Groove Attack reagiert auf Bericht über angeblich gekaufte Klicks & Streams

Groove Attack reagiert mit einem Statement auf die Behauptungen aus einem Bericht, dass bei Groove Attack-Künstlern wie Mero angeblich Klicks und Streams manipuliert worden seien. Der Vertrieb weist die Anschuldigungen von sich und erklärt, keinerlei derartige Manipulationen unternommen zu haben.

Groove Attack widerspricht dem Bericht über Klickkauf und Streaming-Manipulation

Worum geht's? Aktuell macht ein Video vom sogenannten Y-Kollektiv beziehungsweise dem öffentlich-rechtlichen Funk gehört. Darin wird unter anderem Mero im Zusammenhang mit angeblichen Manipulationen von Spotify-Streams, YouTube-Klicks und dergleichen mehr erwähnt. Hier könnt ihr euch den Bericht zur angeblichen Chart-Manipulation anschauen.

Jetzt reagiert Groove Attack: Viele Rap-Hörer scheinen dem Video Glauben zu schenken. Da sich insbesondere in den Kommentarspalten des Internets aktuell viele vermeintliche Fans die Finger wund schreiben, sah sich wohl auch Groove Attack zu einer Antwort genötigt. Der Vertrieb weist die Behauptungen weit von sich und widerspricht dem Bericht über Manipulationen.

In dem via Instagram veröffentlichten Groove Attack-Statement heißt es, der Funk-Bericht habe "Groove Attack und Groove Attack TraX im Kontext mit Streaming-Manipulationen" genannt und dadurch "bei vielen Musikfans für Verwirrung gesorgt". Aber Groove Attack habe "zu keinem Zeitpunkt Klicks gekauft oder sonstige Manipulationsbestrebungen unternommen":

"Groove Attack & Groove Attack TraX stellen klar, dass wir zu keinem Zeitpunkt Klicks gekauft oder sonstige Manipulationsbestrebungen unternommen haben, um Artists künstlich zu Ruhm zu verhelfen. Der große Erfolg unseres Künstlers Mero hat dazu geführt, dass auf Betreiben einer der Major-Companies eine Überprüfung der Streaming-Zahlen erfolgte. Die GfK stellte fest, dass die Abrufzahlen hoch seien, konnte aber keine Auffälligkeiten feststellen."

Groove Attack bekundet Trauer angesichts solcher Unterstellungen und bedankt sich bei den Fans, die den Erfolg der Künstler möglich machen.

"Wir sind traurig, dass verdienten Künstlern aus unserem Hause unterstellt wird, dass ihr Erfolg auf Fälschungen basiere. Hunderttausende Fans hören täglich ihre Musik, haben Tickets für die Konzerte gekauft und folgen ihnen in den sozialen Netzwerken. Sie sind die Basis für den Erfolg, ihnen gebührt unser Dank!"

Statement zum Beitrag „Der Rap-Hack: Kauf dich in die Charts! Wie Klickzahlen manipuliert werden" von Y-Kollektiv/funk Funk veröffentlichte gestern den o. g. Beitrag und nannte dabei Groove Attack und Groove Attack TraX im Kontext mit Streaming-Manipulationen. Für den Beitrag haben wir vorab Interview-Fragen schriftlich beantwortet. Der Beitrag hat bei vielen Musikfans für Verwirrungen gesorgt. Groove Attack & Groove Attack TraX stellen klar, dass wir zu keinem Zeitpunkt Klicks gekauft oder sonstige Manipulationsbestrebungen unternommen haben, um Artists künstlich zu Ruhm zu verhelfen. Der große Erfolg unseres Künstlers Mero hat dazu geführt, dass auf Betreiben einer der Major-Companies eine Überprüfung der Streaming-Zahlen erfolgte. Die GfK stellte fest, dass die Abrufzahlen hoch seien, konnte aber keine Auffälligkeiten feststellen. Wir sind traurig, dass verdienten Künstlern aus unserem Hause unterstellt wird, dass ihr Erfolg auf Fälschungen basiere. Hunderttausende Fans hören täglich ihre Musik, haben Tickets für die Konzerte gekauft und folgen ihnen in den sozialen Netzwerken. Sie sind die Basis für den Erfolg, ihnen gebührt unser Dank!

74 Likes, 22 Comments - Groove Attack (@grooveattack) on Instagram: "Statement zum Beitrag „Der Rap-Hack: Kauf dich in die Charts! Wie Klickzahlen manipuliert werden"..."

