3 von 5 Bantu Nation-Rappern im Knast: Nu stellt sich

Bei der Bantu Nation herrscht aktuell schlechte Laune: Nu hat sich heute offenbar gestellt und sitzt dementsprechend wohl jetzt in Haft.

Bantu Nation: Rapper Nu stellt sich

Nu macht anscheinend nun das war, was er mehrfach auch in Songs angekündigt hatte: Er hat sich gestellt, nachdem er lange Zeit auf der Flucht war.

Der Haftantritt wird nun also nicht mehr länger hinausgezögert, wie sowohl Nu als auch Sugar MMFK auf Instagram verkünden. Nu erklärt:

"Es ist Zeit zu gehen. Ich hab noch Gas gegeben, gemacht und getan. [...] Ich gehe mich jetzt stellen. Ich hab' doch gesagt, ich stelle mich."

LID bestellt euch das Album vor danke an alle die mich supportet haben und werden ich liebe euch #freebantunation #2019 #flubicht

2,383 Likes, 123 Comments - NU (@nu__51) on Instagram: "LID bestellt euch das Album vor danke an alle die mich supportet haben und werden ich liebe euch..."

OTW und G-Mac sind schon im Gefängnis

Wie Sugar MMFK in seinem Instagram-Post schreibt, sei die Bantu Nation auf dem besten Wege gewesen, es raus aus der Illegalität zu schaffen.

"Die Vergangenheit holt einen immer wieder ein, wir waren auf dem besten Weg #VonIllegalZuDigital aber es sollte nicht so glatt laufen."

Durch Nus Ausscheiden bleiben nur noch die Rapper Des und Sugar MMFK in Freiheit übrig. Aber das sei noch lange nicht das Ende.

"Erst G-Mac, Dann OTW, jetzt Nu! Des, jetzt sind wir wieder die letzten beiden, wie vor 3 Jahren, als wir uns kennengelernt haben."

Nu, Sugar MMFK - Pass Auf [Video]

Jetzt haben Sugar MMFK und Nu mit "Pass Auf" eine Video-Single: der Platte geliefert. Die beiden machen klar, wofür sie stehen

"Free Bantu Nation"-Album soll bald erscheinen

Aber mittlerweile hat die Bantu Nation eine nicht zu verachtende Fan-Gemeinde, beziehungsweise "Soldaten hinter uns, für die wir weiter Gas geben und Mucke machen", wie Sugar MMFK schreibt.

Außerdem soll mit "Free Bantu Nation" bald das gemeinsame Album von Sugar MMFK, OTW, Nu, G-Mac und dem Rest erscheinen. Es kann bereits vorbestellt werden:

"Free Bantu Nation": Gemeinsames Album von Sugar MMFK, OTW, Nu, G-Mac uvm. angekündigt

Das nennt man wohl ein Release unter erschwerten Bedingungen: Sugar MMFK hat auf Instagram mit "Free Bantu Nation" ein gemeinsames Album der Bantu Nation angekündigt - und das, obwohl nahezu alle Member der Crew auf die eine oder andere Weise im Konflikt mit dem Gesetz stehen.

Nu: Flucht, Gefängnis, AON, Xatar, Fler, Bantu Nation & "Zwiegespalten" (Interview)

Nu ist auf der Flucht. Das ist kein Promostunt - der Rapper aus Düren muss wirklich ins Gefängnis und zögert den Antritt seiner Haftstrafe noch hinaus. Vor allem AON-Fans dürfte Nu schon häufiger begegnet sein.

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Fler reagiert auf Disstrack "Patricia" von Nu51

Fler reagiert auf Disstrack "Patricia" von Nu51

Von HHRedaktion am 13.06.2020 - 13:37

Am gestrigen Freitag veröffentlichte Nu51 von der Bantu Nation seinen Disstrack "Patricia" gegen Fler. Der Berliner reagiert auf Insta mit einem kleinen Story-Beitrag und offenbar in einer Telegram-Gruppe auf die Zeilen aus NRW.

Flers Reaktion aus Disstrack "Patricia"

Fler postet in seiner Insta Story ein Zitat aus dem Song und bezieht dazu Stellung:

"Eigentlich hab ich mich nur entschuldigt weil die Line gegen Jalil nicht politisch korrekt war. Aber wenn wir jetzt wieder unter Rappern dissen und action machen können ...? Gerne" [sic]

Hintergrund: Auf der Originalversion des Songs "Mood" auf seinem aktuellen Album "Atlantis" bezeichnete Fler den dunkelhäutigen Ex-Maskuliner Jalil als "slave". Er hatte zunächst betont, dass es sich lediglich um einen kunstvollen Vergleich mit Django aus Quentin Tarantinos Film "Django Unchained" handeln würde. In einem Interview mit TV Strassensound erwähnte er im Zusammenhang mit der Zeile die Bantu Nation, woraufhin Sugar MMFK, Des und Co ihn mit Ansagen und Interviews unter Druck setzen wollten. Wenig später ruderte Fler zurück und änderte die Line auf seinem Album, was laut eigenen Angaben nichts mit dem Gegenwind der Bantus zu tun gehabt haben soll.

In Nus Disstrack geht es weitgehend darum, dass Fler sich mit den Falschen eingelassen habe. Neben dem Namedropping im Interview mit Davud steht auch die Line gegen Jalil im Fokus des Dürener Rappers:

"Kein Tarantino, kein Django, kein Film / Kein Wort wird vergessen, kein Sorry, kein chill"

Außerdem wirft Nu Fler vor, er würde diverse Streitigkeiten mit Rappern wie Bushido, Farid Bang, Kollegah oder Bonez MC einfach aus Promogründen immer wieder mitmachen.

"Ich kenn' da jemand, der macht Promo auf Bushido / Auf Kolle, Farid, 187 / Auf Capi, Bullen und Reporter / Nach Stress mit Bantu Nation ändert sich dann seine Wortwahl"

Diesen Front drehen im Netz bereits einige um und behaupten, Nu würde Fler ebenfalls nur für Aufmerksamkeit fronten. Dabei müssten doch gerade jetzt die Leute für das Thema Rassismus sensibilisiert sein, auf das der Konflikt ursprünglich zurückgeht. Das scheint aber noch nicht überall angekommen zu sein.

Fler schickt offenbar seine Telegram-Fan-Army

Neben seiner öffentlichen Reaktion auf Instagram hat Fler offenbar auch seine Fan-Army aus der Maskulin-Telegram-Gruppe mobilisiert. Nu teilt in seiner Insta Story einen Screenshot von einem Chatverlauf, in dem Fler schreibt: "Gebt dem Schwanz mal bitte etwas Fame" – Das Like-Dislike-Verhältnis von aktuell knap 3660 zu 2270 sowie die fast durchweg negativen Kommentare dürften zu einem Großteil daher kommen.

Angesichts der Reaktion auf IG darf man wohl auf kommenden Singles oder Alben von Fler auch mit einer musikalischen Antwort rechnen. Das letzte Kapitel in diesem Konflikt dürfte noch nicht geschrieben sein.


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