Tierrechtsorganisation PETA zeigt Sido, Knossi & Co. an

Das Angelcamp mit Sido, Twitch-Streamer Knossi und vielen weiteren prominenten Teilnehmern hat ein Nachspiel. Die Tierrechtsorganisation PETA hat Strafanzeige wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gestellt.

PETA vs. Sido, Knossi & Co.: Vorwurf der Fischquälerei

Auf Twitch hat das Angelcamp alle Rekordmarken pulverisiert. Bis zu 300.000 Zuschauer*innen sahen gleichzeitig zu, wie sich die prominenten Herren bei einem Angelwochenende vergnügen. Wie die Tierrechtsorganisation PETA in einer Pressemitteilung erklärt, war das nur für die menschlichen Teilnehmer ein großer Spaß. Wer "zur Selbstvermarktung Tiere quält", habe mit einer Strafanzeige zu rechnen.



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Im Speziellen prangert PETA die sogenannte "Catch & Release"-Praxis an, die vor und während des Angelcamps angewandt worden sein soll. Dabei werden geangelte Fische nach kurzer Begutachtung wieder ins Wasser geworfen. Die prominenten Angler hätten so "deutlich erkennbare Leiden der Fische" bewusst in Kauf genommen. Außerdem seien auf den Videos des Angelausflugs die "heftigen Atmungen" der Tiere zu erkennen gewesen. Die Tierschützer*innen führen zudem an, dass die Fische "massiven Stress" erlebt hätten. Eine Vertreterin von PETA erklärt:

"Heute wissen wir, dass ein Fisch ein Jemand ist, kein Etwas – es ist inakzeptabel, wenn Fische als Spielzeug benutzt werden und für die Selbstdarstellung oder für Produktwerbung wiederholt und massiv leiden müssen"

PETA zieht zur Verdeutlichung das geltende Tierschutzgesetz heran. Dieses besagt, dass niemand "einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen" darf. Außerdem verweist die Organisation auf das Verbot, "einem Wirbeltier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zuzufügen."

Strafanzeige wurde bei der Staatsanwaltschaft Potsdam erstattet – und zwar gegen alle "am Angeln beteiligten Teilnehmer". Ziel von PETA sei es, eine Fortsetzung des Angelcamps zu verhindern.

Eine Anzeige von PETA gegen Gzuz vor knapp zwei Jahren hatte letztendlich keine juristischen Konsequenzen. Der Hamburger Rapper soll damals einen Schwan geohrfeigt haben. Das Verfahren wurde eingestellt.

Nach Anzeige von PETA: Entscheidung im Verfahren gegen Gzuz gefallen

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"Ehrenlose Aktion": Sido wettert nach "Mein Block"-Performance gegen "The Voice"

"Ehrenlose Aktion": Sido wettert nach "Mein Block"-Performance gegen "The Voice"

Von Michael Rubach am 10.11.2020 - 11:01

In der Jubiläumsstaffel des Casting-Formats "The Voice of Germany" geht es gerade in die Battle-Phase. Dabei weigerten sich die Kandidaten der Coaches Samu Haber und Rea Garvey zunächst, den Sido-Klassiker "Mein Block" zu performen. Der Songtext war ihnen schlichtweg zu hart. Sido erlaubte schließlich, die Lyrics anzupassen. Jedoch wurde ihm gegenüber offenbar nicht mit ganz offenen Karten gespielt.

"Gehört nicht in Fernsehsendung": Kandidaten lehnen Sido-Track ab

Bei den Battle-Kontrahenten herrschte im Vorfeld Einigkeit: Beide "The Voice"-Teilnehmer waren nicht bereit, "Mein Block" in seiner ursprünglichen Form zu rappen. Auf der einen Seite spielte offenbar die Erziehung eine Rolle: "Ich bin sehr gut erzogen und hätte danach so oft in den Beichtstuhl gehen müssen, dass ich da wahrscheinlich nie wieder rausgekommen wäre." Auf der anderen Seite hieß es:

"Ich finde, das gehört nicht in so eine Fernsehsendung."

Auf der Suche nach einem Kompromiss klopften die prominenten Coaches direkt bei Sido an. Dieser zeigte sich mit einer Neuausrichtung der Lyrics einverstanden. Sido war 2019 noch Mitglied der "The Voice of Germany"-Jury. Nach nur einer Staffel musste er jedoch schon wieder weichen. Er selbst sprach davon, "gefeuert" worden zu sein.

"Mein Block" bei "The Voice": Sido fühlt sich hinters Licht geführt

Sido gab zwar via Sprachnachricht sein Einverständnis für die Neuinterpretation des Tracks. Allerdings hatte man ihn wohl nicht darüber aufgeklärt, aus welchem Grund ein neuer Text geschrieben werden musste.

Als mit der Ausstrahlung der Show die Auflösung folgte, zeigte sich Sido angefressen. Die beiden Kandidaten bezeichnete er in seiner Insta-Story als "zwei richtige P*mmels". Das Verhalten von Rea Garvey wertete Sido außerdem als "ehrenlose Aktion".


Foto:

Screenshot: via instagram.com/shawnstein

Der irische Sänger versuchte daraufhin, die Wogen zu glätten. Er habe nicht respektlos erscheinen wollen. Außerdem gab er an, einer von Sidos größten Fans zu sein. Die Sache sei aus seiner Sicht "dumm gelaufen."


Foto:

Screenshot via instagram.com/reagarvey

Die jugendfreie Version von "Mein Block" kannst du hier sehen:


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