t-low legt seine Streaming-Einnahmen offen
Porträt von t-low
 

 

Es ranken sich viele Gerüchte und Schätzungen um die Einnahmen von Deutschrappern – nicht zuletzt, weil Künstler*innen selten transparent(!) über ihre Einnahmen sprechen. Anders sieht es bei t-low aus, der in seinem letzten Livestream das enthüllt hat, was so gut wie jeden Rap-Fan aufhorchen lassen wird: Seine Streaming-Einnahmen. Der 21-jährige Rapper gab einen Einblick in seine "Spinnup"-Verkaufsberichte, die ganz genau skizzieren, wie viel er monatlich seit 2018 allein mit seiner Musik verdienen konnte. 

t-low zeigt seine Streaming-Einnahmen – von 2018 bis 2022

t-low fängt an, zunächst seine Einnahmen aus den Anfangsmonaten zu durchleuchten. Im ersten aktiven Monat scheint der Rapper dabei 1,80 Euro verdient zu haben. Ihr seht – jeder fängt mal klein an. Ende des Jahres 2018 hat der Itzehoer dann schon 50 Euro gemacht. Im folgenden Jahr entwickeln sich die Streaming-Einnahmen von t-low immer positiver und er kann von etwa 80 Euro im Januar 2019 auf über 500 Euro in den letzten Monaten des Jahres springen. Zu der Zeit lebte der Rapper bekanntermaßen in seiner "Baustellen-Wohnung". 

Größere Erfolge erzielte er dann im Jahre 2020. Zu der Zeit - so erklärt t-low es in seinem Stream - verließ er häufiger seine Heimatstadt und fuhr nach Berlin, wo er erste Kontakte in der Musikszene knüpfen konnte und zahlreiche Menschen kennenlernte. Das schien sich wortwörtlich auszuzahlen, denn im Dezember 2020 verdiente t-low allein durch Musikstreams über 4.000 Euro

Und dann, Ende des Jahres 2021, erlangte t-low größere Bekanntheit. Dementsprechend gut sahen auch seine Einnahmen aus. Im besten Monat wurden dem Künstler über 85.000 Euro ausgezahlt. Und 2022 war dann t-lows krassestes Jahr. So verdiente er im vergangenen Juli fast 250.000 Euro – hauptsächlich durch Hits wie "We Made It" und "Sehnsucht", wie er erklärt. Aktuell beschreibt t-low seinen Hype als "abgeflacht", allerdings habe er auch in den letzten 30 Tagen etwa 50.000 Euro gemacht.

Wie viel verdienen Rapper? t-low enthüllt seine Einnahmen

Bei den von t-low vorgestellten Zahlen muss man stets im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei um Brutto-Zahlungen handelt. Steuern und Sozialabgaben müssen immerhin auch Rapper zahlen. Darüber hinaus habe t-low auch Angestellte sowie Fixkosten und gebe seiner Mutter jeden Monat Geld. Allerdings scheint das bei dermaßen hohen Einnahmen kein Beinbruch zu sein. Außerdem sind Streaming-Einnahmen längst nicht die einzige Möglichkeit, um als Musiker Geld zu verdienen. t-low selbst erklärt im Stream, dass er durch eine Liveshow aktuell schon mal 40.000 Euro einnimmt. 

Hier seht ihr das ganze Video:

Spinnup, der DIY-Digitalvertrieb, über den t-low und Hunderttausende andere Künstler*innen ihre Musik vertrieben, hat mittlerweile dicht gemacht. Der Itzehoer ist deshalb inzwischen bei iGroove.

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