Juice WRLD: Polizei durchsuchte Flugzeug kurz vor seinem Tod

Vor ein paar Tagen wurde der US-Rapper Juice WRLD für Tod erklärt. Bisher war über die Umstände seines Zusammenbruchs am Flughafen Chicago nur wenig bekannt. Mit dem Fortschreiten der polizeilichen Ermittlungen werden nun immer mehr Details zu dem Tod des jungen Rappers öffentlich.

Durchsuchung des Privatjets von Juice WRLD

Bei der Landung des Rappers warteten wohl bereits Polizeikräfte am Flughafen in Chicago, um den Privatjet des 21-Jährigen zu durchsuchen. Sie hatten angeblich Informationen erhalten, nach denen Waffen und Drogen in dem Flugzeug zu finden seien.

Der Polizeisprecher Anthony Guglielmi sagte, dass der Rapper während der Untersuchungen der Koffer mit Drogenspürhunden einen Krampfanfall erlitten haben soll. Trotz des schnellen Ergreifens sämtlicher medizinischer Maßnahmen, sei Juice WRLD wenig später im Krankenhaus für Tod erklärt worden.

Die Durchsuchung des Privatjets brachte der Polizei einige illegale Funde ein. Laut der Behörden wurden etwa 70 Pfund Marihuana, verschreibungspflichtiger Codein-Hustensaft sowie drei Waffen mit Munition gefunden. Jedoch ließ sich keiner der Passagiere als Eigentümer der Drogenfunde ausmachen.

Trotz dieser Funde sei keine Anklage aufgrund der Drogen erhoben worden, denn laut des Polizeisprechers hätten sich nach den Geschehnissen der Nacht alle kooperativ verhalten. Allerdings müssen sich die beiden Sicherheitskräfte Chris Long and Henry Dean wohl wegen der gefundenen Waffen verantworten.

Juice WRLD nahm vor der Landung wohl verschiedene Pillen

Das Newsportal TMZ möchte zudem erfahren haben, dass Juice WRLD vor der Landung verschiedene, unbekannte Pillen genommen haben soll. Es wird weiter gemutmaßt, dass der Rapper die Pillen aufgrund des Polizeieinsatzes geschluckt haben könnte, um sich vor den Maßnahmen bei einem möglichen Fund der Tabletten zu schützen.

Die Ursache für den Tod könnte folglich eine Überdosis sein. Des Weiteren berichtet das Magazin, dass Juice WRLD in der Aussage einer seiner Mitarbeiter ein Problem mit Schmerzmitteln nachgesagt wird.

In seinen Texten und auch in den sozialen Medien machte der Rapper kein Geheimnis daraus, mit Drogen in Kontakt gekommen zu sein. Doch zuletzt schwor er den Schmerzmitteln und dem Codein wohl für seine Freundin auch genauso öffentlich ab, beispielsweise in einem Interview mit der Vulture. Einer der letzten Tweets vor seinem Tod lässt vermuten, dass Juice WRLD sein Kampf gegen die Drogen wohl sehr schwergefallen ist.

Hier könnt ihr verschiedene Reaktionen zu dem Tod des beliebten US-Rappers nachlesen. Unter anderem haben sich Drake, Snoop Dogg und The Weeknd zu Wort gemeldet:

Juice WRLDs Tod: Reaktionen von Drake, Snoop Dogg, The Weeknd & vielen mehr

Der Tod von Juice WRLD erschüttert die US-Szene. Der 21-Jährige verstarb gestern unvermittelt, nachdem er auf dem Flughafen Chicago einen Krampfanfall erlitten hatte. Im Tribut-Song "Legends" nach dem Mord an XXXTentacion rappte Juice WRLD 2018 noch davon, dass er und seine Generationskollegen nicht älter als 21 werden würden.

