DJ Khaled und Fat Joe erstellen gemeinsamen OnlyFans-Account

DJ Khaled und Fat Joe wollen ihr Social-Media-Portfolio erweitern und gemeinsam ins OnlyFans-Business einsteigen. Das kündigte DJ Khaled am Dienstag auf seinem Instagram-Account an. Die beiden Jugendfreunde reihen sich damit in eine immer größer werdende Gruppe von Rappern ein, die die Möglichkeiten der Erwachsenenplattform auskundschaften will.

Was DJ Khaled & Fat Joe für ihren OnlyFans-Account planen

In der Beschreibung zu dem Ankündigungs-Post erklärte DJ Khaled, dass die beiden planen würden, das "Licht" nach OnlyFans zu bringen. Dabei wollen die beiden natürlich keine anzüglichen Bilder posten, sondern exklusiven Content mit ihren Fans teilen. Es soll motivierende und aufmunternde Reden geben. Außerdem planen die beiden Künstler Momente aus ihrem Privatleben mit ihren Abonnenten zu teilen. 

Zu erwarten ist beispielsweise, DJ Khaled und Fat Joe bei Studio Sessions mit Gästen sehen zu können oder ihnen einfach beim Basketball Spielen zuschauen zu dürfen. Die Idee kam den beiden wohl, weil sie sehr viel Zeit miteinander verbringen würden. Khaled erklärt, dass es Posts und Eindrücke geben wird, die sonst nirgends zu finden sind. Ziel ist es, eine positive Community zu schaffen, die sich gegenseitig unterstützt. Die ersten Posts sollen am 25. Januar kommen.

Hiphop und OnlyFans: Die etwas andere Promo

Besonders Ami-Rapper sehen Potenzial in OnlyFans. Während einige tatsächlich pornografische Inhalte posten, nutzen viele Künstler die Plattform für intime Einblicke in ihr Privatleben, die sie sonst nicht auf Instagram und Co. teilen würden. Immerhin schaut sich längst nicht jeder Fan den kostenpflichtigen Content an. Cardi B nutzt ihren Account beispielsweise für Stories aus ihrem Alltag und exklusive News. Rapper Blueface hingegen hat auf der Plattform das Reality-TV-Business für sich entdeckt:

Tyga, Cardi B & weitere: 6 Rapper*innen die aktuell auf OnlyFans rasieren

OnlyFans ist aktuell die Plattform der Stunde. Für einen kleinen monatlichen Obolus zeigen sich Stars und Privatpersonen dort äußerst privat. Häufig wird die Plattform genutzt, um pornografisches Material zu veröffentlichen aber auch exklusive Chats und Streams mit den bezahlenden Fans sind möglich.

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Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Von Alina Amin am 25.02.2021 - 16:47

Apache 207 ist schon nach den ersten Jahren seiner Rap-Karriere in den obersten Rängen der hiesigen Szene angekommen. Mit seinen melodischen Hits erreicht er regelmäßig astronomische Zahlen und gilt aktuell als einer der erfolgreichsten Künstler des deutschsprachigen Musikmarkts. Trotz dessen findet die Diskussion, ob der Ludwigshafener tatsächlich Rapper sei, in der Deutschrap-Community kein Ende. Jetzt äußert sich auch Farid Bang zu dem omnipräsenten Thema.

Farid Bang über die Frage, ob Apache 207 ein Rapper ist

Farid Bang stellt in seiner Instagram-Story infrage, was ein Künstler sei, der seine Texte nicht schreibt, wenn man schon davon ausginge, dass Apache kein Rapper sei. Die Debatte um Apaches Rapqualitäten wird weit über die YouTube-Kommentarspalten hinaus geführt.

Viele Größen der Deutschrapszene scheint die Frage umzutreiben, ob Apache 207 als Rapper zu betrachten ist. Für Bonez MC stand Ende 2020 fest: "Künstler kein Rapper". Auch Fler kommt in einem Interview bei 16bars zu dem Ergebnis, dass Apache "in dem Sinne kein Rapper" sei. Die Musik des 2-Meter-Hünen bedient sich hörbar verschiedensten Einflüssen.

Daran, dass Apache 207 rappen kann, dürfte jedoch kein Zweifel bestehen. Farid fragt sich nun, worauf es hinausliefe, wenn Apaches Musik durch dessen Herangehensweise nicht mehr als Rap durchginge.


Foto:

Instagram / @faridbangbang

Der Banger stellt in den Raum, ob dies nicht mindestens gleichbedeutend damit wäre, jemanden aus dem Rapgenre auszuschließen, wenn die Lyrics zugeliefert werden. Er zieht damit einen Vergleich zu einem ebenso ausgiebig diskutierten Thema, dem Ghostwriting.

Ende letzten Jahres wurde die allgegenwärtige Diskussion wieder aufgerollt, nachdem Shirin David ihre "Babsi Bars" veröffentlichte. Es ging damals einerseits um Credits, andererseits auch um die generelle Praktik des Ghostwritings. Viele Rapfans vertreten die Position, dass Rap-Künstler*innen auch selbst für ihre Lyrics verantwortlich sein sollten. Dennoch gehört es inzwischen zur gängigen Praxis, dass Rap-Texte in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Wie Farid das selbst sieht, erklärt er in seiner Story nicht.

Apache selbst hat zu dem Thema eine klare Haltung. Ob andere Leute ihn als Rapper bezeichnen oder nicht, scheint ihm gleichgültig zu sein. In seinem Song "28 Liter" erklärt der 23-Jährige:  

"Egal, ob du mich einen Rapper nennst, du Piç, darauf pfeif' ich"


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