Netflix-Doku über Bushido anscheinend von Marcus Staiger bestätigt

Dass Netflix und Bushido gemeinsam an einer Doku über den Berliner Rapper arbeiten sollen, wird schon eine ganze Weile gemunkelt. Bisher wurde da aber noch nichts angekündigt, offiziell sind das also alles erstmal nur Gerüchte. Hier kommt Marcus Staiger ins Spiel, der in seinem Podcast mit Mauli quasi im Vorbeigehen bestätigt, dass er an der Netflix-Doku über Bushido beteiligt ist.

Marcus Staiger bestätigt: Bushido arbeitet an einer Netflix-Doku

Darum geht's: Bisher gab es in erster Linie die Aussage von Fler, dass Bushido und Peter Rossberg gemeinsam an einer Netflix-Doku über Bushido arbeiten. Das machte vor fast genau einem Jahr zum ersten Mal die Runde und deckte sich auch mit dem, was wir an Informationen dazu gehört haben.

Bushido arbeitet offenbar an einer Netflix-Serie

Bushido, Peter Rossberg sowie der "Bild-Chef" und Netflix sollen an einer gemeinsamen Serie arbeiten...

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger" war am Samstag nicht nur Veedel K zu Gast, sondern es wurde ganz zum Schluss auch noch über die Bushido-Doku auf Netflix gesprochen. Beziehungsweise in erster Linie darüber, ob Marcus Staiger daran jetzt mitwirkt.

Was macht Staiger? Ursprünglich sollte der Royal Bunker-Gründer und Ex-rap.de-Chefredakteur Marcus Staiger wohl sogar die gesamte "Redaktion" bei der Bushido-Doku von Netflix übernehmen. Dieses Angebot hat er aber laut eigener Aussage abgelehnt. Stattdessen sei er nur noch als Interviewpartner Teil der Doku.

Auf die Frage von Mauli hin, ob Staiger in der Netflix-Doku von Bushido dabei sei, antwortet er:

"Ich bin da aufgetreten, ich habe ein Interview dort gemacht."

Daraufhin wundert sich Staiger darüber, dass die meisten Reaktionen darauf so enttäuscht ausfallen würden. Mauli erklärt daraufhin, das Geld dafür stünde Staiger zu. Der erklärt im Anschluss daran, dass er tatsächlich gar kein Geld dafür bekommen habe.

"Das Angebot war ja, die Redaktion für diesen Film zu übernehmen. Das habe ich nicht gemacht. Aber als Interviewpartner habe ich mich zur Verfügung gestellt."

Die Stelle findet ihr hier im Podcast ungefähr ab dem Zeitpunkt 1:30:00:

Jetzt ist es also mehr oder wengier offiziell: Allem Anschein nach entsteht tatsächlich ein Netflix-Dokumentarfilm über das Leben von Bushido. Der war zuletzt unter anderem wegen seines Rechtsstreits mit Arafat Abou-Chaker in den Schlagzeilen. Angeblich soll seine Villa in Kleinmachnow wohl zwangsversteigert werden.

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Sinan-G äußert sich zu Leak seines Nacktvideos

Sinan-G äußert sich zu Leak seines Nacktvideos

Von HHRedaktion am 27.07.2020 - 16:13

In den vergangenen Tagen hat man vor allem auf Twitter das Gefühl bekommen, als drehe sich der Welt nur noch um den Unterleib von Sinan-G. Ein Video des Essener Rappers wurde in Umlauf gebracht, welches ihn dabei zeigt, wie er sich in einer Badewanne vergnügt – ohne Wasser und mit sich selbst. Die Bild-Zeitung fand das titelseitenwürdig. Durch die Viralität des kurzen Clips sah sich Sinan nun zu einem Statement genötigt.

Sinan-G mit Statement zu Nacktvideo

Aus einem Auto heraus richtet Sinan via IGTV ein paar Worte an die Zuschauer*innen. Sein Vertrauen sei missbraucht worden. Dafür, dass nun intime Momente auf ewig im Internet herumschwirren, möchte er sich zunächst entschuldigen.

"Nichtsdestotrotz ist das eine unangenehme Sache für mich. Ich muss mich da natürlich auch gerade machen für und mich bei meinen Eltern entschuldigen."

Auch spricht er in seinem Statement über einen "Hexenmeister", der im Zuge des Video-Leaks "für Furore gesorgt" habe. Er spielt damit offenbar auf Bushido an, der bekanntlich gerne seine Freizeit mit World of Warcraft verbringt. Der Berliner hatte seine Reichweite auf Instagram mit rund 1,6 Millionen Followern dafür genutzt, um auf die Existenz eines Clips hinzuweisen, in dem ein anderer Rapper sich einen runterholt. Dieses Verhalten findet Sinan schlichtweg "ekelhaft". Auch deutet er an, dass er Kenntnis von ähnlichem Material aus Bushidos Privatleben besitze.

Sinan selbst hatte im Februar 2019 eine nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Version des Tracks "Sodom & Gomorrha" geteilt. In der geleakten Aufnahme disst Bushido unter anderem Bonez MC und Kollegah. Auf dieser Ebene, die immerhin zumindest im Zusammenhang mit Rap steht, möchte der EGJ-Boss den Konflikt offenbar nicht fortsetzen.

Eigentlich könnte es der Welt ziemlich egal sein, wie Sinan-G bestückt ist und was er im Privaten so mit seiner Zeit anfängt. Allerdings kann man sich bestens selbst einen von der moralischen Palme wedeln, wenn Personen des öffentlichen Lebens die Konsequenzen ihrer Naivität zu spüren bekommen. Sinan erklärt, dass die ganze Geschichte schlichtweg "peinlich" und "unangenehm" sei.

Das öffentliche Statement bringt auch die eine oder andere Reaktion von Kollegen hervor. Sinans Bruder Rooz, dessen Badewanne zweckentfremdet wurde, wünscht sich einfach fürs nächste Mal einen besser gewählten Ort. Fler findet Sinans Ansage anscheinend sehr korrekt. Kool Savas hat "Much Love" für Sinan-G und prangert an, dass heutzutage in der Rapszene Streitigkeiten auf so einer extrem privaten Ebene ausgetragen werden.


Foto:

Screenshot via instagram.com/sinang45

Eine Aussage von Sinan-G lässt sich übrigens auf alle Lebensbereiche übertragen: "Passt auf, wem ihr vertraut!"


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