Petition für Kobe Bryant als NBA-Logo geht komplett durch die Decke

Vor wenigen Tagen verloren Kobe Bryant, seine Tochter sowie sieben weitere Menschen bei einem Helikopterabsturz ihr Leben. Während die Familien, Hinterbliebenen und Fans weltweit um den Basketballstar und die anderen Todesopfer trauern, wird in verschiedenen Kreisen darüber nachgedacht, wie man Bryant ein Denkmal setzen kann.

Um den viertbesten Werfer der NBA-Geschichte posthum zu ehren, wurde er bereits in die Basketball Hall of Fame aufgenommen. Stars wie Snoop Dogg oder Justin Bieber sowie zahlreiche Fans global sprechen sich zudem dafür aus, dass das NBA-Logo geändert wird. Künftig soll die Silhouette von Kobe Bryant zu sehen sein. Um dieser Idee Nachdruck zu verleihen, können alle Befürworter in einer Petition nun ihre Unterschrift abgeben. 

Kobe Bryants Bild als NBA-Logo: Petition erreicht fast 3 Millionen Unterschriften

Auf www.change.org hat der User Nick M. eine Petition ins Leben gerufen, die an die NBA adressiert ist. Das vorläufige Ziel ist es, mindestens drei Millionen Unterschriften zu erreichen. Alle, die den Antrag unterzeichnen, stimmen mit ihrem Namen dafür, dass der verstorbene Bryant das neue Logo der US-Basketball-Liga wird. 

Aktuell zählt die Petition bereits über 2.911.000 Unterschriften. Im Laufe des Tages dürfte das vorgegebene Ziel also erreicht werden. Laut CNN ist diese Petition die am schnellsten wachsende auf dieser Plattform jemals. Möglicherweise wird sie nach der 3-Millionen-Marke nochmal nach oben korrigiert. 

Die NBA hat sich bisher noch nicht zu den geforderten Plänen, das Logo auszutauschen, geäußert. Das aktuelle Bild zeigt eine Silhouette des ehemaligen L.A. Lakers-Spielers Jeremy West. Es wurde im Jahr 1971 entworfen und seitdem nur minimal verändert. Die gestartete Petition anlässlich Kobe Bryants Tod könnte nun für eine neue Zeitrechnung stehen. 

Held & Inspiration: Die Rap-Welt nimmt Abschied von Kobe Bryant

Gestern haben wir wieder einen dieser Momente erlebt, in denen wir unserem Display nicht glauben wollen. Basketball-Legende Kobe Bryant ist im Alter von 41 Jahren bei einem Helikopterunfall ohne Überlebende gestorben. Zu den neun Toten gehört auch seine erst 13-järhige Tocher Gianna. Es sind Nachrichten, die nicht nur die Welt des Basketballs und des Sports generell erschüttern.

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J. Cole will NBA-Spieler werden, sagt Master P
NBA

J. Cole will NBA-Spieler werden, sagt Master P

Von Michael Rubach am 03.08.2020 - 20:43

J. Cole liebt Basketball. Vielleicht liebt J. Cole Basketball sogar so sehr, dass er einen ziemlich ungewöhnlichen Schritt unternehmen möchte und eine Zweitkarriere in der NBA anpeilt. Laut Hiphop-Legende Master P arbeitet der Dreamville-Gründer bereits an einer Verwirklichung dieses tollkühnen Plans.

Traum von der NBA: J. Cole soll sich im Training befinden

Letzte Woche droppte ein Werbespot für J. Coles Zusammenarbeit mit Puma. Dort sehen wir den US-Rapper beim Basketball-Training. Das ist für sich genommen nicht sonderlich ungewöhnlich, weil er zusammen mit dem Sportartikelhersteller einen Basketball-Sneaker herausgebracht hat. Doch der Erzähler sorgt dafür, dass manche Beobachter*innen hinter dem Clip mehr vermuten als bloße Promotion für einen Schuh. Die Stimme aus dem Off gehört zu Master P, der sinngemäß erklärt, dass es verrückt sei, was Cole da gerade probiere.

In einem Essay schilderte J. Cole vor Kurzem, wie er sich einst gegen eine Basketball-Laufbahn und für die Rapkarriere entschied. TMZ hat bei Master P nachgehorcht, wie ernst Coles Gedankenspiele, um ein NBA-Engagement tatsächlich sind. Dieser erklärt, dass sich sein jüngerer Kollege bei ihm bereits erkundigt habe, worauf es bei so einem Vorhaben ankommen würde.

Sollte J. Cole diese Idee wirklich in die Realität umsetzen wollen, prognostiziert Master P viel Hate. Gleichzeitig erklärt er aber auch, dass J. Cole die richtige Körpergröße besitze und sich im Gym vorbereite. Er benötige ein Team, das ihm volles Vertrauen entgegenbringe. J. Cole bekäme nirgends einen Freifahrtsschein, nur weil er ein berühmter Rapper sei. Er müsse beweisen, dass er es verdient habe, auf dem Court zu stehen. Wenn es nach Master P geht, liegt das im Bereich des Möglichen. Er glaube an J. Cole und dessen Traum.

Wie realistisch ist J. Coles Gastspiel in der NBA?

J. Cole ist 35 Jahre alt und hat früher auf High School-Niveau gespielt. Zum Vergleich: Der ehemalige Sprint-Star Usain Bolt wollte einst auch das Fach wechseln und mit Anfang 30 im Fußball durchstarten. Ihn verschlug es zum Probetraining in die australische Liga. Zu einem Vertragsabschluss reichte es schließlich nicht. Dass J. Cole beileibe kein untalentierter Basketball-Spieler ist, kann man im Internet leicht herausfinden. Ob er gut genug ist, um in der besten Liga der Welt mitzuhalten, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt.

Ein Beispiel dafür, dass es nicht unmöglich ist, Rapstar-Dasein und ein Engagement in der NBA zu verbinden, liefert Master P selbst. Er stand zwischen 1998 und 1999 bei den Charlotte Hornets und den Toronto Raptors unter Vertrag. In der eigentlichen NBA-Saison kam er jedoch nicht zum Einsatz. Inwiefern es J. Cole gelingen könnte, sein Talent in der NBA zu zeigen, ist schwer absehbar. Es wirkt zunächst wie ein überlebensgroßer Traum – aber warum sollte es nicht genau bei dem Mann funktionieren, der ein Label aus Dreamern hochgezogen hat und sich auch schon mal mit LeBron James vergleicht?

J. Cole - Middle Child [Video]

J. Cole liebt dieses Rapding und scheut keine Competition. Er tritt als "Middle Child" an, um klarzustellen, dass er sich als "the greatest right now" begreift.


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