Dr. Dre ist der reichste Musiker des Jahrzehnts

Wie Forbes berichtet, ist Dr. Dre der am besten verdienende Musiker des letzten Jahrzehnts. Das Wirtschaftsmagazin veröffentlichte am Dienstag eine Liste, welche die Top 10 der Musik aufführt, die in der letzten Dekade am meisten Geld eingenommen haben. Mit 950 Millionen US-Dollar führt Dre die Tabelle an.

Dr. Dre verdiente dieses Jahrzehnt mehr Geld als alle anderen Musiker*innen

Dres größte Einnahmequelle war dabei nicht die Musik. Nach Forbes liegt mit Eminems "Crack A Bottle" seine letzte Nummer-1-Single schon 10 Jahre zurück. Sein letztes Album "Compton" veröffentlichte der Produzent im Jahr 2015. Das meiste Geld generierte Dre mit seinen Anteilen an den bekannten Beats-Kopfhörern. Die Marke verkaufte Dre 2014 für 500 Millionen US-Dollar an Apple. Trotzdem besitze er noch 20% der Aktien.

Auf Platz 2 befindet sich Popstar Taylor Swift mit 825 Millionen US-Dollar. Direkt dahinter hat es Beyoncé geschafft, die laut Forbes im letzten Jahrzehnt 685 Millionen US-Dollar verdient hat.

Dr. Dre ist aber nicht der einzige Hiphop-Artist, der es in die Liste geschafft hat. Auf Platz 5 befindet sich Diddy und auf Platz 7 Hiphops erster Milliardär Jay-Z

Jay-Z ist laut Forbes der erste Hiphop-Milliardär

Jay-Z ist kein Business-Man, er ist ein Business, Man - das weiß jedes Kind. Jetzt steht offenbar auch fest, dass er als erster Hiphop-Künstler über eine Milliarde US-Dollar schwer wiegt. Das schreibt zumindest Forbes, die laut eigener Aussage "vorsichtig" geschätzt und genau nachgerechnet haben: Offenbar handelt es sich bei Jay-Z um den ersten Hiphop-Milliardär.

Forbes hat die Summen ermittelt, indem sie Tour-Daten von Pollstar angeschauten, Zahlen der konsumierten Musik von Nielsen analysierten und Interviews mit Managern und Agenten führteny. Viele der Musiker*innen haben die Jorunalist*innen von Forbes auch direkt gefragt.

Die bestverdienenden Musiker*innen des Jahrzehnts

  1. Dr. Dre (950 Millionen US-Dollar)
  2. Taylor Swift (825 Millionen US-Dollar)
  3. Beyoncé (685 Millionen US-Dollar)
  4. U2 (675 Millionen US-Dollar)
  5. Diddy (605 Millionen US-Dollar)
  6. Elton John (565 Millionen US-Dollar)
  7. Jay-Z (560 Millionen US-Dollar)
  8. Paul McCartney (535 Millionen US-Dollar)
  9. Katy Perry (530 Millionen US-Dollar)
  10. Lady Gaga (500 Millionen US-Dollar)

Kürzlich veröffentlichte Forbes bereits eine Liste mit den Rapper*innen, die 2019 am meisten verdient haben. 

Kanye West, Jay-Z, Eminem & mehr: Das sind die bestverdienenden US-Rapper*innen 2019

Das amerikanische Magazin Forbes veröffentlicht jedes Jahr ein Ranking, in dem die 40 bestverdienensten Musiker*innen gelistet sind. Natürlich spielen auch einige Rapper*innen in der Tabelle ganz oben mit. Mit 150 Millionen US-Dollar ist Kanye West der Hiphop-Act, der im Jahr 2019 die meiste Kohle gescheffelt hat.

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Beyoncé launcht Plattform für Schwarze Businesses

Beyoncé launcht Plattform für Schwarze Businesses

Von Till Hesterbrink am 20.06.2020 - 17:31

Anlässlich des Gedenktages der Sklavenbefreiung Juneteeth und mit Blick auf den anhaltenden BLM-Protesten, veröffentlichte Beyoncé einen neuen Song sowie eine dazu passende Kampagne. "The Black Parade Route" soll ein Licht auf "Black-owned businesses" werfen, also Geschäfte, die von Schwarzen Personen geführt werden.

Black Parade: Beyoncé bringt neuen Song raus

Pünktlich zum Gedenktag bringt Queen B mit „Black Parade“ einen neuen Track raus, der sich dem Thema Black Empowerment widmet.

"Fuck this fade and waves I'ma let it dread all up

Put your fists up in the air, show black love

Motherland drip on me, motherland, motherland drip on me"

Passend dazu veröffentlichte Beyoncé auf ihrer Website eine Liste an unterstützenswerten Businesses, die Schwarzen Personen gehören. Zusätzlich hat ihre "BeyGOOD" -Stiftung gemeinsam mit der "National Urban League" einen Fonds eingerichtet, um kleine black-owend Geschäfte in Not zu unterstützen.

"'Black Parade' celebrates you and in conjunction with its release, BeyGOOD has created a Black Business Impact Fund,  administered by the National Urban League, to benefit  and support Black-owned small businesses in need."

("Black Parade" zelebriert dich und in Verbindung mit dem Release, hat BeyGOOD einen Impact Fonds eingerichtet, welcher durch die National Urban League verwaltet wird und kleinen, durch Schwarze Personen geführten Geschäften in Not zugutekommen soll.)

Juneteenth: Was ist das überhaupt?

Juneteenth ist in Deutschland wahrscheinlich den meisten kein Begriff. Die Mischung aus den Wörtern June und Nineteenth steht für das Datum, an welchem die Proklamation der Sklavenbefreiung in den USA unterschrieben wurde.

Seit dem 1. Januar 1980 ist Juneteenth in allen Bundesstaaten ein gesetzlich festgeschriebener Gedenktag. In diesem Jahr erfährt dieser Tag, durch den Mord an George Floyd und den daraus resultierenden Ereignissen, besondere Beachtung.


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