Trump vs. Biden: Cardi B, 50 Cent & viele mehr äußern sich zur #Debate2020

Am vergangenen Abend fanden sich Millionen von Fernseh- und Livestreamzuschauern zusammen, um das US-politische Ereignis des Jahres zu verfolgen. In Cleveland haben sich nämlich die beiden Spitzenkandidaten der Präsidentschaftswahl dieses Jahres getroffen, um ausgewählte Fragen zu debattieren. Die erste von mehreren "Debate 2020" zwischen Joe Biden und Donald Trump zog zahlreiche Interessierte an, darunter auch diverse prominente Persönlichkeiten aus der Hiphop-Szene, die das Ereignis von zu Hause aus kommentiert haben. 

Cardi B, LeBron James, Frank Ocean & viele mehr: "Bitte geht wählen"

Anlässlich des Wahlkampfes hat Cardi B direkt mehrere Instagram-Posts erstellt, in welchen sie die Debatte aus ihrer Sicht kommentiert – das sichtlich aufgewühlt. In einem ihrer Posts erklärt sie "[Trump] ist verrückt."



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Bro JOE DONT LET THE NIKKA BREATH

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Viele machen noch mal drauf aufmerksam, wie dringlich es ist, wählen zu gehen:

Auf die Aufforderung des Moderators hin, White Supremacists dafür zu verurteilen, dass sie Chaos und Gewalt im Zuge der Proteste provozieren, entgegnete Trump keine deutliche Antwort. Das sorgte bei diversen Zuschauern für zusätzlichen Schock und Entrüstung.

John Legend fasst die Emotionen vieler prägnant zusammen, indem er erklärt, dass "[Amerika] weitere vier Jahre mit dem flammenden Müllcontainer auf Beinen nicht aushalten kann."


Foto:

Instagram / blonded

Auch Frank Ocean, der sonst eher Social-Media-scheu ist, richtet sich im Anschluss zur Debatte an seine Fans und fordert dazu auf, wählen zu gehen. Er erklärt, dass es viel unterhaltsamer wäre, zu sehen, wie Donald Trump das Weiße Haus verlassen müsste, als die Debatten es aktuell sind.

Andere äußern sich weniger zum Inhalt der Debatte, sind aber genauso interessiert. 50 Cent erklärt beispielsweise, dass die Debatte Unterhaltung auf höchstem Niveau sei.

Snoop Dogg vs. Trump: Die Wahlen in den USA macht auch Rapper politisch aktiv

Die Debatte in Cleveland ist die erste von drei, die zwischen Trump und Biden stattfinden sollen. Des Weiteren ist eine Vize-Präsidenten-Debatte zwischen Kandidatin Kamala Harris und dem aktuellen Amtsträger Mike Pence für den 07. Oktober angesetzt. Die gestrige Diskussion widmete sich aktuellen Themen wie der Corona-Pandemie, den Black Lives Matter-Protesten oder der aktuellen Lage im Supreme Court. Wer sie nachträglich schauen will, kann das hier tun.

Diverse Hiphop-Persönlichkeiten hegen reges Interesse am Wahlkampf. Erst kürzlich hat Snoop Dogg eine Kampagne gestartet, um Trump-Gegner zum Wählen zu motivieren:

Snoop Dogg will helfen, Donald Trumps Wiederwahl zu verhindern

Snoop Dogg hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, Donald Trump aus dem Weißen Haus zu kriegen. Damit das gelingt, mobilisiert er nun seine über 50 Millionen Instagram Follower, im November wählen zu gehen. Gemeinsam mit zwei gemeinnützigen Organisationen bietet er einen schnellen Weg an, sich für die Wahl registrieren zu lassen.

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50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

Von Djamila Chastukhina am 08.09.2021 - 13:57

50 Cent wird aktuell stark in den sozialen Medien kritisiert, da ihm vorgeworfen wird, respektlos mit dem Tod des Schauspielers Michael K. Williams umzugehen. Vor allem auf Twitter wird er sowohl von Hatern als auch von Fans dafür verurteilt, nachdem er einen Instagram Post veröffentlicht, in dem er den Tod von Williams dafür nutzt, um seine Serie zu promoten.

