Scheidung: Dr. Dres Frau beansprucht Markenrechte an "Dr. Dre" & "The Chronic"

Nach über 24 Jahren steht die Ehe von André Romelle Young aka Dr. Dre und seiner Frau Nicole zweifelsohne vor dem Aus. Nachdem die Noch-Gattin bereits vor einigen Tagen einen monatlichen Unterhalt von knapp zwei Millionen Dollar gefordert hat, stehen nun offenbar auch Markenrechte zur Diskussion. Sie sei Miteigentümerin des Namens Dr. Dre sowie des Albums "The Chronic" (1992) und verklagt die Producer-Legende nun im Rahmen des Scheidungskrieges.

Hat Dr. Dre heimlich seine Vermögenswerte verschoben?

Der Künstlername Dr. Dre war zum Zeitpunkt der Hochzeit 1996 zwar schon knapp ein Jahrzehnt alt und das legendäre Album "The Chronic" hatte bereits seinen dritten Geburtstag gefeiert. Die Markenrechte sollen jedoch erst 1997 eingetragen worden sein und damit beiden Ehepartnern gehören, berichtet die Website Page Six, der Youngs Klage gegen ihren Mann vorliegt.

Den Papieren sei außerdem zu entnehmen, dass Dre versucht haben soll, die wertvollen Marken "heimlich" in eine neu gegründete Holding transferiert zu haben, um die kompletten Rechte zu behalten. Dieser Move sei passiert, nachdem Dre Nicole aus dem gemeinsamen Haus in Malibu geschmissen hatte, aber bevor er mit der Scheidung drohte. Wörtlich heißt es in den Unterlagen:

"Zwei Tage nach der Drohung hatte Nicole keine andere Wahl und initiierte die Scheidungsverhandlungen. Andres durchschaubares und verwerfliches Vorhaben, diese Vermögenswerte ohne Nicoles Wissen oder Einverständnis wegzutransferieren, sodass er mehr für sich selbst behalten kann im Scheidungsfall von seiner Frau für 24 Jahr, Mutter seiner drei Kinder, ist ist ein gewaltiges Versagen und offenbart die wahre Natur seines Charakters, oder dessen Fehlen."

("Two days after the threat, Nicole had no choice and initiated divorce proceedings. Andre’s transparent and reprehensible scheme to transfer these assets away, without Nicole’s knowledge or consent, so he could retain more for himself in a divorce from his wife of 24 years, and the mother of his three children, is an epic failure and reveals the true nature of his character, or lack thereof.")

Mit den Markenrechten würde Nicole Young sich wohl sichere, lebenslange Einnahmen sichern. Einen Ehevertrag will sie nicht anerkennen. Dieser sei erzwungen worden und außerdem habe Dre sich später beschämt über das Zustandekommen des Dokuments gezeigt und es symbolisch zerrissen. Aus Dres Umfeld wurden diese Behauptungen gegenüber TMZ dementiert.

Dr. Dres Noch-Ehefrau fordert $2 Millionen Unterhalt - im Monat

Ein Beziehungsende in der obersten Einkommensklasse: Dr. Dres Ehefrau Nicole Young soll bis zur endgültigen Scheidung knapp zwei Millionen Dollar Unterhalt pro Monat von ihrem Mann verlangen.

Wie Nicole Young im Detail auf monatliche zwei Millionen Dollar kommt, wurde vor knapp zwei Wochen dargelegt:

Dr. Dre droht teure Scheidung: Ehevertrag soll erzwungen worden sein

Die Trennung von Nicole Young könnte für Dr. Dre eine extrem teure Angelegenheit werden.

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Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Von Michael Rubach am 15.07.2021 - 12:38

T-Pain ist in einem Twitch-Stream ein bisschen ausgerastet. Der Autotune-Pionier äußert dabei sein Unverständnis über all die gleichförmige Musik, die ihm so unterkommt. Schreiend erklärt er, dass ihm ständig Musik zugesandt werden würde, die es bereits gibt. Bei Dr. Dre scheint er damit einen Nerv zu treffen. Die nicht gerade für seine Social-Media-Tätigkeiten bekannte US-Legende meldet sich via Instagram.

T-Pain rastet aus: "Macht andere Musik!"

In seinem Stream verteilte T-Pain (jetzt auf Apple Music streamen) einige Ratschläge an jüngere Künstler*innen. Dabei fleht er regelrecht, doch bitte nicht mehr andere erfolgreiche Artists zu kopieren. Seiner Einschätzung nach würden sich Newcomer*innen einfach an den Stars orientieren, die momentan an der Spitze stehen und diese nachahmen.

"Hört auf damit! Macht was anderes! Ihr seid nicht originell! Macht originellen Shit! [...] Gott verdammt! Macht andere Musik!"

Einmal in Fahrt gekommen, führt T-Pain im Schreimodus ein paar Beispiele für Künstler an, die mit ihrem Sound momentan weit oben mitspielen. Die Sache mit den Lils im Künstlernamen hält er für durchgespielt. US-Rap hätte inzwischen "Lil everybody" zu bieten. Aus dieser Richtung habe man alles gehört. T-Pains Ausraster ist ein Schrei nach Innovation.

"Lil Uzi Vert tut es bereits. Lil Baby tut es bereits. DaBaby tut es bereits. Es sind buchstäblich zwei N**** mit Baby in ihrem Namen, die bereits all die Musik machen, die ihr machen wollt."

("Lil Uzi Vert is already doing it. Lil Baby is already doing it. DaBaby is already doing it. It’s literally two n-***as with Baby in their name that’s already doing all the music you want.")

Trotz seiner sichtbaren Verärgerung verdeutlicht T-Pain auch, dass er generell kein Problem mit der neuen Rapgeneration oder den aktuellen Rapsuperstars habe. "Ich sage nicht, dass diese Musikgeneration schlechter ist als jede andere." Die Zahlen, die ohne größeres musikalisches Risiko erreicht werden, seien ihm jedoch egal. Was ihn interessiert: Wenn jemand mit seiner "verdammten Musik etwas anderes macht".

Dr. Dre mit Shoutout an T-Pain: "Er hat Recht"

Dr. Dre ist T-Pains kleiner Anfall nicht entgangen und packte einen Clip seines Kollegen in seinen Instagram-Feed. Auf der Social-Media-Plattform hält sich der Hiphop-Mogul ansonsten eher bedeckt.

"Shoutout an T-Pain. Ich lache mich gerade kaputt, aber er hat Recht. Ich weiß und fühle genau, was er sagt."

In einem Gespräch im letzten Jahr erklärte Dr. Dre, was ihm eigentlich an der Social-Media-Welt nicht gefällt.

"Hätte es gehasst": Was Dr. Dre an Social Media auszusetzen hat

Dr. Dre und Jimmy Iovine sind zwei weise und überaus erfolgreiche Herren in der Unterhaltungsbranche. Ratschläge für den eigenen Weg zum Erfolg könnten von kaum kompetenteren Experten kommen. Für die britische Ausgabe der GQ haben die beiden Freunde und Geschäftspartner ein paar Tipps gegeben und dabei auch auf das heutige Social-Media-Zeitalter geblickt.


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