Neue Produzenten und 2x Rapper-Unterstützung fürs nächste Fler-Album

Fler hat sich heute auf Twitter gemeldet, um ein Update zur aktuellen Situation bei Maskulin zu geben. Nachdem G-Hot, der sich jetzt Shen nennt, auf einem Foto mit Flizzy zu sehen war, spekulierten einige Fans auf eine erneute Zusammenarbeit des Label und des Rappers.

Fler stellt klar, dass es bei den beiden aktuell nicht um ein neues Release von Shen geht. Der langjährige Homie helfe ihm nur bei seinem neuen Album. Unterstützung gibt es außerdem von Joshi Mizu, der dieses Jahr schon unter anderem mit Ufo361, Ali As, Capital Bra und seinem Freund RAF Camora gemeinsam Musik veröffentlicht hat.

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Jihad aka Shen hilft mir an den Arbeiten zum neuen Album... ob er was bei Maskulin released ist zurzeit nicht Thema bei uns.... alles easy.

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Joshi hilft mir auch an dem neuen Album! Checkt seinen Track mit Ufo361!!!

Außerdem erfahren wir, wer für die Musik auf dem neuen Fler-Album verantwortlich sein wird. Der neue Produzent "im Hause Maskulin" heißt Simes Branxons (hier Beats anhören) und auch The Cratez sind mit am Start. Klingt nach einer schlagkräftigen Truppe.

Auch ein Jalil-Solo wird nach dessen Urlaub in Angriff genommen:

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Der neue Produzent im Hause Maskulin ist @SimesBranxons !!!

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@TheCratez sind auch komplett mit am Start bei meinem neuen Album!!!

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Jalil wird nach seinem Urlaub sein Solo-Album machen....

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@phillkess weil man als Team mehr abliefert... das Ergebniss zählt.... andere Rapper machen entweder ein Geheimnis daraus oder die Mucke is whack.

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Kommentare

Hallo.ich bin seit 3jahre aus Iran her gekommen .ich hab ein gute idee und es ist dass ich mit eucht reppen.deutsch und persisch.ich wohne in Karlsruhe.
Mit Freundlichen Grüßen
MR

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"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

Von Till Hesterbrink am 18.10.2020 - 13:37

Der YouTube-Kanal History of Berlin macht seinem Namen alle Ehre und hat ein Interview mit Maxim aus dem Jahre 2001 veröffentlicht. Attila Murat Aydın, wie Maxim mit bürgerlichem Namen hieß, war einer der Hiphop-Pioniere der Hauptstadt. Er gründete zahlreiche Breaker-, Sprayer- und MC-Crews und war einer der ersten, die Hiphop in Deutschland nach amerikanischem Vorbild verstanden hatten.

Maxim nimmt HoB mit auf eine Zeitreise

In dem Interview erzählt Maxim von seinen Anfängen und wie er zum Breaken und Beatboxen gekommen ist und wie sich die Hiphop-Szene in Berlin mit den Jahren veränderte. Die Faszination begann für Aydın mit 12 Jahren, als ein bodenturnender Cousin aus Manchester ihn besuchte und ihm die ersten Moves zeigte. Nachdem er dann den Film "Wildstyle" gesehen hatte, war er endgültig begeistert. Neben dem Breaken entdeckte Maxim schnell auch das Beatboxen und Malen für sich und begann, sich einen Namen in Berlin zu machen.

Mit den Jahren galt Maxim als einer der Ersten, der den West-Berlin-Hiphop-Style etabliert hat und wurde so zu einer der bekanntesten Figuren in der Hauptstadt. Er war zwar Breaker, Sprayer, Beatboxer und Rapper, doch sein größtes Talent scheint das connecten von Leuten gewesen zu sein. So schreibt History of Berlin über ihn:

"Das wahre Talent von Maxim, war allerdings das vernetzen und verknüpfen von Leuten aus der Hip Hop Szene, denn er kannte wirklich jeden aktiven Tänzer und jeden relevanten Berliner Sprüher persönlich."

Aydın gründete Ende der 80er Jahre die legendäre Berliner Crew 36 Boys, welcher unter anderem auch der heutige Starkoch Tim Raue angehörte. Wie vieles, was Maxim machte, gelten die 36 Boys mittlerweile als Vorreiter für Crews und Gangs der nachfolgenden Generationen.

Auch die Glorious Five Artists wurden von Maxim gegründet, welche von der Backspin als eine der besten Writer Crews Europas bezeichnet wurde. Der Tagesspiegel nannte die GFA mal "die bekannteste deutsche Writer Verbindung".

Maxim: Viel zu früh gestorben

Wohl am Tag dieser Videoaufnahmen, seinem 33. Geburtstag, starb Maxim, als er einen Streit zwischen seiner Ehefrau und einem Rentner klären wollte. Der 76-Jährige zog jedoch ein Messer und erstach Aydın. Maxim hatte sich zeit seines Lebens gegen Gewalt eingesetzt und war ein berühmter Streitschlichter.

Auf der Aggro Ansage Nr.4 widmeten Fler, Sido und B-Tight der Straßen-Legende mit "Maxim ist King" einen ganzen Song.

"Der erste Beatboxer, erste Writer, erste B-Boy, er war die erste Eins" (Fler auf "Maxim ist King")

Des Weiteren wurde der "Maxim Memorial Day" ins Leben gerufen, bei welchem viele Berliner Künstler dem Verstorbenen ihren Respekt zollten. Außerdem erschien der "Maxim Memorial Sampler", auf dem unter anderem Kool Savas, Eko Fresh, Fler, Sido, Taktloss und B-Tight vertreten waren.

Bis heute findet Maxim immer wieder Erwähnungen in deutschen Raptexten:

"Wenn ich sterbe, ist das hier mein Vermächtnis (meine Legacy)/
Hoff', ich bleibe der Straße im Gedächtnis (so wie Maxim)" (Fler auf "Vermächtnis")


Maxim (Zeitreise 1982-2001) Hip Hop Legende, Graffiti, Break Dance, Beatbox - HISTORY OF BERLIN

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