Snoop Dogg wegen sexueller Nötigung verklagt
Snoop Dogg campaign for G-Star RAW

 

Bereits Anfang dieses Jahres verklagte eine Frau aus Kalifornien Snoop Dogg wegen sexueller Nötigung und Sexhandels. Ihre Klage zog sie dann nach einem kurzen rechtlichen Hin und Her im April zurück. Nun reicht sie ihre Klage erneut ein.

Snoop Dogg erneut wegen sexueller Nötigung verklagt

Die Frau wirft Snoop Dogg und dem ehemaligen Zuhälter Don "Magic" Juan vor, sie 2013 zum Oralsex gezwungen zu haben. Ursprünglich hatte sie ihre Klage bereits im Februar, kurz vor Snoop Doggs Super Bowl-Auftritt, eingereicht. In der ursprünglichen Klage waren neben Snoop und Don Juan noch mehrere Unternehmen der beiden als Beschuldigte geführt, die tauchen in der neu eingereichten Klage nicht mehr auf.

Dafür kommen zu den Vorwürfen der sexuellen Nötigung, des sexuellen Übergriffs und Sexhandels nun noch Vorwürfe der Verleumdung, Zufügung von seelischem Leid und unrechtmäßige Vergeltungsmaßnahmen unter Verletzung des kalifornischen Arbeitsrechts hinzu. Die Frau soll zum Zeitpunkt der Tat angeblich mit Snoop Dogg und Don Juan gearbeitet haben. Laut Klageschrift soll Don Juan sie und Frauen wie sie "rekrutiert" haben, um Sex mit Snoop Dogg zu haben.

Die Anwälte der nicht namentlich genannten Frau hatten die Klage im April freiwillig zurückgezogen, nachdem die Beschuldigten beim Gericht beantragt hatten, dass die Klage abgewiesen wird. Ein freiwilliges Zurückziehen ermöglicht das erneute Einreichen zu einem späteren Zeitpunkt. So nun geschehen. Gegenüber der Los Angeles Times erklärte ein Anwalt der Klägerin, dass es neue Informationen gäbe:

"Wir haben neue Informationen erhalten, die unserer Meinung nach die angeblichen Machenschaften der Beklagten und die angeblichen Handlungen gegen meine Mandantin und andere Personen erheblich glaubwürdiger machen und untermauern."

Dabei soll es sich wohl um Aussagen anderer mutmaßlicher Opfer handeln, die anscheinend ebenfalls von Don Juan rekrutiert wurden.

"Wir glauben, dass diese neuen Informationen in der Klageschrift, die Details darüber enthalten, was anderen angeblichen Opfern zugestoßen sein soll, einschließlich einer angeblichen versuchten Vergewaltigung eines angeblichen Opfers durch den Beklagten SNOOP DOGG, wichtig sind und zeigen, wie ernst unsere Forderungen sind."

Snoop Dogg dementiert die Vorwürfe

Ebenfalls gegenüber der Los Angeles Times bezeichnete ein Sprecher aus Snoop Doggs Team die Klage erneut als "haltlos", wie bereits im im Februar. Das Ganze sei "durchsetzt mit und basierend auf Unwahrheiten und Ungenauigkeiten". Snoop Dogg freue sich darauf, die Vorwürfe zu entkräften.

Gegenüber Pitchfork gab Snoops Team außerdem an, dass die Klägerin entgegen ihrer Darstellung nie für den Rapper gearbeitet haben soll.

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