"Tut mir sehr leid": Haiyti meldet sich nach Homophobie-Vorwürfen zu Wort

Haiyti hat durch Aussagen in dem Podcast-Format "Talk-O-Mat" reichlich Kritik auf sich gezogen. Unter anderem Nura positionierte sich deutlich. Nun hat sich Haiyti auf ihren Social-Media-Profilen zu den erhobenen Homophobie-Vorwürfen geäußert. Ihr könnte zudem ein Auftritt als Feature auf dem kommenden Album einer Kollegin verwehrt bleiben.

Haiyti "wollte damit niemanden verletzten"

Haiyti schreibt in ihrer Insta-Story, dass sie nicht schwulen- und queerfeindlich sei. Sie habe sich in der Vergangenheit jedoch "blöd ausgedrückt." In einer Folge "Talk-O-Mat" mit Star-Koch Tim Mälzer aus dem Jahr 2020 hatte Haiyti erklärt, dass sie in ihren Lyrics "schwul" als Synonym für "scheiße" benutzt, um zu provozieren. Außerdem würden intelligente Menschen verstehen, dass sie sich damit nicht auf Schwule beziehe, sondern dies Teil der Kunst sei.

Solche Aussagen tun Haiyti heute "sehr leid". Sie verspricht, sich in Zukunft "besser ausdrücken" zu wollen.

Auch auf Twitter reagiert Haiyti mit einem Post wohl auf das Thema. Dort lässt sie wissen, dass sie sich bessern werde.

Katja Krasavice schmeißt Haiyti wohl von ihrem Album

Die Tracklist von Katja Krasavices neuem Album "P*ssy Power" (Release Date: 4. Februar 2022) zeigt, dass Haiyti auf dem Track "Tik Tak" zu hören sein sollte. Doch diese Kollabo überdenkt Katja Krasavice, die sich seit Jahren für die LGBTQ+-Community einsetzt, nun offenbar.

Sie schreibt, dass sie jemanden auf ihr Album geholt habe, der "was Homophobes gesagt haben soll". Katja Krasavice werde diesen Vorfall prüfen. Sollte sich das Ganze bestätigen, "fliegt diese Person natürlich von meinem Album!" Es deutet vieles darauf hin, dass sich Katja Krasavice auf Haiyti bezieht. Sowohl die Sängerin Leony als auch ihr eigenes Signing Marwin Balsters sind kürzlich nicht mit derartigen Aussagen aufgefallen.

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