Manuellsen akzeptiert PA Sports' Friedensangebot

Nachdem PA Sports eine abschließende Nachricht zum "King of Ruhrpott"-Streit veröffentlichte, reagierte Manuellsen prompt auf das Friedensangebot. In seiner Instagram-Story erklärt der Mühlheimer, dass er und seine Leute sich das Angebot angeschaut hätten und er es annehmen würden. "Wer will schon Nein sagen zu Frieden", erklärt der Rapper und fügt einige abschließende Worte zur ganzen Angelegenheit hinzu.

"Man kann auch auf zwei Tore spielen": Manuellsen reagiert auf PAs Angebot

Manuellsen erklärt in seiner Antwort, dass die Menschen ihn auf den Ruhrpotter Straßen kennen würden und wüssten, dass man ihn "immer nur bei den Guten" finden würde. Man hätte ihm die Straße auch nicht geschenkt, diese würde "nur dem lieben Gott gehören". Er fügt hinzu, dass ihm aufgefallen sei, man würde in der "[Hiphop-]Szene immer nur auf ein Tor spielen". Man könne aber auch auf zwei Tore spielen, immerhin sei der Ball rund. Er beendet sein Statement mit Grüßen an seine Fans und Community.

PA Sports richtet ein Friedensangebot an Manuellsen

Nachdem PA Sports mit seinem Track "100 Bars Final Kill" eine Diskussion rund um den wahren König des Ruhrpotts entfachte, veröffentlichte der Life Is Pain CEO eine Abrechnung mit Manuellsen.

PA Sports veröffentlicht "Abrechnung" mit Manuellsen

In PA Sports Augen ist Manuellsen "krank". Der Life is Pain Ceo veröffentlichte ein halbstündiges Video-Statement, in dem er ausführlich über das Verhalten von Manuellsen nach dem Release des Tracks " 100 Bars Final Kill" spricht. PA macht dabei direkt zu Beginn deutlich, dass er nicht ausschließt, zukünftig einen Disstrack gegen Manuellsen zu veröffentlichen.

Diverse Livestreams und Statements später postete PA abschließende Worte zum Beef und bot Manu den Frieden an. Er löschte zunächst seine "Abrechnung", die knapp 30 Minuten ging. Dann erklärt er in einem kurzen Video, dass er den Streit beiseitelege. Es gäbe zwar Gründe, die Auseinandersetzung weiterzuführen, er wolle aber keine Energie mehr verschwenden. Außerdem sei die Kommunikation zwischen den beiden Camps entspannt gewesen.

Von Manuellsen sei PA Sports weiterhin verletzt. Dieser habe sich in seinem Antwort-Stream zum ursprünglichen Statement von Personen lenken lassen, die "großes Unrecht" im Schilde führen würden. Auch seine Beziehung zu Rapper-Kollegen KC Rebell spricht der Essener an.

"Das geht auch an KC": PA Sports mit abschließendem Statement zum Streit mit Manuellsen

Es wurden wieder Ansagen gedroppt und gelöscht. Nachdem PA Sports am Sonntag zu einem halbstündigen Rundumschlag gegen Manuellsen ausgeholt hatte, löschte er sein Statement nun wieder und schlug versöhnlichere Töne an. Er wolle seine Zeit jetzt nicht mit Streit verschwenden und sich stattdessen auf sein anstehendes Album "Streben nach Glück" konzentrieren.

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Ja Rule wirft 50 Cent vor, massiv mit der Polizei kooperiert zu haben

Ja Rule wirft 50 Cent vor, massiv mit der Polizei kooperiert zu haben

Von Alina Amin am 23.01.2021 - 15:17

Ja Rule und 50 Cent verbindet eine lange Beef Historie, die einen düsteren Schatten auf die Karriere von Ja legt. Nicht nur wegen des Streits mit Fiddy sondern wohl auch wegen der Staatssicherheit. Im Gespräch mit Talib Kweli in dessen Podcast "The People's Party" nimmt Ja Rule seine Fans mit auf eine Reise in die Vergangenheit und reflektiert den Höhepunkt der Fehde mit 50 Cent. Er erklärt, dass ein Großteil des Schadens, den er erlitt, gar nicht mit 50 Cent zu tun hätte, sondern mit der Polizei. 

Ja Rule über den wahren Grund für seinen Untergang

Ja Rule berichtet von einer Phase in seiner Karriere, auf die er nun mit gemischten Gefühlen zurückblickt. Es geht dabei um seinen 2004er Track "New York", den er nun als "Beef-Song" bezeichnet. Er erklärt sodann, dass er damals unzufrieden mit sich selbst gewesen sei. Eine Zeit lang wäre er der krasseste Künstler gewesen und hätte überall stattgefunden. Dann kam 50 Cent, der damals erfolgreicher Newcomer im Dunstkreis großer Künstler wie Eminem war, und attackierte ihn.

Der Rapper erklärt, dass die Leute ihn zu der Zeit wohl satthatten. Deshalb fanden 50s Angriffe so viel Anklang. Was vielen Fans wohl weiterhin nicht bewusst sei, wäre, dass sich vieles hinter den Kulissen abspielten. Streit zwischen Geschäftsführern beispielsweise. Hinzu käme, dass Murder Inc, das Label auf dem Ja Rule groß wurde, zu der Zeit polizeilichen Untersuchungen unterlag. Das wäre der eigentliche Grund für den damaligen Untergang des Labels.

Ja Rule über 50 Cent "Er spielte auf beiden Seiten mit"

Die Polizei und Sicherheitsbehörden hätten damals alles bei Murder Inc leer geräumt und die Beziehungen zur Szene zerstört. Wenn Leute also 50 Cent den Credit für das Ende des Labels geben, lägen sie falsch. Immerhin hätte es schon Hunderte anderer Beefs gegeben. Ein einzelner Mann könne ein ganzes Label nicht zerstören. 

Sodann erklärt er, dass 50 Cent auf beiden Seiten mitgespielt hätte. Einerseits hätte er vor den Behörden das Opfer gespielt und die Untersuchungen damit begünstigt. Andererseits hätte er in der Szene den Harten gemacht und Ja Rule gemobbt. Er beendet das Gespräch mit der Anmerkung, dass Fans und Außenstehende nie verstehen würden, wie die Situation wirklich ablief. Sie könnten nämlich nie einsehen, dass ihr "Held" (50 Cent) sich auch falsch verhalten hätte.

Das Interview könnt ihr euch hier anschauen:


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