Chris Brown ist besser als Michael Jackson, sagt 50 Cent

Michael Jackson gilt für viele weiterhin als der unantastbare "King Of Pop". 50 Cent vertritt eine andere Meinung: Er sieht Chris Brown im direkten Vergleich vor Michael Jackson.

Michael Jackson vs. Chris Brown: 50 Cent beruft sich auf Zahlen

In einem schon wieder gelöschten Beitrag auf Instagram machte Fifty seinen Standpunkt klar. Er stellte heraus, dass Chris Brown auf dem US-Markt inzwischen einfach mehr verkauft hat als Michael Jackson. Die Datenbank der Recording Industry Association of America unterstützt diese Aussage, was die Singles anbelangt.

Ballerific Comment Creepin - #50Cent #WakaFlocka #commentcreepin

7,158 Likes, 1,339 Comments - Baller Alert (@balleralert) on Instagram: "Ballerific Comment Creepin - #50Cent #WakaFlocka #commentcreepin"

Dort steht Chris Brown mit 69,5 Millionen abgesetzten Einheiten vor Michael Jackson (47, 5 Millionen). Auf Albumebene sieht die Sache anders aus. Chris Brown liegt bei 14 Millionen Einheiten. Michael Jackson hingegen hat 84 Millionen Platten verkauft.

Fiddy hat sein Urteil jedoch gefällt: Er stuft Chris Brown besser als Michael Jackson ein. In seinem Posting griff Fifty außerdem die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs von Kindern auf, die gegenüber Michael Jackson auch nach seinem Tod nicht verstummen. Waka Flocka Flame erklärte 50 daraufhin, dass Jokes zu diesem Thema nicht lustig seien.

50 Cent setzt noch einen drauf

Vermutlich fühlte sich 50 Cent dadurch nur noch mehr herausgefordert. Er legte mit einem Posting nach, das er inzwischen aber auch wieder gelöscht hat. Zu sehen war Chris Brown bei einer Michael-Jackson-Tribut-Performance bei den BET Awards 2010. 50 Cent stellte ein weiteres Mal heraus, dass Chris Brown für ihn besser als Michael Jackson sei. Außerdem verwies er auf eine Michael Jackson-Dokumentation, die er gesehen habe ("Leaving Neverland") und spielte erneut auf die Pädophilie-Vorwürfe an.

Auch Chris Brown werden Negativ-Schlagzeilen wohl sein Leben lang verfolgen. 2009 bekannte er sich schuldig, seine damalige Freundin Rihanna geschlagen zu haben. Erst in diesem Jahr wurde Chris Brown in Paris kurrzeitig aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen festgenommen.

Chris Brown offenbar wegen Verdacht auf Vergewaltigung verhaftet

Chris Brown sitzt aktuell anscheinend gerade in Untersuchungshaft beziehungsweise im Polizeigewahrsam. Wie laut SZ und vielen anderen "aus Polizeikreisen" bekannt geworden sein soll, wurde der Sänger in Paris verhaftet. Chris Brown wurde festgenommen, weil er unter dem Verdacht steht, gemeinsam mit zwei anderen Männern eine Frau vergewaltigt zu haben.

Über den Weg zum Michael-Jackson-Status haben Genetikk bei uns letztes Jahr im Interview gequatscht:

Wie du deine größten "Träume" verwirklichen kannst: Genetikk über Michael-Jackson-Status

Das große Interview mit Genetikk gibt jede Menge Stoff her, der zum Nach- und Überdenken von Dingen und Sichtweisen animiert. Klingt abstrakt? Ist es auch. Wer sich aber darauf einlässt, kann aus diesem Interview mehr mitnehmen aus fast jedem anderen.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in wenigen Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

Von Djamila Chastukhina am 08.09.2021 - 13:57

50 Cent wird aktuell stark in den sozialen Medien kritisiert, da ihm vorgeworfen wird, respektlos mit dem Tod des Schauspielers Michael K. Williams umzugehen. Vor allem auf Twitter wird er sowohl von Hatern als auch von Fans dafür verurteilt, nachdem er einen Instagram Post veröffentlicht, in dem er den Tod von Williams dafür nutzt, um seine Serie zu promoten.

