Jay-Z schließt 350 Millionen-Deal ab

Jay-Z scheint die Quarantäne-Zeit nicht nur für seine Familie genutzt zu haben, sondern auch um einige schwerwiegende Business-Entscheidungen zu treffen. Wie TMZ berichtet, hat der Rapper nun eine Mehrheit seines Musik-Streamingdienstes TIDAL in einem 350 Millionen US-Dollar Deal verkauft. Die Anteile gingen an Square Inc., die Firma des Twitter-Mitbegünders Jack Dorsey.

Jay-Zs zweiter Deal innerhalb eines Quartals 

Jay-Z ist bekanntlich schon lange nicht mehr "nur" Rapper, sondern auch Unternehmer innerhalb verschiedener Geschäftsfelder der Musik- und Lifestylebranche. Erst im Februar verkaufte er 50 Prozent der Anteile an seiner Champagner-Marke Armand de Brignac an den Luxus-Konzern LVMH, zu dem auch Moët & Chandan sowie Dom Pérignon gehören. Über den Preis hatten beide Parteien damals geschwiegen.  

Nicht so beim TIDAL-Deal: Bereits im Vorfeld wurde von einer Summe von 297 Millionen US-Dollar für die Anteile am Streaming-Dienst gesprochen. Abgeschlossen wurde der Deal allerdings, laut TMZ, mit einer finalen Summe von 350 Millionen. Dafür erhält Square 80 Prozent der Besitzrechte an TIDAL. Im Gegenzug wird Jay-Z dem Vorstand von Square beitreten, während Roc Nation CEO Desiree Perez beim weiteren Ausbau von TIDAL beteiligt sein wird. Weitere Gesellschafter von TIDAL, darunter Rihanna, Kanye West und Beyoncé, werden ebenfalls an Bord bleiben. 

Große Pläne für TIDAL 

Selbstverständlich handelt es sich beim Verkauf der Mehrheits-Anteile des Streaming-Dienstes auch um einen strategischen Move. So bietet Square der Plattform ausgefeilte Software-Technologien und zahlreiche weitere Ressourcen. Laut Square-CEO Jack Dorsey soll es bei TIDAL weiterhin darum gehen, neue Wege zu finden, Musiker*innen Support zu bieten und zur Kultur beizutragen.

Nach Twitter-Pause: Jay-Z meldet sich mit Millionen-Deal zurück

Nach fast drei Jahren ohne einen einzigen Tweet, meldete sich Jay-Z anlässlich des Millionen-Deals auf Twitter zurück:

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass es bei TIDAL um mehr als nur das Streamen von Musik geht, und sechs Jahre später ist es eine Plattform geblieben, die Künstler an jedem Punkt ihrer Karriere unterstützt. Künstler verdienen bessere Werkzeuge, um sie auf ihrer kreativen Reise zu unterstützen."

Damit untermauert er Dorseys Aussage, TIDAL weiterhin in Richtung Artist-Support ausbauen zu wollen. In zwei weiteren Tweets gibt er sein künftiges Mitwirken im Vorstand von Square bekannt und sichert Dorsey seine Unterstützung und sein Vertrauen in ihn und das Unternehmen zu. Er bezeichnet den Deal sogar als "Gamechanger".

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Lil Baby, Polo G & Nas begeistert von Jay-Zs Performance auf "Sorry Not Sorry"

Lil Baby, Polo G & Nas begeistert von Jay-Zs Performance auf "Sorry Not Sorry"

Von Michael Rubach am 06.05.2021 - 16:55

Auf "Sorry Not Sorry" hat DJ Khaled mit Jay-Z und Nas zwei der lyrischen Großmeister des US-Raps auf einem Track vereint. Speziell die Performance von Hova sorgt in Teilen der US-Szene für ein fast schon ungläubiges Staunen. Die Lässigkeit, mit welcher der Hiphop-Mogul seinen Reichtum umschreibt, nötigt Stars einer anderen Rap-Generation großen Respekt ab. Und dann wäre da auch noch Nas selbst, der ebenfalls mit enormer Anerkennung auf den Part von Jay-Z (diesen Artist auf Apple Music streamen) reagiert.

Lil Baby, Polo-G & Nas feiern Jay-Zs Milliardärs-Talk

Jay-Z ist reich. Verdammt reich sogar. Gerade schloss er wieder einen Deal über mehrere hundert Millionen Dollar ab. Es ist also gewissermaßen Realtalk, wenn er seinen Verse erstmal mit Ansagen zu seinem Vermögen beginnt. Wie er das jedoch sprachlich angeht, lässt Trapstar Lil Baby offenkundig nicht kalt. Er rappt am Set des Videos zur weiteren "Khaled Khaled"-Single "Every Chance I Get" den Anfang des Parts vor.

"Sorry, that's another B / Haters still ain't recover from the other B / Mm, that's a double B / Nah, that's a triple B, can't forget 'bout the other Bey (Hey)"

Auf einem Beat, der seinen eigenen Klassiker "Song Cry" samplet, entschuldigt sich Jay-Z bei seinen Hatern für die Milliarden, die er in seiner Karriere gemacht hat. Bei seiner gerappten Hochrechnung fällt ihm ein, dass ja auch seine Frau Beyoncé über ein beträchtliches Vermögen verfügt. Queen Bey macht am Ende der Milliardärs-Rechnung schließlich noch verbal per gehauchter Adlib auf sich aufmerksam.

Polo G, der jüngst mit seinem Song "Rapstar" in den Staaten auf Platz #1 chartete, zeigt sich ebenfalls zutiefst beeindruckt. Der 22-Jährige hebt dabei das Alter seines Kollegen hervor. Die scheinbare Mühelosigkeit, mit welcher der inzwischen 51-jährige Jay-Z seine Worte auf den Beat packt, fasziniert Polo G.

Die junge Generation ist mit ihren Props nicht allein. Auch Jay-Zs früherer Rivale Nas ist hin und weg von der Darbietung. Er scherzt bei einem Video-Call sogar darüber, seine eigenen Lines nochmal umschreiben zu wollen. Jay-Z bringt diese entgegengebrachte Wertschätzung zum Lachen. Nas bringt zudem zum Ausdruck, dass diese Zusammenarbeit eine "für die Geschichtsbücher" sei. Jay-Z entgegnet, dass es sich großartig anfühle.

Hier kannst du das komplette Video zu "Sorry Not Sorry" sehen:


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