Nach Festnahme in Schweden: US-Stars solidarisieren sich mit ASAP Rocky

Die Verhaftung von ASAP Rocky in Stockholm hat das #FreeRocky-Movement losgetreten. Einige US-Stars haben zudem bereits ihre Konsequenzen aus dem Umgang mit Rocky gezogen: Tyler, The Creator, Lil Yachty und ScHoolboy Q werden wohl demnächst keine Reise ins skandinavische Land antreten.

ASAP Rocky sitzt nun seit fast einer Woche in Schweden fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Körperverletzung, nachdem sich Rocky und seine Entourage eine Auseinandersetzung mit vermeintlich aufdringlichen Verfolgern geliefert hatten.

Tyler, The Creator, Lil Yachty & ScHoolBoy Q: "Nie mehr Schweden"

Tyler, The Creator und Rocky trollen gerne herum und veralbern sich gegenseitig – wenn es aber hart auf hart kommt, sind die beiden Bros. Tyler verkündete via Twitter, dass für ihn ein Aufenthalt in Schweden nie mehr in Frage komme. Darüber hinaus skandierte er "Flacko Flacko Flacko".

Tyler, The Creator on Twitter

no more sweden for me, ever

Tyler, The Creator on Twitter

FLACKO FLACKO FLACKO

ScHoolboy Q und Lil Yachty teilen diese Ansicht und zeigen sich ebenfalls in Anbetracht der aktuellen Geschehnisse nicht mehr bereit, Schweden zu besuchen.

ScHoolboy Q on Twitter

I'm not goin nomo eitHer... #FLACKO https://t.co/oL0BUAjLIz

cookin up LB3 on Twitter

Me 3 will never hit Sweden again... #freeflacko https://t.co/LRXoxGJtM9

Auf dem Wireless London – Travis Scott fordert Freiheit für ASAP Rocky

Die große Bühne als Headliner beim Wireless Festival in London nutzte am Wochenende Travis Scott. Während seines Gigs rief er "Free Rocky" und erinnerte zugleich daran, dass sein Kollege eigentlich ebenfalls auf dem Festival auftreten sollte.

on Twitter

Travis Scott yelled "Free Rocky" during his Wireless set https://t.co/QSQSoSbxM1

Den Slot besetzte letztendlich J Hus. Auch das diesjährige Splash! Festival wird wohl ohne Rocky auskommen müssen, sollte sich nicht sehr kurzfristig etwas an der Gesamtsituation ändern.

Sheck Wes, der bei Travis unter Vertrag steht, schloss sich seinem Chef an und erzählte zudem noch eine persönliche Anekdote. Er schrieb, dass auch er und ein paar Homies aggressiv von der schwedischen Polizei angegangen worden zu sein. Die europäischen Beamten würden Exempel an ausländischen Besuchern statuieren wollen.

Sheck Jesus on Twitter

Police frisked me and the whole gang down in Sweden and stripped searched my mans with no consent and we just had too agree shit was wild aggressive , and that's fucked up . EUROPEAN countries police always just tryna make and use examples and on tourists that's unsturdy .

Sheck Jesus on Twitter

Free Rocky

ASAP Ferg informiert über Haftbedingungen

Nicht zuletzt steht der ASAP Mob hinter seinem wohl bekanntesten Gesicht. ASAP Ferg teilte seinen Followern auf Instagram mit, wie sich die Haftbedingungen wohl darstellen. Rocky werde demnach nicht zugestanden, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten – keine Telefonate, keine Besuche. Falls es tatsächlich zu einer Verurteilung wegen Körperverletzung kommen sollte, drohen Rocky laut Ferg bis zu sechs Jahre Haft.

Das Portal TMZ charakterisiert die Zustände im Gefängnis unter Berufung auf eigene Quellen als "unmenschlich". Das Essen sei nicht genießbar, das Wasser verschmutzt und Rockys Zellennachbar würde mit Kot um sich schmeißen.

