Fler verkündet großen Label-Deal für Jalil

Fler hat sich mal wieder mit Rooz zusammengefunden. Dabei geht es nicht nur um Flizzys Album "Colucci", sondern selbstverständlich auch um alles andere aus der Welt des Raps.

Insbesondere erkundigt sich Rooz bei Fler, wie er die Performance des Albums "Black Panther" von Jalil bewertet. Der Maskulin-Boss zeigt sich durchaus zufrieden. Er erklärt fast beiläufig, welche Business-Moves in Zukunft bei Jalil auf dem Plan stehen (ab Minute 54:00):

"Er kriegt jetzt auch einen Deal bei Universal [...] und dann geht's vorwärts."

Damit schließt sich Jalil einem Major-Partner an. Ob es sich dabei um einen reinen Vertriebsdeal handelt oder zusätzlich andere Details eine Rolle spielen, konnte Fler vorerst nicht genau sagen. Das müsse noch besprochen werden. Seine eigenen Releases erscheinen bereits in Zusammenarbeit mit Universal.

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Jalils gefühltes Debütalbum "Black Panther" konnte sich auf Rang #7 in den Charts platzieren. Die Meinungen der Fans zu der Platte fielen fast durchweg positiv aus. Sowohl in unserer Umfrage zum Album selbst als auch in der Umfrage zum Release des Monats schnitt Jalils Werk hervorragend ab.

Euer Voting-Ergebnis: Jalils Album "Black Panther" könnte kaum besser sein

Wie wir seit diesem Freitag wissen, ist Jalils Album " Black Panther" auf Rang #7 der Charts eingestiegen. Eine gute Platzierung hat nicht unbedingt etwas mit der Qualität der Musik zu tun. Dass beim Maskulin-Rapper beides offenbar Hand in Hand geht, zeigt die Verteilung der Votes.

Ihr habt entschieden: Das war das beste Release im August

Nachdem sich der Hochsommer nun endgültig dem Ende zugeneigt hat, ist auch die Zeit der Release-Flaute vorbei. Der August hatte einige Veröffentlichungen zu bieten. Um genau zu sein: Es gab ganze 59 Releases. Sowohl Untergrund-Künstler wie Ecke Prenz als auch große Namen wie Rap-Gigant Eminem droppten neue Musik.

Weitere Storys von und mit Fler gibt es in der aktuellen Folge #waslos.

Fler: Farid Bang, Kool Savas, 6ix9ine, Graffiti, Conor McGregor & "Colucci" (Interview) #waslos

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Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Von HHRedaktion am 31.03.2020 - 15:48

Mehrere parallel laufende Konflikte sind für Fler eher Königsdisziplin als etwas Neues. Insofern sorgt der Berliner Troublemaker im außergewöhnlichen Kalenderjahr 2020 für etwas gefühlte Normalität. Kurz nach Sentinos Disstrack-Hörprobe gibt es nun auch von Sugar MMFK Zeilen zu hören, die konkret an Flizzy adressiert sind.

Sugar MMFK disst Fler in Instagram-Part

Darin geht es unter anderem um Flers Connections zu schwarzen Community, den obligatorischen 31er-Vorwurf und in einer Line auch um Bushido. Der Grund für den neu entfachten Streit steht in den Zeilen nicht im Fokus, sondern wird nur beiläufig angerissen:

"Fler wollt' auf gut vernetzt machen ohne Highspeed / geht zu sein' alten Unterdrückern, wird zur Wifey"

"Hab' dir oft Props gegeben, aber übertreib' nicht / Bantus sind Kings, Akhi, nur du weißt nicht / mit mir f**kt keiner, Akhi, nur du weißt nicht / bei der nächsten Frechheit weiß ich, Rappen reicht nicht"

Das steckt dahinter: Dem Bonner und seinen Bantu Nation-Homies Des, G-Mac und Co ist eine Aussage aus Flers aktuellem TV Strassensound-Interview ein Dorn im Auge. Als Fler darin erklärt, dass er aufgrund seiner Kontakte zu Rappern aus der schwarzen Community kein Nazi sein könnte – was ihm ohnehin niemand vorgeworfen hat – namedroppt er auch die Bantu Nation.

"Ein Jalil, der ist mein Bruder gewesen. Er zieht die Karte jetzt? [...] Mortel, diese ganze Bantu Nation, die ganzen Filme da. Bro, welcher weiße Rapper hat die gepusht wie ich?"

Beziehungsstatus "vorbelastet": Fler & Deutschraps schwarze Community

Dieses Zitat hat die Jungs aus NRW getriggert. Schon vor einigen Tagen reagierten sie auf die Aussage und stellten klar, dass aus ihrer Sicht nur Xatar etwas derartiges von sich behaupten könnte. Nun hat Sugar eben auch für eine musikalische Antwort gesorgt.

Fler denkt dabei wahrscheinlich an eine Phase vor wenigen Jahren (circa 2016-2017), als unter anderem Mortel und seine Gang Racailles gelegentlich mit ihm zu sehen waren. Damals entstand das Video zu "Sollte so sein", in dem neben Mortel und Co auch Peti Free am Start waren. Beim Openair Frauenfeld-Konzert von Flizzy 2017 wurde eine riesige Racailles-Flagge auf der Bühne geschwenkt und auch auf der Tour damals waren immer wieder einige der Jungs auf der Bühne zu sehen, um gemeinsam Action zu machen.

Das Verhältnis war tatsächlich lange Zeit sehr positiv, aber die Mitglieder des Labels Bantu Nation spielten dabei keine vordergründige Rolle. Vielleicht hat Fler schlichtweg die Racailles und die Bantu Nation verwechselt.

Außerdem kann natürlich darüber diskutiert werden, wie viel Einfluss eine Handvoll gemeinsamer Tracks und Auftritte für den weiteren Weg von Mortel und den Racailles im Game hatten.

In die Situation, sich bei Davud zu rechtfertigen, kam Fler durch eine Line auf seinem noch relativ frischen Album "Atlantis". Im Song "Mood" bezeichnet er Jalil als "Slave", der nach seinem Job im Apple Store bei Maskulin dann zu "Django Unchained" geworden wäre.

Fler droppt Sklaven-Line gegen Jalil, aber will sie nicht rassistisch meinen

Dass Fler auf seinem neuen Album "Atlantis" auch Lines gegen den ehemaligen Homie und Kollabopartner Jalil rappt, überrascht sicher die wenigsten Hörer. Die Art und Weise sorgt allerdings...

Er beharrt darauf, dass diese Zeile lediglich ein kunstvolles Bild für Jalils persönlichen Weg sei. Das mag zum Teil so sein. Aber einen dunkelhäutigen Ex-Homie als Sklaven zu bezeichnen, ist im besten Fall höchst unglücklich gewählt und im schlimmsten Fall eben eine rassistische Line.

Dieser Provokation wird Fler sich nicht erst bei der endgültigen Veröffentlichung der LP bewusst geworden sein. Zu intensiv war sein Konflikt mit der schwarzen Community Anfang 2019. Zu lange spielt er schon dieses Deutschrap-Game, um sich nicht im Vorfeld über die möglichen Folgen dieser Zeilen im Klaren gewesen zu sein.


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