Held & Inspiration: Die Rap-Welt nimmt Abschied von Kobe Bryant

Gestern haben wir wieder einen dieser Momente erlebt, in denen wir unserem Display nicht glauben wollen. Basketball-Legende Kobe Bryant ist im Alter von 41 Jahren bei einem Helikopterunfall ohne Überlebende gestorben. Zu den neun Toten gehört auch seine erst 13-järhige Tocher Gianna. Es sind Nachrichten, die nicht nur die Welt des Basketballs und des Sports generell erschüttern.

Sein Tod wird gerade zu einer traurigen Erinnerung daran, wie viele Leute Sportler erreichen und berühren können. Aus den unterschiedlichsten Feldern und Altersklassen wird das Netz heute von Beileid für die Hinterbliebenen sowie berührenden Worten über einen der größten Basketballer aller Zeiten überschwemmt. Vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama über Robert Lewandowski und Neymar bis hin zu Drake, Kanye West und Snoop Dogg sind sich alle einig, einen großen Menschen und Sportler zu früh verloren zu haben.

Basketball-Legende Kobe Bryant stirbt mit 41 Jahren

Dass Kobe Bryant für die Rapwelt ein Idol und ein Einfluss gewesen ist, war schon vor seinem Tod unübersehbar. Der Hunger des jungen Kobe inspirierte zum Beispiel Tyga und die Underachievers zu Songs namens "Young Kobe". Seine zwei Dekaden lang ungebrochene Loyalität gegenüber dem Gelb und Lila der LA Lakers ist vielen ein Vorbild und machte ihn zu einem unsterblichen Helden der Westcoast-Metropole. Sein Ehrgeiz und sein Erfolg dienten schon so manchem Rapper als Identifikationspunkt dnd mehr als genug MCs haben seit 1996 von sich behauptet, zu ballen so wie Kobe.

Seine eigenen Rapversuche beschränkten sich nach der High School auf ein Album namens "Visions", das nach negativem Feedback auf die erste Single "K.O.B.E" von Sony gecancelt wurde, und kleinere Gastauftritte wie im ersten Verse von Shaquille O'Neals "3 X's Dope".

"K.O.B.E."

"3 X's Dope"

Drake, Kanye West, Booba & mehr nehmen Abschied

Ihr werdet längst selbst festgestellt haben, welches Thema heute eure Timelines dominiert. Wir haben einige der prominentesten Reaktionen zusammengefasst. Viele Rapper zählten zu Kobes Freunden und andere waren schon seit ihren Kindertagen Fans der #24.

Dirk Nowitzki

Drake



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it can’t be

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Kanye West

Barack Obama

Booba



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Cette photo signifie tellement de choses.

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Der französische Rapsuperstar Booba, selbst stolzer Daddy, schreibt über ein Foto von Kobe und seiner Tochter: "Dieses Bild bedeutet so vieles."

50 Cent

Travis Scott

Fler



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Genetikk



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you always live again

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Ahzumjot

Jalil



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RIP Black Mamba

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Vega

Lil Wayne

Money Boy

Snoop Dogg



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they’ll never be another 24/8

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A$AP Rocky

Drake

Gucci Mane

The Game

Zum Abschluss haben wir noch den höchst emotionalen Moment, in dem das Staples Center sich von der Legende verabschiedete. Szenen, die einem jetzt noch heftiger nahegehen.

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Philipp Plein misslingt Kobe-Bryant-Tribut

Philipp Plein misslingt Kobe-Bryant-Tribut

Von Minel Yildiz am 28.02.2020 - 15:26

Bei den Mailänder Modewochen zeigte Designer Philipp Plein seine neue Kollektion. Mit dabei: Jada Pinkett Smith, die in lässiger Lederjacke, funkelnder Hose und High Heels über den Catwalk lief – doch warum ausgerechnet zwischen einem Hubschrauber und Jets? Schließlich dürften auch dem Münchner Designer die Todesumstände von Kobe Bryant bekannt sein.

Philipp Plein designt Basketballtrikots im Lakers-Stil

„Wenn ich gewusst hätte, was passieren würde, hätte ich keine Helikopter aufstellen lassen. Aber ich konnte sie nicht mehr stornieren", erklärte Philipp Plein der Vogue kurze Zeit danach.

Um die Situation zu entschärfen, präsentierte er am Ende der Show mit Swarovski-Steinen besetzte Basketballshirts und Hoodies im Lakers-Look mit der Trikotnummer 24. Mit dieser Umsetzung griff er aber in den Augen vieler komplett daneben. Plein wurde unter anderem unterstellt, lediglich den Verkauf seiner Kollektion durch den verstorbenen Basketballstar ankurbeln zu wollen.



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24 forever

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Den Vorwürfen tritt der Designer entgegen. 20.000 Dollar habe er bereits im Vorfeld der Show an die Mamba & Mambacita Sports Foundation gespendet, die Bryant selber ins Leben gerufen hatte. In dem dazugehörigen Statement geht er auf die Absichten der Inszenierung ein. Er betont, dass er mit der Show lediglich seinen Respekt ausdrücken wollte. Die positiven Absichten seien vom Internet fehlinterpretiert worden. Das wiederum sei bedauerlich.

Trotz dieser Reaktion bleibt die Frage bestehen:


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