Capital Bra entgegnet Vorwürfen, dass er Leuten noch Geld schuldet

Capital Bra holt zurzeit offenbar ein wenig die Vergangenheit ein. In seiner Instagram-Story spricht der Berliner über einige Leute, die noch eine Rechnung mit ihm offen zu haben scheinen. 

Capital Bra bezieht Stellung zu Anschuldigungen

In seiner Instagram-Story hat Capital Bra seinen Fans einen kurzen Einblick in seine derzeitige Situation gegeben. Dabei werden ihm offenbar aktuell einige Steine in den Weg gelegt. Capi spricht davon, dass es ein paar Leute gäbe, "die mich unbedingt f*cken wollen". Die Forderungen, die an ihn gestellt werden, sind recht simpel: 

"Die sagen, die bekommen noch Geld von mir. Die wollen, dass ich aufhöre mit Musik." 

Doch Capital Bra stellt klar, dass diese Ansprüche nicht der Wahrheit entsprechen: 

"Ich habe mich bei jedem gerade gemacht. Es gibt keinen, dem ich etwas schulde."

Darüber hinaus kommt für ihn ein Karriereende überhaupt nicht infrage: 

"Nur Gott kann mich stoppen, mit Musik aufzuhören – und sonst niemand. Ich bin bei klarem Sinn und ich weiß, was ich will."

Abschließend schickt er noch einen Gruß an die vermeintlich ehemaligen Weggefährten: 

"Schickt nicht eure Hunde vor, damit sie versuchen von mir Geld zu nehmen. Ich gebe keinem auch nur einen Cent." 

Während Capital Bra sich mit dieser Botschaft aktuell Luft macht, hat er zuletzt im exklusiven Interview von Samra und ihm mit Aria über "Berlin Lebt 2" gesprochen. Wie die Aufnahmen entstanden sind, was in Zukunft von Capi und Samra musikalisch kommt und wie sein Verhältnis zu Dieter Bohlen ist, kannst du dir hier anschauen: 

 

CAPITAL BRA & SAMRA im exklusiven Interview mit Aria zu "Berlin Lebt 2"

https://instagram.com/capital_bra https://instagram.com/arianejati https://instagram.com/samra (momentan offline) Wo Rekorde zur Normalität werden: Mit Capital Bra und Samra haben sich für "Berlin lebt 2" zwei der erfolgreichsten Künstler der jüngsten Deutschrap-Vergangenheit für ein Kollaboprojekt zusammengetan. Doch wie kann man sich die gemeinsame Arbeit der beiden Berliner überhaupt vorstellen?

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Gerichtsurteil: Flers Bushido-Disstrack darf nicht online bleiben

Gerichtsurteil: Flers Bushido-Disstrack darf nicht online bleiben

Von Michael Rubach am 11.12.2019 - 16:35

Fler muss seinen Bushido-Disstrack "Noname" ändern. In der bisher bekannten Form darf der Track nicht online bleiben. Das geht aus einem Gerichtsurteil hervor, wie unter anderem die FAZ schreibt. Ausschlaggebend sei die Erwähnung der Kinder von Bushido gewesen.

"Noname": Fler muss Bushidos Kinder heraushalten

Das Münchener Landgericht I kam heute Morgen zu dem Schluss, dass Fler mit verschiedenen Zeilen aus "Noname" im juristischen Sinne zu weit gegangen ist. Die "Grenzen der Kunstfreiheit" seien übertreten worden, so die Richterin. Bushido hatte im Vorfeld gegen den Track rechtliche Schritte eingeleitet.

Die Kinder des Ehepaars Ferchichi hätten laut Gerichtsurteil mit dem Konflikt von Fler und Bushido nichts zu tun und seien durch den Inhalt des Tracks in ihrer Persönlichkeitsentwicklung eingeschränkt. Fler stellt auf "Noname" in den Raum, dass Bushido nicht der leibliche Vater der vier gemeinsamen Kinder mit Anna-Maria Ferchichi sei.

Eine Line, welche ausdrückt, dass stattdessen die gesamte Mannschaft des SV Werder Bremen für die Vaterrolle in Frage kommen könnte, darf Fler ebenfalls so nicht mehr rappen. Allerdings müsse Bushidos Ehefrau damit klarkommen, dass Fler sie im Song auch darüber hinaus nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst. Durch ihre öffentliche Einmischung in den Streit zwischen Bushido und Fler trage sie dafür eine Eigenverantwortung. Lediglich die Textpassagen, die Bezug auf die Kinder nehmen, muss Fler verändern – oder den Track direkt aus dem Netz entfernen.

Bushido & Fler: Beide Seiten könnten in Berufung gehen

Die Anwältin, welche die Seite von Bushido vertritt, wolle eine Berufung prüfen. Fler kündigte direkt im Anschluss an den Prozess an, gegen das Urteil vorzugehen. Laut FAZ strebe Fler "aus Prinzip" an, weitere juristische Schritte einzuleiten. Bushidos Familie sei die letzte, die von ihm Mitleid bekäme. Sollte Fler den Track nicht ändern oder löschen, droht ihm ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro. Ersatzweise könnte er eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten absitzen.

Es scheint so, als würde sich auch der juristische Schlagabtausch der beiden ehemaligen Weggefährten noch eine Weile ziehen. Zuletzt hatte Fler in einem Interview klargemacht, dass die Auseinandersetzung mit Bushido viel mehr als ein Rapbeef sei.

Fler über Bushido-Diss: "Krieg, kein Entertainment"

Von David Molke am 06.12.2019 - 18:01 Die Hiphop.de Awards 2019 befinden sich in vollem Gang. Das heißt, dass du noch bis zum 2. Januar 2020 für deine Favoriten des Jahres 2019 abstimmen kannst. Dabei gibt es wie jedes Jahr auch dieses Mal wieder die Kategorie zum Video des Jahres.


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