Openair Frauenfeld äußert sich zur Corona-Situation

Wie alle Lebensbereiche sind auch Festivals von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. In einem Q&A stellt sich der Medienchef vom Openair Frauenfeld Joachim Bodmer nun einigen dringenden Fragen aus der Community.

Openair Frauenfeld 2020: "Das Festival findet noch statt"

Zunächst das Positive: Nach jetzigem Stand muss das Festival nicht abgesagt werden. Allerdings kann sich die Situation permanent ändern. Das gilt sowohl für unseren Alltag als auch für die Arbeit an einer solchen Großveranstaltung. Niemand ist gegenwärtig in der Lage genau zu prognostizieren, welche Auswirkungen das Corona-Virus noch nach sich zieht.

"Wir sind bisher noch in so einer Situation gewesen. Wir wissen nicht, was morgen ist. Wir wissen nicht, was übermorgen ist. Im Moment ist klar: Das Festival findet noch statt."

Was passiert bei einer Absage des Openair Frauenfeld 2020?

Bei dieser Frage denken die meisten sicherlich an ihre bereits bezahlten Tickets. Wie es mit einer möglichen Rückerstattung des Kaufpreises aussieht, sei gegenwärtig schwer abzuschätzen. Einerseits möchte man im Falle einer Absage das Geld zurückzahlen. Anderseits müsse man schauen, wie das Festival ein eventuell drohendes Worst-Case-Szenario überleben kann. Bei einer Absage wäre der finanzielle Verlust "gigantisch". Laut Bodmer steht gar die Existenz auf dem Spiel:

"Es geht nicht mehr darum, ob der Gewinn größer oder kleiner ausfällt, sondern es geht darum, ob es uns danach noch gibt."

Das Openair Frauenfeld gilt als das größte Rap-Festival Europas und hat in den vergangenen Auflagen jeweils 185.000 Besucher angelockt. Für dieses Jahr haben unter anderem Kendrick Lamar, A$AP Rocky und PNL ihr Kommen angekündigt. Ersatz für den vor ein paar Wochen ermordeten Pop Smoke sei übrigens in der Planung.

Damit wir alle einen sorgenfreien Sommer genießen können, folgt bitte den Hinweisen der Regierung und der Behörden. Seid umsichtig und nicht egoistisch: Bleibt einfach zu Hause! Wenn ihr raus müsst: Haltet Abstand und tragt so euren Teil dazu bei, das Virus einzudämmen – für eure Mitmenschen und für einen gemeinsamen Festival-Sommer!

Verlässliche sowie hilfreiche Informationen zu Corona und COVID-19 stellen zum Beispiel die WHO oder die Webseite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Aktuelle Entwicklungen und Daten finden sich zudem auf der Page vom Robert Koch Institut.

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Nicki Minaj verwirrt Fans mit Aussagen zur Corona-Impfung

Nicki Minaj verwirrt Fans mit Aussagen zur Corona-Impfung

Von Till Hesterbrink am 14.09.2021 - 13:24

Kurzzeitig hielt sich gestern das Gerücht, dass Nicki Minaj bei der diesjährigen Met Gala erscheinen würde. Seit der Geburt ihres Babys vor knapp einem Jahr zeigte die Rapperin sich nur noch äußerst selten in der Öffentlichkeit. Über Twitter meldete sich Nicki zu Wort und erklärte, warum sie nicht bei der Gala erscheinen würde. Auf die meisten hatte es den Eindruck, dass sie aufgrund der verpflichtenden Corona-Impfung nicht an der Veranstaltung teilnehmen wolle.

"Impotenz": Nicki Minaj über Corona-Impfungen

Eigentlich hat Nicki Minaj mit den Barbz eine der treusten Fangemeinden im ganzen Hiphop. Doch selbst unter diesen fiel es gestern vielen schwer, die Aussagen der Rapperin zu verteidigen. Auf einen enttäuschten Tweet, dass Nicki Minaj nicht bei der Met Gala auftauchen würde, antwortete sie, dass sie nun einen Sohn habe, um den sie sich kümmern müsse. Das ginge vor.

Die darauffolgende Aussage sorgte allerdings bei einigen für Stirnrunzeln. So erklärte Nicki, dass für die Teilnahme an der Met Gala eine Impfung verpflichtend sei und sie noch nicht genug eigene Forschung angestellt habe, um zu entscheiden, ob sie sich impfen lassen wolle.

Grund dafür sei unter anderem, dass sie von Drake erfahren habe, dass dieser trotz Impfung Corona bekommen habe. Auch sie habe Corona gehabt und danach die exakt gleichen Symptome wie Menschen mit Impfdurchbrüchen erfahren. Außerdem glaube sie, dass einer ihrer in Trinidad lebenden Cousin einen Freund habe, der durch die Impfung impotent geworden sei.

Bei ihren Fans traf diese Einstellung allerdings auf wenig Gegenliebe. Es wurde angeführt, dass sie selbst keine Forschung anstelle. Sie sei schließlich keine Wissenschaftlerin und führe auch keine eigenen Studien durch. Somit suche sie lediglich nach Veröffentlichungen, die ihre bereits geformte Meinung bekräftigen würden.

Nicki Minaj fühlt sich missverstanden

Nachdem sich die halbe Social-Media-Welt auf Nicki Minajs Äußerungen gegenüber der Corona-Impfung stürzte, versuchte sich die Rapperin zu erklären. Dabei führte sie aus, dass auch sie sich wohl impfen lassen werde, weil sie sonst ihren Job nicht ausüben könne.

Auch erklärte sie, dass sie verstehe, dass eine Impfung ohne Komplikationen die Norm sei. Daraufhin sorgte Nicki Minaj für weitere Verwirrung, indem sie eine Twitter-Umfrage darüber durchführte, welchen Impfstoff ihre Follower für den besten halten würden. Diese konnte der Impfstoff von Pfizer/Biontech mit aktuell 65 % der Votes für sich entscheiden. Insgesamt gaben über 300.000 Leute ihre Stimme ab.

In einer danach veröffentlichten knapp einminütigen Sprachaufnahme ist dann Nicki Minajs Sohn zu hören, wie dieser wohl über die Kritik an der eigenen Mutter lache.

Zu guter Letzt kündigte Nicki Minaj an, gegen alle Publikationen rechtlich vorgehen zu wollen, die sie ihrer Meinung nach falsch wiedergegeben hätten.


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