Gegenüber dem Magazin Pitchfork gab Rockys Anwalt gestern an, dass man fortlaufend an einer Verteidigungsstrategie für Rocky arbeite. Bis zum 19. Juli entscheidet die schwedische Justiz, ob noch mehr Ermittlungszeit benötigt wird. In diesem Fall drohen Flacko weitere zwei Wochen hinter Gittern.



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#FREEROCKY

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Was wir über Travis Scotts neues Album "Utopia" wissen

Was wir über Travis Scotts neues Album "Utopia" wissen

Von Michael Rubach am 24.02.2021 - 11:56

UPDATE vom 24. Februar:

In einem brandneuen Interview mit dem i-D Magazine hat Travis Scott einige Updates zu "Utopia" gegeben. Das Gespräch mit La Flame führte niemand Geringeres als Kult-Regisseur Robert Rodriguez ("From Dusk Till Dawn"). Zum Fotoshooting gab sich mit Spike Jonze eine weitere Regie-Koryphäe ("Beastie Boys – Sabotage", "Kanye West & Jay-Z – Otis") die Ehre.

"Utopia" als nächste Saga: Travis Scott will neuen Sound kreieren

Im Gespräch offenbart der US-Star, dass er sich für "Utopia" mit neuen Artists connectet habe. Auch sei er selbst als Beatmaker aktiv. All das tue er, um sein Sound-Universum auszuweiten.

"Ich erzähle sowas den Leuten nie und ich werde es wahrscheinlich weiterhin geheim halten, aber ich arbeite mit einigen neuen Leuten zusammen und ich versuche, den Sound zu erweitern. Ich habe wieder Beats gemacht, rappe auf meine eigenen Beats, einfach alles zusammengefügt und versucht, es wirklich wachsen zu lassen. Das war eines der spaßigsten Dinge bei der Arbeit an diesem Album. Ich entwickle mich weiter, arbeite mit neuen Leuten zusammen und liefere einen ganz neuen Sound, eine ganz neue Palette."

("I never tell people this, and I’m probably going to keep it a secret still, but I’m working with some new people and I’m just trying to expand the sound. I’ve been making beats again, rapping on my own beats, just putting everything together and trying to grow it really. That’s been one of the most fun things about working on this album. I’m evolving, collaborating with new people, delivering a whole new sound, a whole new range.")

Beim Nachfolger von "Astroworld" verfolgt Travis den Anspruch, sich nicht zu wiederholen. "Jedes Album ist wie eine Saga", fügt er an. Übermäßigen Druck verspüre er nach dem riesigen Erfolg seines letzten Werks nicht.

"Ich spüre keinen Druck, außer die Fans zufriedenzustellen. Es gibt so viele Bereiche, die ich abdecken kann, und ich möchte sie abdecken, und ich liebe die Herausforderung daran. Ich möchte einen verdammt neuen Sound machen. Ich könnte Tage damit verbringen, meinen Kopf gegen eine Wand zu schlagen, um es herauszufinden, aber wenn ich es einmal schaffe, ist es wie der ultimative Rausch."

("I don’t feel no pressure, except to keep the fans alive. There’s so much more ground I can cover, and I want to cover it, and I love the challenge of it. I want to make a f*cking new sound. I might spend days banging my head against a wall trying to figure it out, but once I do it, it’s like ultimate ecstasy.")

Zum Schluss des Interviews geht La Flame auf einen möglichen Veröffentlichungszeitraum ein. Er lässt verlauten, dass "Utopia" schon bald komme. Darauf könne man wetten.

Original-Artikel vom 14. Januar:

Im Herbst 2020 schickte Travis Scott in einer handgeschriebenen Notiz voraus, dass wir uns 2021 alle in "Utopia" sehen würden. Schon im Sommer sendete La Flame bereits eine ähnliche Botschaft zum zweijährigen Jubiläum seines Albums "Astroworld".

