US-Rapper Mo3 (28) auf offener Straße erschossen

Schon wieder ist ein aufstrebender US-Rapper gewaltsam ums Leben gekommen. Mo3 aus Dallas verstarb, nachdem offenbar auf offener Straße das Feuer gegen ihn eröffnet wurde. Kürzlich verlor bereits King Von nach einer Auseinandersetzung vor einem Club sein Leben. Mo3 wurde nur 28 Jahre alt.

Mo3 auf Highway erschossen

TMZ will von Polizei erfahren haben, wie das Verbrechen abgelaufen sein soll: Mo3 und der Tatverdächtige waren beide auf einem Highway unterwegs. Zu einem unbestimmten Zeitpunkt verließ der spätere Schütze seinen Wagen und näherte sich dem US-Rapper. Mo3 stieg daraufhin aus seinem Auto und versuchte davonzulaufen. Dann fielen mehrere Schüsse, wobei der Rapper am Hinterkopf getroffen wurde.

Außerdem soll der mutmaßliche Täter noch eine weitere unbeteiligte Person angeschossen haben. Das zweite Opfer wurde den Berichten zufolge in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefährliche Verletzungen liegen wohl nicht vor. Der Verdächtige wurde noch nicht festgenommen.

Speziell mit dem durchaus streitbaren Kollegen Boosie Badazz arbeitete Mo3 schon früh in seiner Karriere zusammen. 2020 droppte sogar ein Kollaboalbum mit dem Titel "Badazz MO3". Vor allem der "Errybody (Remix)" brachte Mo3 einiges an Aufmerksamkeit ein. Vor wenigen Monaten erschien zudem eine Kollabo-Single mit Kevin Gates.

In einem Interview mit dem Flaunt Magazine beschreibt sich Mo3 als "Gangmember, aus dem ein Rapper wurde."

Mo3s Label & Boosie Badazz nehmen Abschied

Mo3s Label Empire zeigt sich in einem Statement erschüttert vom Tod des 28-Jährigen.

"Seine ansteckende Persönlichkeit und sein unübertroffenes Talent brachten seinen Anhängern im ganzen Land Freude und Heilung. Wir können nur sein Vermächtnis fortsetzen und es mit der Energie vorantreiben, die Mo3 mit der Welt geteilt hat. Lang lebe Mo3!"



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#LLMO3

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Auch Boosie Badazz gedenkt seinem verstorbenen Homie. Er könne gar nicht alle gemeinsamen Momente auf einmal teilen.

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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