50 Cent promotet seine Show auf Kosten von Michael K. Williams

Michael K. Williams ist vor allem für seine Rolle als Omar Little in der Serie "The Wire" bekannt. Im Alter von nur 54 Jahren ist er nun verstorben. Laut der New York Post wurde der Schauspieler am Montagnachmittag in seinem Penthouse in Brooklyn aufgefunden, die mutmaßliche Todesursache soll eine Heroin-Überdosis gewesen sein.

50 Cent widmet Williams einen Instagram Post, für den er stark kritisiert wird: Der Rapper teilt einen Artikel zum Tod von Williams, um damit Werbung für seine Serie "Power Book III: Raising Kanan" zu machen. Der 46-Jährige zieht Parallelen vom Tod des Schauspielers zu der Storyline seiner Show und erwähnt dabei den Konsum von Fentanyl, welches einen ähnlichen Effekt wie Heroin hat, jedoch weitaus gefährlicher ist.

"Verdammt, wenn ihr Raising Kanan noch nicht gesehen habt, checkt es aus. Dieses Fentanyl ist echt kein Scherz, es bringt die Kundschaft um. RIP Michael K. Williams."

("Damn if you didn’t see Raising Kanan check it out. that fentanyl is no joke, killing the clientele. RIP michael k. williams.")

***

Der Beef zwischen 50 Cent und Michael K. Williams

Viele nehmen an, dass der Grund für 50s Post der frühere Beef zwischen ihm und Williams sei.

Es begann, als 50 Cent im Jahr 2018 das Gerüchte verbreitete, Musikmanager Jimmy Henchman sei im Gefängnis angegriffen worden. Henchman wurde 2011 vor Gericht dafür verurteilt, einen Auftragskiller angeheuert zu haben, um Lowell Fletcher zu töten, der ein enger Freund von 50 Cent war.

Die Gerüchte des Angriffs auf Jimmy nahmen ihren Lauf, bis Williams sich dazwischenschaltete. Der Schauspieler veröffentlichte ein Video, in dem er beteuerte, dass es sich lediglich um Gerüchte handelte. Er behauptete auch, dass er mit dem Musikmanager und seinem Anwaltsteam in Kontakt stehe und dass es Henchman gut gehe.

"Ich habe eine kleine Nachricht für alle, die sich möglicherweise für das interessieren, was sie in den letzten Tagen in Bezug auf Jimmy Rosemond in den sozialen Medien gehört haben. [Die Gerüchte] sind völlig falsch. Ich spreche regelmäßig mit ihm und seinem Anwaltsteam und versichere euch, dass es ihm gut geht."

("I just stopped pass with a little message for anyone who may or may not be interested in anything they’ve heard in regards to Jimmy Rosemond on social media these past few days. [The rumors] are completely false y’all. I speak to him and his team of lawyers on a regular basis and I assure you he is fine.")

50 Cent war von dem Video nicht begeistert und fing an, Michael K. Williams öffentlich zu verspotten und zu beleidigen. Auf Instagram forderte er Williams ebenfalls dazu auf, sich nicht in die Sache einzumischen:

"Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten, was ist falsch mit dir?"

("Mind your business, the f*ck wrong with you?")

Mittlerweile hat der Rapper seinen Instagram-Post gelöscht und durch einen neuen ersetzt, in dem er die Kritik aufgreift, weiterhin jedoch lediglich Werbung für seine Serie macht.

RIP Michael K. Williams.

Wenn du oder jemand, den du kennst, mit Suchtproblemen zu kämpfen hat, steht Hilfe zur Verfügung.

Besuche die Website des DRK für kostenlose Sucht- und Drogenberatung oder wende dich an die bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline unter: 01806 - 31 30 31.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!