Ja Rule fordert 50 Cent zum IG-Live Battle heraus & kassiert Meme

Der Streit zwischen Ja Rule und 50 Cent hat eine lange Geschichte – ihr Beef hat letztes Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag gefeiert. Angefangen hat es mit einem Raub an Ja, verübt von einem Freund von 50 Cent. Seitdem sind die beiden nie komplett zur Ruhe gekommen. Angesichts der aktuellen Lage und der regen Instagram-Live Kultur hat Ja seinen Erzfeind nun zum (freundlichen) IG-Battle herausgefordert – und sich damit ein wenig blamiert. 

Ja Rule fordert 50 zum Battle heraus

Während einer Instagram-Live Session zwischen Fat Joe und Swizz Beatz hat Ja Rule Ersteren angerufen und die frohe Botschaft quasi live verkündet. Seine Motivation dafür? Aus Liebe zu Hiphop und als Dienst für die Kultur, behauptet er selbst. 

Swizz sieht die Idee von Ja Rule kritisch und lässt anklingen, dass sie für ihn nach "teuflischem Verhalten" klinge. Daraufhin bekräftigt er, dass er sich während des Battles "benehmen" werde. 

Die "Verzuz"-Battles sind ein Hit

Plattform für das Battle soll die "Verzuz"-Serie von Timbaland und Swizz Beatz sein, die schon einige prominente Hiphop-Artists zu Gast hatte und Fans während der Quarantäne unterhält. Vor kurzem haben RZA und DJ Premier die Live-Sendung vor mehreren hunderttausend Zuschauern zu dem Event des Abends gemacht: 

DJ Premier vs. RZA: Hiphop-Sternstunden bei Instagram live

In Zeiten von Corona sorgen manche Persönlichkeiten aus dem Rapkosmos immer wieder für positive Vibes und demonstrieren, wie man kreativ mit der Krise umgehen kann. So auch die beiden Hiphop-Legenden Timbaland und Swizz Beatz, die mit dem Battle-Format Verzuz eine interessante Plattform für Live-Unterhaltung auf die Beine gestellt haben.

Reaktion: 50 Cent macht sich lustig

50 Cent bleibt natürlich nicht still und lässt seine Instagram-Community wissen, was er von Ja Rules Idee hält – und zwar nicht viel. 

Scheint so, als wäre das wahrscheinlich legendäre Battle erstmal nichts, was wir erwarten dürften. 

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50 Cent fordert Fans auf, Trump zu wählen und spaltet das Internet

50 Cent fordert Fans auf, Trump zu wählen und spaltet das Internet

Von Alina Amin am 20.10.2020 - 13:00

50 Cent hat gestern auf Social Media angekündigt, dass er Donald Trump wählen wird. Hauptgrund dafür sei ein finanzielles Interesse. Der Rapper postete ein Foto von den ungefähren Zahlen, die sich aus Joe Bidens Steuerplänen ergeben. Der Höchstsatz beträgt dabei über 62 Prozent in Los Angeles und auch in New York City siedelt sich der Steuersatz für wohlhabende Bürger im gleichen Bereich an. Das ist Fiddy wohl eindeutig zu viel: "Are you out of ya f*cking mind?".

Zu hohe Steuersätze: 50 Cent will Trump wählen

Es geht konkret um Steuerzahler, deren jährliches Einkommen über 400.000 Dollar liegt. Für diese regelt Bidens Steuerplan den Satz noch mal neu – im Ergebnis mit einer Prozentzahl, die laut CNBC weit über dem aus Obamas Amtszeit liegt und der höchste seit 30 Jahren wäre. 50 versteht nicht, wie das sein kann. Den hohen Satz kann er offenbar nicht mit sich vereinbaren. Deshalb würde er nun Trump wählen und legt seinen Fans nahe, gleiches zu tun: "Vote for Trump". Er erklärt, dass ihm egal sei, dass der aktuelle US-Präsident Schwarze Menschen nicht mögen würde.

"Egoistisches Stück Sch*isse": Das Internet reagiert auf 50 Cents Trump Support

Unter dem Post ist Zuspruch von bekannten Republikanern wie Tomi Lahren oder Candace Owens zu finden. Erstere heißt den Rapper willkommen "auf dem Trump-Zug". Viele User zeigen sich enttäuscht. Ein Fan auf Twitter erklärt, dass der Rapper sich "f*cken gehen" kann, wenn er "seine persönlichen Interessen über die Gesundheit einer Nation stellt."

Es gibt aber auch einige, die mit der Argumentation des "Many Men"-Rappers symphatisieren. Eine Userin erläutert, dass es ihr egal sei, wie die sozialpolitische Einstellung eines Kandidaten ist. Wolle man ihr an die "Taschen", sei man bei ihr unten durch.

Ein Anderer erklärt, dass Themen wie der Steuersatz eben die Dinge seien, die Erwachsene Menschen wirklich interessieren.

Schließlich wird auch vermutet, dass 50 seine Aussagen nicht so ernst meint:

Es kommt etwas überraschend, dass für 50 der finanzielle Aspekt ein ausschlaggebender Punkt bei der Wahl ist. Der Rapper sei nämlich nach herber finanzieller Rückschläge laut eigener Aussage bankrott. Fif ist längst nicht der Einzige, der in den letzten Tagen mit Aussagen zu Trump auf sich aufmerksam gemacht hat. Erst kürzlich verteidigte Ice Cube sich für die Entscheidung, mit den Republikanern zusammen zu arbeiten:

Trump-Supporter? Ice Cube verteidigt seine politische Arbeit

Ende 2018 forderte Ice Cube mit einem Track " Arrest The President". Er meinte damit Donald Trump. Am vergangenen Dienstag meldete sich plötzlich die republikanische Wahlkampfmanagerin Katrina Pierson auf Twitter und bedankte sich bei dem Rap-Veteran für "seine Bereitschaft sich zu engagieren und mit der Administration von Donald Trump zusammenzuarbeiten, um den Platinum Plan zu entwickeln".


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