50 Cent promotet seine Show auf Kosten von Michael K. Williams

Michael K. Williams ist vor allem für seine Rolle als Omar Little in der Serie "The Wire" bekannt. Im Alter von nur 54 Jahren ist er nun verstorben. Laut der New York Post wurde der Schauspieler am Montagnachmittag in seinem Penthouse in Brooklyn aufgefunden, die mutmaßliche Todesursache soll eine Heroin-Überdosis gewesen sein.

50 Cent widmet Williams einen Instagram Post, für den er stark kritisiert wird: Der Rapper teilt einen Artikel zum Tod von Williams, um damit Werbung für seine Serie "Power Book III: Raising Kanan" zu machen. Der 46-Jährige zieht Parallelen vom Tod des Schauspielers zu der Storyline seiner Show und erwähnt dabei den Konsum von Fentanyl, welches einen ähnlichen Effekt wie Heroin hat, jedoch weitaus gefährlicher ist.

"Verdammt, wenn ihr Raising Kanan noch nicht gesehen habt, checkt es aus. Dieses Fentanyl ist echt kein Scherz, es bringt die Kundschaft um. RIP Michael K. Williams."

("Damn if you didn’t see Raising Kanan check it out. that fentanyl is no joke, killing the clientele. RIP michael k. williams.")

***

Der Beef zwischen 50 Cent und Michael K. Williams

Viele nehmen an, dass der Grund für 50s Post der frühere Beef zwischen ihm und Williams sei.

Es begann, als 50 Cent im Jahr 2018 das Gerüchte verbreitete, Musikmanager Jimmy Henchman sei im Gefängnis angegriffen worden. Henchman wurde 2011 vor Gericht dafür verurteilt, einen Auftragskiller angeheuert zu haben, um Lowell Fletcher zu töten, der ein enger Freund von 50 Cent war.

Die Gerüchte des Angriffs auf Jimmy nahmen ihren Lauf, bis Williams sich dazwischenschaltete. Der Schauspieler veröffentlichte ein Video, in dem er beteuerte, dass es sich lediglich um Gerüchte handelte. Er behauptete auch, dass er mit dem Musikmanager und seinem Anwaltsteam in Kontakt stehe und dass es Henchman gut gehe.

"Ich habe eine kleine Nachricht für alle, die sich möglicherweise für das interessieren, was sie in den letzten Tagen in Bezug auf Jimmy Rosemond in den sozialen Medien gehört haben. [Die Gerüchte] sind völlig falsch. Ich spreche regelmäßig mit ihm und seinem Anwaltsteam und versichere euch, dass es ihm gut geht."

("I just stopped pass with a little message for anyone who may or may not be interested in anything they’ve heard in regards to Jimmy Rosemond on social media these past few days. [The rumors] are completely false y’all. I speak to him and his team of lawyers on a regular basis and I assure you he is fine.")

50 Cent war von dem Video nicht begeistert und fing an, Michael K. Williams öffentlich zu verspotten und zu beleidigen. Auf Instagram forderte er Williams ebenfalls dazu auf, sich nicht in die Sache einzumischen:

"Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten, was ist falsch mit dir?"

("Mind your business, the f*ck wrong with you?")

Mittlerweile hat der Rapper seinen Instagram-Post gelöscht und durch einen neuen ersetzt, in dem er die Kritik aufgreift, weiterhin jedoch lediglich Werbung für seine Serie macht.

RIP Michael K. Williams.

Wenn du oder jemand, den du kennst, mit Suchtproblemen zu kämpfen hat, steht Hilfe zur Verfügung.

Besuche die Website des DRK für kostenlose Sucht- und Drogenberatung oder wende dich an die bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline unter: 01806 - 31 30 31.


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