Gekaufte Klicks & Streams: Doku auf den Spuren von angeblicher Chart-Manipulation

Nachdem die Diskussion um "Klickkäufer" sowie Fake-Views und extreme Streaming-Zahlen in letzter Zeit ein bisschen abgeflacht ist, sorgt eine Doku des Y-Kollektivs nun für neuen Schwung in der Debatte. Der Reporter Ilhan Coskun geht in seinem Film der Frage nach, ob und wie sich heutzutage die Charts manipulieren lassen.

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Apache 207, Capital Bra, Juju: So hat Deutschrap Spotify 2019 dominiert

Apache 207, Capital Bra, Juju: So hat Deutschrap Spotify 2019 dominiert

Von Clark Senger am 03.12.2019 - 14:40

Spotify präsentiert die erfolgreichsten Acts der auslaufenden Saison und Rapper wie Capital Bra, Samra, Apache 207, RAF Camora und Co haben den Streaming-Dienst erneut fest in ihren Händen. Was in den letzten Monaten ohnehin festzustehen schien, wird jetzt mit den Bestenlisten zum Jahresende von Spotify belegt.

Capital Bra & Samra sind Spotifys meistgestreamte Künstler 2019

An der Spitze der meistgestreamten Künster*innen des Jahres steht wenig überraschend Capital Bra, der sowohl mit seinem Soloalbum "CB6" höchst erfolgreiche Songs ("Benzema", "Rolex", "Prinzessa") in Netz feuerte als auch gemeinsam mit Samra im Rahmen der gemeinsamen Platte "Berlin lebt 2".

Wer hat das Jahr auch abseits zählbarer Erfolge dominiert? Vote hier für die Hiphop.de Awards 2019!

Als Duo haben sie mit "Tilidin" und "Wieder Lila" für zwei der fünf meistgestreamten Singles des Jahres gesorgt. Vor ihnen liegen lediglich "Dance Monkey" von Tones and I, "Vermissen" von Juju und Henning May sowie an der Spitze Apache 207 mit "Roller". Die Nummer hat erst kürzlich als erster Apache-Song die 100-Millionen-Streams-Marke bei Spotify geknackt – nach nicht einmal dreieinhalb Monaten.

  • 1. Roller - Apache 207
  • 2. Vermissen - Henning May, Juju
  • 3. Dance Monkey - Tones and I
  • 4. Wieder Lila - Capital Bra, Samra
  • 5. Tilidin - Capital Bra, Samra

RAF Camora, Kontra K & Bonez MC in den Top 5

Neben Capi und Samra, die aktuell ihre verhältnismäßig jungen Release-Kataloge fleißig füllen, gehören RAF Camora, Bonez MC und Kontra K zu den erfolgreichsten Musikern des Jahres auf Spotify. Während RAF (#3) und Kontra K (#4) auch dieses Jahr neue Alben veröffentlichten, schafft Bonez es ohne eigenes Release in die Liste. Ihm reichen lediglich einige Feature-Auftritte sowie die extrem beliebten Songs aus den vergangenen Jahren für Platz 5 unter Deutschlands meistgestreamten Künstler*innen 2019.

  • 1. Capital Bra
  • 2. Samra
  • 3. RAF Camora
  • 4. Kontra K
  • 5. Bonez MC

Meistgestreamte Alben 2019 mit Mero & Ufo361

Bei den Alben, die die meisten Streams auf ihren Songs versammeln konnten, setzt sich Deutschraps Dominanz fort. Hier liegt ebenfalls Capital Bra an der Spitze. "CB6" lässt sogar das Kollaboalbum "Berlin lebt 2" hinter sich. Dahinter auf Platz 3 findet sich Mero mit seinem Debütalbum "Ya Hero Ya Mero" wieder, vor Apaches lediglich acht Songs langer "Platte" auf Position 4 und Ufo361 mit "Wave" an fünfter Stelle.

  • 1. CB6 - Capital Bra
  • 2. Berlin lebt 2 - Capital Bra, Samra
  • 3. Ya Hero Ya Mero - Mero
  • 4. Platte - Apache 207
  • 5. Wave - Ufo361

Insbesondere Capi und RAF können ihrem extrem erfolgreichen 2018 ein ähnlich imposantes Jahr folgen lassen. Vor gut zwölf Monaten gab Spotify RAF Camora als den meistgestreamten Künstler des Jahres bekannt, während Capital Bra auf dem zweiten Platz lag. Mit "Berlin lebt" hatte er allerdings schon damals das erfolgreichste Album des Jahres vorzuweisen.

Spotify-Bestenlisten 2018: Rapper national und weltweit unangefochten an der Spitze

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