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Gzuz wegen Drogen & Waffen vor Gericht: Zeugen entlasten ihn

Gzuz wegen Drogen & Waffen vor Gericht: Zeugen entlasten ihn

Von HHRedaktion am 07.07.2020 - 16:20

Dritter Verhandlungstag für Gzuz: Das 187 Strassenbande-Mitglied hatte heute erneut ein Gastspiel vorm Amtsgericht Hamburg. Dabei sorgten zwei ungeladene Zeugen für ordentlich Wirbel, wie Tag24 berichtet. Der Richter fühlte sich gar wie "bei RTL2".

Drogen- & Waffenbesitz: Zeugen sagen für Gzuz aus

Was wird Gzuz vorgeworfen? Einiges. Verstöße gegen das Waffengesetz, Besitz von Betäubungsmitteln, versuchter Diebstahl und Körperverletzung stehen unter anderem auf der Seite der Tatbestände, die juristisch geklärt werden müssen. Gzuz drohen mehrere Jahre Haft.

Am heutigen Prozesstag ging es auch um ein Video, das Gzuz dabei zeigt, wie er in der Silvesternacht 2018/19 mit einer Schreckschusswaffe in den Himmel schießt. Das Material lud er auf Instagram. Das Problem: Gegen Gzuz wurde 2018 ein generelles Waffenbesitzverbot erlassen. Dieses schließt Schreckschusswaffen mit ein.

An dieser Stelle kam der Vater von Gzuz damaliger Lebensgefährtin ins Spiel. Dieser behauptete, dass es sich bei besagter Waffe um seine handeln würde. Er habe sie nach Angaben von Tag24 im Haus seiner Tochter vergessen. In der Bild ist zu lesen, dass die Waffe der Verteidigung gedient haben soll, da es in der Gegend schon mehrfach zu Einbrüchen gekommen sei. Ursprünglich will der Zeuge die Waffe vor langer Zeit auf einem Dachboden gefunden haben. Der Richter äußerte Zweifel an diesen Ausführungen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

Drogenbesitz, Körperverletzung & mehr: Gzuz mal wieder vor Gericht

Die Strassenbande sitzt mal wieder im Gerichtssaal, zumindest einer von ihnen. Nachdem Anfang des Monats Maxwell dran war, musste sich gestern Gzuz vor dem Amtsgericht in Hamburg verantworten. Allerdings ein wenig verspätet, denn der Prozess sollte eigentlich schon im Februar beginnen.

Als nächster unvorhersehbarer Zeuge trat Euniques Freund auf, der zugleich für die Fitness der 187 Strassenbande zuständig ist. Er sagte aus, dass Drogen, die 2018 bei einer Hausdurchsuchung in einer Wohnung von Gzuz gefunden worden sind, ihm zuzuordnen seien. Er habe dort für ein paar Monate gelebt. Dabei bezeichnete er sich als "leidenschaftlicher Kiffer". Anschließend verweigerte er die Aussage und wurde mit einem Ordnungsgeld belegt.

Der Prozess zieht sich jetzt schon länger als ursprünglich angedacht. Das hat auch mit dem Vorgehen von Gzuz' Anwalt zu tun. Dieser hatte allein vier Befangenheitsanträge gegen den Amtsrichter gestellt. Alle wurden abgelehnt. Es stehen wohl mindestens zwei weitere Verhandlungstage bevor. Bei 187-Kollege Maxwell ging die Sache vor Gericht deutlich schneller.

Gerichtsurteil: Maxwell von der 187 Strassenbande muss 20.000 € zahlen

187-Mitglied Maxwell ist vom Amtsgericht St. Georg in Hamburg zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden. Der 27-jährigen Rapper wurde wegen Waffen- und Drogenbesitz angeklagt. Die Stuttgarter Nachrichten berichten, dass die Richterin sämtliche Vorwürfe im Wesentlichen bestätigt sehe. Hintergrund: Im April 2018 wurde Maxwells Wohnung - nachdem ein Verdacht auf gewerbsmäßigen Drogenhandel bestand - von Polizisten gestürmt.


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