Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt

UPDATE vom 20. Februar:

Wie TMZ nun unter Berufung auf das Material der Überwachungskameras berichtet, steht der Tod von Pop Smoke womöglich nicht in Zusammenhang mit einem Raubüberfall. Stattdessen würden die Bilder auf eine gezielte Tötung des Rappers hindeuten. Drei der vier Täter hätten vor dem Haus gewartet, während der mutmaßliche Todesschütze durch die Hintertür hineingelangte. Es gebe laut TMZ bisher keine Anzeichen dafür, dass bei der Tat Wertgegenstände erbeutet worden sind.

Original-Meldung vom 20. Februar:

Bevor Pop Smoke komplett durch die Decke gehen konnte, wurde er gestern bei einem Raubüberfall aus dem Leben gerissen. Langsam kommen weitere Details zum Tatgeschehen ans Tageslicht. Es gibt Hinweise darauf, dass der New Yorker Rapper die Täter versehentlich zu sich geführt haben könnte.

Hat Pop Smoke seine Mörder selbst angelockt?

Es wird vermutet, dass Pop Smoke die Aufmerksamkeit seiner Mörder durch eine unvorsichtige Aktion auf sich gezogen hat. In seiner Facebook-Story leakte er vor dem Verbrechen wohl ohne groß darüber nachzudenken seine Adresse. Er zeigte dort ein paar Geschenk-Tüten von Luxus-Designer Mike Amiri. Dabei war auch die genaue Anschrift seines Aufenthaltsortes gut sichtbar. Diese unüberlegte Handlung könnte ihm zum Verhängnis geworden sein.

Mehr Täter als ursprünglich berichtet

Entgegen erster Berichte wurde Pop Smoke offenbar nicht von zwei, sondern von mindestens vier maskierten Männern überfallen. Das gehe aus Aussagen von Zeugen hervor, welche die Aufnahmen der Überwachungskamera kennen. Des Weiteren heißt es bei TMZ, dass die Alarmanlage des Anwesens nicht angeschaltet gewesen sei.

Kindheitsfreund verteidigt sich gegen Unterstellungen

Mike Dee, der seit Kindheitstagen mit Pop Smoke befreundet war, wehrt sich auf Instagram entschieden gegen Mutmaßungen, er habe seinen Homie gezielt verraten. Auch er hatte die genaue Adresse des Rappers wohl im Vorfeld öffentlich gemacht. In einem Statement schreibt er, dass er nicht ausdrücken könne, wie groß der Schmerz sei, den er gerade fühle. Die Leute sollen sich im Internet nicht zu Ermittlern aufspielen, wenn sie überhaupt nicht wissen, was abgehe.

Es wirkt so, als wäre Pop Smoke durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände ums Leben gekommen. Sein neues Tape "Meet The Woo 2" chartete erst vor wenigen Tagen auf Rang #7 in den Billboard Charts. Viele sahen in dem 20-Jährigen eine frische Version von 50 Cent. Einer hoffnungsollen Karriere wurde ein jähes Ende gesetzt.

Meet The Woo 2 (Deluxe)

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50 Cent macht Pop Smokes posthumes Album zu seiner persönlichen Mission
Tod

50 Cent macht Pop Smokes posthumes Album zu seiner persönlichen Mission

Von Clark Senger am 02.03.2020 - 14:30

Knapp zwei Wochen nach Pop Smokes Tod hat 50 Cent sich selbst für die Rolle des Executive Producers des ersten posthumen Albums ins Spiel gebracht. Der Labelchef Steven Victor des verstorbenen New Yorker Rappers hat bei Instagram bereits grünes Licht für Fiftys Plan gegeben, dem nun nichts im Weg stehen dürfte.

50 Cent produziert Pop Smokes posthumes Album

50 Cent zählt zu den prominentesten Fans von Pop Smoke, der erst letztes Jahr seinen großen Durchbruch feierte. Beide Rapper kommen von den Straßen New Yorks und besonders in der roughen Delivery konnte man deutlich hören, dass Pop Fifty zu seinen musikalischen Inspirationen zählte.

Im Interview mit Angie Martinez (Minute 50:24) kurz vor dem Tod des 20-Jährigen gab er ihm das vielleicht größte Kompliment, das man von 50 Cent bekommen kann:

"Er IST 50 Cent. Er ist wie eine neue Version."

50 in der Rolle des Executive Producers scheint eine passende Besetzung zu sein, um Pop Smokes musikalischem Erbe einen würdigen Nachfolger zu schenken. Nicht selten findet man im Netz Kommentare, dass die beiden quasi Vater und Sohn sein könnten. Wenn man 50 in Interviews über Pop sprechen hört, kann man fast schon einen Anflug von Stolz heraushören. Dementsprechend dürfte er das Projekt mit dem nötigen Respekt und Herzblut in Angriff nehmen.

50 Cent will Roddy Ricch & Drake aufs Album holen

Diese Vermutung lässt sich schon jetzt mit Beispielen belegen. Nur wenige Minuten nach seiner Ankündigung hat er sich an die Zusammenstellung der Gästeliste gemacht. Mit Roddy Ricch hat er sich einen der aktuell heißesten Rapper geangelt – sein Track "The Box" ist schon jetzt ein Kandidat für den Song des Jahres. Damit nicht genug, denn mit Drake hat er ein noch dickeres Kaliber im Visier.

Hier steht eine Bestätigung noch aus, aber es ist nicht unbedingt die Art von Situation, in der dir eine Absage leicht fällt. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf hat 50 auch schon bei Chris Brown angefragt. Wie bei Drizzy ebenfalls mit einem kleinen Seitenhieb:

Für den Moment sieht es aus, als würde 50 aus der traurigen Situation das Beste für alle Seiten herausholen. Und am wichtigsten: Dieser Plan hätte wohl auch Pop Smoke gefallen.


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