Graffiti-Film "Toylesseons Vol. 1" zeigt, was Berlin-Flavour ist

Berlin und Athen gelten als zwei der wichtigsten Graffiti-Städte in Europa, und zwar zu Recht. Wer wissen will, was in Berlin so los ist, darf sich "Toylessons Vol. 1" nicht entgehen lassen. Den Streifen gibt es seit August auf DVD, jetzt steht er aber auch in voller Länge, uncut und Full HD auf YouTube zur Verfügung.

Toylessons Vol. 1: Berliner Graffiti-Action at its best

In "Toylessons Vol. 1" gibt es die ganze Palette des Hauptstadt-Graffiti zu bestaunen: Wholecars, Action-Backjumps, Aktionen auf der Straße, jede Menge Tags und vieles mehr. Was hier geboten wird, dürfte die eine oder andere Kinnlade runterklappen lassen. Vor allem beweisen die Berliner Writer immer wieder auch eine unglaublich dreiste Art und legen eine gewisse Rotzigkeit an den Tag.

Der Film stammt von Berlingraffiti.de und Stephan Rozenberg war offenbar für den Schnitt und die Zusammenstellung des Videomaterials verantwortlich. Insgesamt geht "Toylessons Vol. 1" fast eine Stunde.

Ihr könnt euch unter anderem auf die Werke der folgenden Crews und Writer freuen: TLS, CTM, PRK, TBR, NOS, SOZU, IMK, FNZ, SGS. ROZA, IGIT, RESKO, AFRI, ROXOR, FIXER, LOFK, MAMBA, BACKE, PESOH, TAROT, FR.GEE, OTZE, TECHR, KENA, RUSSE, SALUTE, KOLBEN und BAUZA.

Streetart For Future: 12 Künstler, die Klimaleugnern Kontra geben

Es ist Druck auf dem Kessel. Artensterben, Hitzerekorde, Umweltverschmutzung: Der Mensch führt die Erde direkt in eine ziemlich ungewisse Zukunft. Spätestens seit Greta Thunberg und Fridays For Future ist auch im letzten Winkel angekommen, dass der Umgang mit der Natur auf Widerstand trifft. Nur dubiose Charaktere leugnen, dass wir bereits an den Folgen eines hausgemachten Klimawandels leiden.

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Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Zeugenaussagen von Shindy, Kollegah, Farid Bang & mehr kündigen sich an

Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Zeugenaussagen von Shindy, Kollegah, Farid Bang & mehr kündigen sich an

Von HHRedaktion am 04.09.2020 - 10:30

Im Prozess von Bushido gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder ist jetzt klarer, welche Deutschrap-Schwergewichte ebenfalls vor Gericht zu sehen sein könnten. Das Landgericht Berlin hat eine Reihe prominenter Künstler als Zeugen benannt. Nach Informationen des Spiegels befinden sich Farid Bang, Kollegah, Shindy, Samra, AK Ausserkontrolle, Ali Bumaye und Laas Unltd. darunter.

Ohne Capital Bra & Fler: 36 Namen auf der Zeugenliste

Neben den gerade aufgeführten Rappern taucht außerdem noch DJ Gan-G auf einer Liste auf, die insgesamt 36 Namen umfassen soll. Capital Bra und Fler sind dort laut Spiegel nicht vermerkt. Die beiden Artists, die bekanntlich eine gemeinsame Geschichte mit Bushido teilen, erscheinen lediglich in der Anklageschrift.

Auch die Aggro Berlin-Gründer, die von Bushido kürzlich eine Unterlassungserklärung einforderten, stehen demnach nicht auf der Liste. Bushido selbst gilt als wichtigster Zeuge im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker. Am kommenden Montag soll der EGJ-Chef erneut in den Zeugenstand gerufen werden. Ein Ende seiner Aussage sei nicht in Sicht.

Nicht nur Rapper, sondern auch weitere Menschen aus Bushidos Umfeld will das Gericht offenbar zu Wort kommen lassen. Laut Spiegel handelt es sich dabei um folgenden Personenkreis: seine Ehefrau, sein Psychologe, mehrere Anwälte, eine Steuerberaterin und diverse Polizeikräfte. Ebenso scheint sich das Gericht für die Sichtweise von Ashraf Rammo zu interessieren. Einige Mitglieder der Rammo-Familie werden mit Clan-Kriminalität in Verbindung gebracht. Ashraf Rammo widmete Capital Bra vor Kurzem einen Song und sagte: "Danke dir Bruder".

Capital Bra - Danke dir Bruder [Audio]

Den Song widmet Capi offenbar Ashraf Rammo und erklärt dabei, wie dieser ihm in einer schwierigen Phase geholfen hat.

Diese jetzt schon eine sehr umfangreiche Sammlung an potenziellen Zeugen und Zeuginnen sei eine vorläufige Liste, die sich abhängig vom Prozessverlauf ändern kann. Wann genau die betreffenden Personen aussagen müssen, stehe noch nicht fest. Das Gericht habe 30 Verhandlungstage bis Januar 2021 angesetzt. Die Vorwürfe gegen Arafat Abou-Chaker lauten unter anderem räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung.

Aufgrund der Verhandlung hat Bushido das Release seines Albums "Sonny Black 2" in den April 2021 verlegt.


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