Eminem ist der Kobe Bryant des Raps, sagt Big Daddy Kane

Der Tod von Kobe Bryant lässt die US-Szene auch mehrere Wochen nach dem tragischen Unglück nicht los. In seiner Rolle als Held und Inspiration für Jung und Alt hinterlässt der ehemalige Lakers-Star eine klaffende Lücke.

In einem Interview bei Cherie's World war nun Rap-Legende Big Daddy Kane zu Gast und äußerte sich auch zum Verlust von Kobe. Als es auf Nachfrage des Moderators darum ging, Basketball und Rap in ein Verhältnis zu bringen, setzte der Altmeister Eminem und Kobe auf die gleiche Stufe.

Eminem als Kobe Bryant des Raps

Besonders in den USA sind Basketball und die Rapwelt seit jeher fast untrennbar miteinander verwoben. Das kommt nicht zur zum Ausdruck, wenn Drake mal wieder bei einem Spiel seiner Toronto Raptors eskaliert. Nein, das Ballen in unterschiedlichen Betätigungsfeldern verbindet.

Jay-Z beispielsweise sieht sich in seinen Tracks gerne auf einem Level mit Michael Jordan agieren, der für viele als der größte Basketballer aller Zeiten gilt. In Songs wie "Hova Song (Intro)" bezieht sich Jay auf diese Ausnahmestellung. Der "Mike Jordan of Rap" untermauert so einen Legenden-Status, den er sich selbst zuschreibt.

Doch irgendwann war die Ära von Michael Jordan abgeschlossen. Als die Basketballrente rief, brachte sich Kobe Bryant als prägender Player der NBA in Stellung. Auch für ihn lässt sich also ein rappendes Pendant suchen. So ein Gedankenspiel sollte Big Daddy Kane auf Bitte des Interviewers zu Ende führen. Nach kurzer Überlegung räumte der Ostküsten-Veteran daraufhin Eminem den Kobe-Status ein. Dessen Schaffen sei für Rap so wichtig wie Kobe für den Basketballsport.



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Eminem & Kobe Bryant: Big Daddy Kane erklärt seine Einordnung

Gegenüber dem Portal HipHopDX erläuterte der Big Daddy Kane anschließend seine Aussage. Dabei schmückte er einzelne Phasen des US-Raps mit weiteren Beispielen aus. Jay-Z, 2Pac, Biggie und Nas seien MCs, die für eine gewisse Ära stünden. Im Anschluss daran hätten Eminem, Fabolous, Jadakiss und Ludacris aus seiner Sicht den größten Impact gehabt.

Bei seiner Antwort habe er vor allem lyrische Maßstäbe angelegt. Dies sei nämlich die Rap-Schule, aus der er selbst komme.

"Em und Jay-Z haben Dinge erreicht, die ich in meinem Leben nicht annährend erreicht habe. Sie sind beide Superstars im HipHop. Und darüber hinaus sind beide auch noch sehr lyrisch."

("Em and JAY-Z have achieved things that I have never came close to achieving in my life. They are both major stars in Hip Hop. And to top it off, they are both very lyrical. That’s where I was coming from.")

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Jay-Z launcht eigene Weed-Marke

Jay-Z launcht eigene Weed-Marke

Von Michael Rubach am 25.10.2020 - 15:08

Jay-Z schlägt ein weiteres Business-Kapitel auf. Die US-Legende bringt eine Cannabis-Marke an den Start. Diese nennt sich Monogram und ist Zusammenarbeit mit der in Kalifornien ansässigen Weed Company Caliva entstanden. Letztes Jahr wurde Jay-Z dort als neuer Chief Brand Strategist vorgestellt.

Jay-Z stellt Playlist mit Songs über Weed zusammen

Mit der Bekanntgabe, dass es Weed von Jay-Z geben wird, ist zudem eine Website online gegangen. Welche Produkte letztendlich zur Auswahl stehen, ist allerdings vorerst nicht ersichtlich. In einem Pressestatement, aus dem unter anderem der Rolling Stone zitiert, heißt es:

"Mit seiner sorgfältigen Sortenauswahl, sorgfältigen Anbaupraktiken und kompromisslosen Qualität möchte Monogram neu definieren, was Cannabis für die Verbraucher heute bedeutet."

("With its careful strain selection, meticulous cultivation practices and uncompromising quality, Monogram seeks to redefine what cannabis means to consumers today.")

Wann die Konsumenten sich selbst von der versprochenen Qualität überzeugen können, steht noch nicht fest. Dafür liefert der Twitter-Account der Brand ein paar zusätzliche Einblicke in die Welt von Monogram. Als Jay-Z im vergangenen Sommer seinen Job bei Caliva antrat, erklärte er in einem Statement, dass er alles "richtig und auf höchstem Niveau tun" werde.

Um den Launch seiner Marke zu feiern, hat Jay-Z eine Playlist auf Tidal veröffentlicht. Auf "Monogram: Sounds From The Grow Room" sind unter anderem passende Songs von Rihanna, Bob Marley oder Dr. Dre zu hören.


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