepunkt. Auf einem Hiphop-Festival kam es zu einer Auseinandersetzung von Kollegah und dem Ersguterjunge-Camp.

Auch auf "JBG 3" war es nicht schwierig, zahlreiche Anspielungen bezüglich des Streits zu finden. Damals bliebe eine Reaktion von Bushido zunächst aus, bis er sich schließlich doch äußerte.

Bushido äußert sich erstmals zu den Disses von Kollegah und Farid Bang auf "JBG 3"

Das kommt unerwartet. In einem neuen Artikel der BILD äußert sich Bushido zum ersten Mal über vier Monate nach dem Release von "Jung Brutal Gutaussehend 3" zu den darauf enthaltenen Disses gegen ihn.Bushido habe die Beleidigungen einordnen können und verweist darauf, dass dies Teil der Hiphop-Kultur sei.

Er sagt unter anderem:

"Ich konnte ihre Beleidigungen einordnen, da ich weiß, dass es beide nicht persönlich meinen und eines Tages vor meiner Tür stehen. Es ist Teil der Hip-Hop-Kultur, auch wenn es für mich ziemlich eklig war."

Diese Aussage scheint nicht auf Arafat Abou-Chaker zuzutreffen. Dieser steht nicht zum ersten Mal unter Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben. Auch die Vorbereitung einer Säureattacke auf die Frau von Bushido wird mit seinem Namen in Verbindung gebracht.


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