Jay Zs Streaming-Service TIDAL: Google, Spotify und Samsung sollen Schlange stehen

Der Geschäftsmann in Jay Z hat wohl mal wieder den richtigen Plan zur richtigen Zeit gehabt. Mit seinem Musik-Service TIDAL will er den Konsumenten Qualität bringen und den Künstlern einen fairen Lohn. Trotz Schwierigkeiten mit geringen User-Zahlen und dementsprechend niedrigen Einnahmen sollen mittlerweile große Konzerne ernsthaftes Interesse an Partnerschaften bekunden.

Allen voran gilt Samsung als potenzieller Käufer. Die New York Post will das von diversen Quellen erfahren haben. Nach der engen Zusammenarbeit beim Release von Jiggas Magna Carta Holy Grail (2013) erscheint das nicht abwegig.

Außerdem soll der Elektronik-Riese mindestens 25 Millionen Dollar für die Rechte an Rihannas frischem Album Anti gesichert haben. Riri gehört ebenfalls zu den TIDAL-Besitzern. Kanye Wests neues Album The Life of Pablo erschien zunächst exklusiv bei dem Streaming-Service und soll neben negativen Effekten die Nutzerzahlen mal eben mehr als verdoppelt haben. Die aggressive Politik der Exklusivität trägt offenbar erste Früchte. Mit T.I. wurde zuletzt ein weiteres bekanntes Gesicht in Boot geholt.

"Samsung steigt wieder [in die Gespräche] ein; sie arbeiten an etwas wirklich Großem und sie halten alles sehr still, falls etwas durchsickern sollte", wird ein Quelle zitiert. Auch Google und Spotify seien interessiert an TIDAL. Hier sollen kleinere Partnerschaften im Raum stehen.

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Eminem ist der Kobe Bryant des Raps, sagt Big Daddy Kane

Eminem ist der Kobe Bryant des Raps, sagt Big Daddy Kane

Von Michael Rubach am 16.02.2020 - 16:13

Der Tod von Kobe Bryant lässt die US-Szene auch mehrere Wochen nach dem tragischen Unglück nicht los. In seiner Rolle als Held und Inspiration für Jung und Alt hinterlässt der ehemalige Lakers-Star eine klaffende Lücke.

In einem Interview bei Cherie's World war nun Rap-Legende Big Daddy Kane zu Gast und äußerte sich auch zum Verlust von Kobe. Als es auf Nachfrage des Moderators darum ging, Basketball und Rap in ein Verhältnis zu bringen, setzte der Altmeister Eminem und Kobe auf die gleiche Stufe.

Eminem als Kobe Bryant des Raps

Besonders in den USA sind Basketball und die Rapwelt seit jeher fast untrennbar miteinander verwoben. Das kommt nicht zur zum Ausdruck, wenn Drake mal wieder bei einem Spiel seiner Toronto Raptors eskaliert. Nein, das Ballen in unterschiedlichen Betätigungsfeldern verbindet.

Jay-Z beispielsweise sieht sich in seinen Tracks gerne auf einem Level mit Michael Jordan agieren, der für viele als der größte Basketballer aller Zeiten gilt. In Songs wie "Hova Song (Intro)" bezieht sich Jay auf diese Ausnahmestellung. Der "Mike Jordan of Rap" untermauert so einen Legenden-Status, den er sich selbst zuschreibt.

Doch irgendwann war die Ära von Michael Jordan abgeschlossen. Als die Basketballrente rief, brachte sich Kobe Bryant als prägender Player der NBA in Stellung. Auch für ihn lässt sich also ein rappendes Pendant suchen. So ein Gedankenspiel sollte Big Daddy Kane auf Bitte des Interviewers zu Ende führen. Nach kurzer Überlegung räumte der Ostküsten-Veteran daraufhin Eminem den Kobe-Status ein. Dessen Schaffen sei für Rap so wichtig wie Kobe für den Basketballsport.



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Damn...Just DAMN!

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Eminem & Kobe Bryant: Big Daddy Kane erklärt seine Einordnung

Gegenüber dem Portal HipHopDX erläuterte der Big Daddy Kane anschließend seine Aussage. Dabei schmückte er einzelne Phasen des US-Raps mit weiteren Beispielen aus. Jay-Z, 2Pac, Biggie und Nas seien MCs, die für eine gewisse Ära stünden. Im Anschluss daran hätten Eminem, Fabolous, Jadakiss und Ludacris aus seiner Sicht den größten Impact gehabt.

Bei seiner Antwort habe er vor allem lyrische Maßstäbe angelegt. Dies sei nämlich die Rap-Schule, aus der er selbst komme.

"Em und Jay-Z haben Dinge erreicht, die ich in meinem Leben nicht annährend erreicht habe. Sie sind beide Superstars im HipHop. Und darüber hinaus sind beide auch noch sehr lyrisch."

("Em and JAY-Z have achieved things that I have never came close to achieving in my life. They are both major stars in Hip Hop. And to top it off, they are both very lyrical. That’s where I was coming from.")


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