Cardi B vs. Nicki Minaj: Beef eskaliert bei New Yorker Fashion Week

Cardi B und Nicki Minaj, die Ladies an der Spitze des Rap Games zurzeit, hatten bei einer Party im Rahmen der New Yorker Fashion Week einen Streit, der die Spannungen der letzten Monate erstmals körperlich eskalieren lassen hat. Cardi schmiss einen ihrer Schuhe in Nickis Richtung und verließ die Party wenig später mit einer amtlichen Beule und einem zerrissenen Kleid – laut TMZ entstand die Verletzung, als die Security Nicki vor der jungen Mutter und Frau von Migos-Mitglied Offset beschützen wollte.

Auf der Party waren Superstars wie Christina Aguilera, Bella Hadid, Heidi Klum, Kendall Jenner und mehr vertreten – natürlich gehen bei einer solchen Veranstaltung diverse Smartphones in die Luft, sobald es lauter wird. Videomaterial erschien nur Minuten nach dem Streit im Netz:

Cardi B Gets Lump on Head, Attacks Nicki Minaj, Throws Shoe, 'Calls Her P***y

Cardi B showed off her shoes Friday night at a New York Fashion Week party ... by throwing one of them at Nicki Minaj.

Was war passiert?

Der Konflikt der Rapperinnen findet gefühlt schon seit Cardis Durchbruch statt. Immer wieder gab es auf beiden Seiten Zeilen und Aussagen, die als unterschwellige Disses wahrgenommen wurden. Immer wieder bestritten die beiden, dass es sich wirklich um einen Beef handeln würde, aber endgültig ist das Thema nie vom Tisch geräumt worden.

deangelo on Twitter

POP CULTURE MOMENT NO. 090818 Cardi B attacks Nicki Minaj at New York Fashion Week Harper's Bazaar Party. By me.

Im Vorfeld der Party auf der Fashion Week soll Nicki jetzt einen Kommentar über Cardi Bs Qualitäten als Mutter gelikt haben (die "Bodak Yellow"-Rapperin und Offset sind erst im Juli Eltern der kleinen Kulture Kiari Cephus geworden). Nun wollte Cardi Nicki zur Rede stellen – angeblich in guter Absicht, bis ein Ellbogen in ihrem Gesicht seinen Platz fand und Dinge eskalierten.

Dass hinter den Kulissen längst nicht alles so friedlich abgelaufen sein dürfte, wie deeskalierende Interviews vermitteln sollten, zeigt eine Stellungnahme von Cardi B auf Instagram. Demnach soll Nicki anderen Artists gedroht haben, nicht mehr mit ihnen zu arbeiten, falls diese Songs mit Cardi aufnehmen würden. Sie habe sich einiges gefallen lassen, aber bei ihrem Kind und ihrer Rolle als Mutter ist eine Grenze erreicht, wie sie eindeutig klarstellt.

PERIOD.

3.4m Likes, 326.8k Comments - CARDIVENOM (@iamcardib) on Instagram: "PERIOD."

Was genau Nicki über Cardi B und ihre Tochter gesagt oder gelikt haben soll, ist unklar. Nun stellt sich die Frage, ob es jemand aus der Szene schaffen kann, die beiden Rapperinnen für ein klärendes Gespräch an einem Tisch zu vereinen oder nicht. Da beide nicht vor Namedropping in ihren Songs zurückschrecken, könnte uns anderenfalls bald der ein oder andere Disstrack bevorstehen.

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"Vom SEK durchsucht & verwüstet": Arafat wendet sich an Bushido

"Vom SEK durchsucht & verwüstet": Arafat wendet sich an Bushido

Von David Molke am 04.06.2020 - 17:36

Arafat Abou-Chaker richtet öffentlich eindringliche Worte an Bushido und die Polizei Berlins. Offenbar wurde Letzere nämlich bei dem Labelboss und ehemaligen Geschäftspartner vorstellig. Allerdings uneingeladen und ohne anzuklopfen: Es gab wohl eine Hausdurchsuchung. Dafür macht Arafat in einem Instagram-Post offenbar Bushido verantwortlich.

Arafat richtet sich öffentlich an Bushido & die Polizei

Arafat Abou-Chaker klagt auf Insta darüber, dass "die Polizei ähhh die Freunde des Gangsterrappers" Bushido in den frühen Morgenstunden des 4. Junis bei ihm "einmarschiert" seien. Und zwar "ohne Rücksicht auf Verluste".

Dazu liefert er gleich zwei Bilder: Eines zeigt eine offenbar eingetretene oder aufgebrochene Tür, das andere ein Schreiben der Polizei beziehungsweise einen Beschluss des Amtsgerichtes Tiergarten.

Darin geht es um Angaben, die Bushido gemacht haben soll. Allem Anschein nach dreht es sich um einen Totschläger, der angeblich am 3. Juni 2017 in München an Arafat übergeben worden sein soll.

"Seitdem hat keine Durchsuchung bei dem Beschuldigten stattgefunden."

Das scheint der Grund für die Durchsuchung zu sein (wobei der Brief aus dem Februar stammt), aber Arafat Abou-Chaker spricht sich in seinem Post gegen diese Darstellung aus.

"Mit deinen Lügen über drei Jahre alte Geschichten kommst du nicht weit. Bisher habe ich meinen Mund gehalten, aber bald rede ich mal."

Er bedankt sich allerdings bei der Polizei und auch bei Bushido selbst für dessen "nächste 31er-Aktion".

Heute wurden zwei Wohnungen meiner Brüder vom SEK durchsucht, komplett verwüstet und ein Bruder dabei schwer verletzt. Danke an @bush1do für seine nächste 31er Aktion. „Nach den Angaben des Anis Ferchichi wurden dem Beschuldigten am 3. Juni 2017 in München bei einem Festival Totschläger übergeben. Seitdem hat keine Durchsuchung bei dem Beschuldigten stattgefunden." Mit deinen Lügen über drei Jahre alte Geschichten kommst du nicht weit. Bisher habe ich meinen Mund gehalten, aber bald rede ich mal. Nur nicht mit deinen Polizei-Freunden, die dich schützen, obwohl du Leute in deinen neuen Tracks als Hurensöhne bezeichnest. Das ist genauso sinnfrei, wie dein neuer Kumpel @babasaad, der mich monatelang heuchlerisch angerufen und über dich abgelästert hat. Und an jede Großfamilie dich mich in letzter Zeit wegen ihm kontaktiert hat, geht mir nicht auf die Eier. Mit hinterhältigen Menschen habe ich nichts zu tun, aber ihr schon. Denn Dreck gehört zu Dreck. Auf bald... @bush1do @polizeiberlin Danke ...ps: am 4.6.2020 um 6 Uhr morgens ist die Polizei ähhh die Freunde des Gangstertapper @bush1do zu Besuch in den Wohnungen einmarschiert ohne Rücksicht auf Verluste

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Auch über Baba Saad verliert Arafat Abou-Chaker einige Worte. Der habe sich nämlich über Monate immer wieder bei ihm gemeldet und über Bushido "abgelästert".

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