Seitdem ist der Name für das nächste Release von Travis so gut wie gesetzt. Als musikalische Vorboten für den Sound des neuen Großprojekts aus dem Hause Cactus Jack gelten bisher die lose veröffentlichten Singles "Franchise" und "Highest In The Room". Weitere Eindrücke aus "Utopia" könnten kürzlich auf Spotify zu hören gewesen sein. Auf der Streaming-Plattform wurden gleich zwei neue Songs von Travis Scott geleakt.

"Utopia"-Leaks? 2 Travis Scott-Songs auf Spotify aufgetaucht

Fans von Travis Scott dürften sich verwundert die Augen gerieben haben. Auf dem offiziellen Spotify-Profil des Superstars standen am 12. Januar ohne Vorwarnung auf einmal ein Solotrack mit dem Titel "Vision" und die 21 Savage-Kollabo "Niagara Falls" zum Streaming bereit. Letzterer Song wurde im Oktober 2020 von Chase B in Travis' Apple-Show ".WAV Radio" angeteast.

Auch "Vision" gab es schon 2020 zu hören. Der Track wurde auszugsweise in eine Werbekampagne von Kylie Jenners Kosmetik-Linie eingebunden. Wie die beiden Songs jedoch nun für alle Welt hörbar auf das Spotify-Profil von Travis Scott gelangt sind, bleibt vorerst ungeklärt. Es ist vermehrt von einem Hack zu lesen, der hinter der plötzlichen Veröffentlichung gestanden haben soll. Ob die Tracks unter diesen Umständen tatsächlich auf "Utopia" landen, ist zumindest mit einem Fragezeichen zu versehen.

Travis Scott teast "Utopia": Welche Infos noch im Umlauf sind

Wie auf Genius zu sehen ist, klebte auf den Promo-CDs zur Single "Franchise" ein Sticker, auf dem "Live from Utopia" steht. Dass der Track, der in einer Remix-Version mit einem Future-Part ausgestattet wurde, auf dem neuen Album von Travis Scott zu finden sein wird, scheint demnach sehr wahrscheinlich.

Aus der Twitter-Bubble lässt sich noch ableiten, dass Travis in Mexiko an seinem neuen Werk gearbeitet hat. Auch sind in den entsprechenden Postings reichlich andere Größen der US-Szene präsent. So seien Roddy Ricch, Don Toliver, Future, Tame Impala-Frontmann Kevin Parker sowie die Produzenten Hit-Boy, Wheezy und WondaGurl in die Arbeiten an dem Projekt involviert.

Mit Blick auf die Gerüchteküche ist der Übertritt nach "Utopia" wohl für den März 2021 vorgesehen. Zu dieser Mutmaßung trägt offenbar die offizielle Ankündigung des Drinks "Cacti" bei. Die passenden Dosen präsentierte Travis Scott im Video zu "Franchise". Er rappt dort auch über die Brand: "Cacti, not no iced tea". Der Launch des alkoholischen Getränks steht für März 2021 bevor.

Ein neues Produkt gleichzeitig mit einem neuen Album auf den Markt zu bringen, wirkt nicht wie die schlechteste Idee. Handfeste Infos zu "Utopia" bleiben jedoch eher Mangelware. Die Indizien, dass der Sprung aus der "Astroworld" nach "Utopia" in nicht allzu weiter Ferne liegt, häufen sich dennoch. Auf Instagram teilte Travis in seiner Story ein Artwork des länger eingestampften Science-Fiction-Magazins "Omni". Ergänzt wird der Post um ein kurzes "bald".


Foto:

Screenshot via instagram/travisscott

Ein Zitat aus der GQ Coverstory aus dem August 2020 untermauert den Fahrplan. Auf die Frage hin, welcher Anlaufpunkt nach "Astroworld" komme, antwortete Travis:

"You go to utopia. That’s where we go."

Das Outfit für den Trip steht auch bereits seit längerem fest:


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