Beef mit Eminem nur inszeniert? Machine Gun Kelly widersetzt sich Verschwörungstheorien

Machine Gun Kelly lacht die Verschwörungstheorie einfach weg. MGK war beim Breakfast Club zu Gast und reflektierte den ganzen medialen Rummel nach der Veröffentlichung von "Rap Devil".

Host Charlamagne Tha God fragt ihn direkt, was an den Gerüchten dran sei, dass Interscope den Beef mit Eminem arrangiert hätte, um Verkaufszahlen zu pushen. Machine Gun Kelly lächelt und antwortet ironisch, dass das wirklich großartig wäre (ab Minute 6:50):

Machine Gun Kelly Breaks Down Eminem Feud, Halsey Rumors, Mac Miller's Death, Binge EP + More

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Infolgedessen geht er auf die weiteren Indizien ein, die diese Theorie überhaupt erst in Umlauf gebracht haben. Eminem und Machine Gun Kelly greifen bekanntlich beide auf ein Instrumental von Ronny J zurück. Eminem nutzt dessen Beat für den "Kamikaze"-Track "Not Alike", auf dem er Machine Gun Kelly zunächst mit ein paar Lines frontet. MGKs schnappt sich auf "Rap Devil"  ebenso eine Ronny J-Produktion. Die Begründung dafür: das Battle soll auf dem gleichen musikalischen Spielfeld ausgetragen werden.

"I took it to equal Playgrounds. [...] You [Eminem] took two weeks, I took two days. You yoused a Ronny J-Track, I used a Ronny J-Track. You used a million-dollar studio, I used a dressing-room before soundcheck."

Laut Machine Gun Kelly sei sein Track deutlich schneller entstanden. Außerdem habe er in einer Umkleidekabine recordet. Eminem hingegen soll auf ein teures Studio zurückgegriffen haben. Aber apropos Geschwindigkeit: Auf die Gerüchte, dass Eminem seinen Track in nur 13 Minuten geschrieben habe, kommen die Moderatoren nicht zu sprechen. Diese Information brachte unter anderem der Schauspieler Page Kennedy in Umlauf:

So is @joebudden going to respond or nah? He too busy living his best life. And if he does would he be too out of practice to compete? Was #KillShot a Kill or a #WeakShot

Gefällt 11.1 Tsd. Mal, 311 Kommentare - Page Kennedy (@pagekennedy) auf Instagram: „So is @joebudden going to respond or nah? He too busy living his best life. And if he does would he..."

Sowohl Eminem als auch Machine Gun Kelly stehen bei Interscope unter Vertrag. Diese Tatsache alleine bietet wohl den Nährboden für solche Spekulationen. Einer verbreiteten Meinung widerspricht Machine Gun Kelly zusätzlich vehement. Er wehrt sich gegen die Behauptung, dass Eminem ihn jetzt erst berühmt gemacht hätte. Schon vor dem aktuellen Beef sei er ein Künstler gewesen, der alleine 20 Millionen Platten verkauft habe. Ein Push durch Eminem wäre nicht nötig.

Eminems Disstrack "Killshot" gibt er sechs von zehn Punkten (Minute 9:13). Wie die Community den Schlagabtausch zwischen "Rap Devil" und "Rap God" bewert hat, könnt ihr hier nachlesen:

MGK vs. Eminem: Das Urteil der Fans zu Disstracks & Sieger (Umfrage-Ergebnis)

Wir haben in unserer Umfrage mehr als 11.000 Stimmen zum Beef von Machine Gun Kelly und Eminem in fünf Kategorien gesammelt. Wenig überraschend geht ein Großteil der Votes an Eminem - egal ob es sich um Beat, Punches, Musik oder den Gesamtsieg handelt.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

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Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Von Till Hesterbrink am 20.07.2021 - 13:35

So viel kann man als Rapper also tatsächlich verdienen: Mal wieder wurde von Billboard die Liste der bestbezahlten Musiker des Jahres veröffentlicht und darunter sind auch einige Hiphop-Artists zu finden. Auffällig für dieses Jahr sind natürlich vor allem die massiv eingebrochene Einnahmen durch Liveauftritte. Normalerweise lässt sich damit für Künstler das meiste Geld einnehmen. Die Auflistung beschränkt sich auf direkte Einnahmen mit der Musik. Side-Businesses werden nicht miteingerechnet.

Eminem, Drake & Post Malone: Die bestbezahlten Musiker 2020

Den ersten Platz der Liste belegt dieses Jahr niemand Geringeres als Taylor Swift. Die 31-jährige Country-Sängerin sichert sich mit einem Umsatz von fast 24 Millionen Dollar den Spitzenplatz der Liste. Dich hinter ihr findet sich allerdings bereits der erste Künstler, den man dem Hiphop-Gerne zuordnen kann: Post Malone (jetzt auf Apple Music streamen). Der konnte im letzten Jahr satte 23 Millionen Dollar umsetzen. Dies liegt vor allem daran, dass Posty kurz vor dem Hoch der Corona-Pandemie noch eine Tour gespielt hatte. Das letzte Konzert dieser fand am 12. März statt.

Der erste wirkliche Rap-Künstler auf der Liste ist Drake, der mit knapp 14 Millionen Dollar den sechsten Platz belegt. Seine Haupteinnahmequelle ist Streaming. Wie bereits im Jahr zuvor ist Drizzy mit ca. 8 Milliarden Plays der meistgestreamte Artist des Jahres.

Auf dem neunten Platz findet sich YoungBoy Never Broke Again. Der (Quasi-)Schwiegersohn von Floyd Mayweather konnte vor allem durch Streams seiner Videos ordentlich Einnahmen erzielen. 11,9 Millionen Dollar, um genau zu sein. Er ist der Künstler, dessen Videos am meisten im letzten Jahr abgespielt wurden. Ihm dicht auf den Fersen ist Lil Baby, mit 11,7 Millionen Dollar.

Ganz knapp an der Top 10 schliddert The Weeknd mit seinen 10,4 Millionen vorbei, der im letzten Jahr sein Album "After Hours" samt dem unglaublich erfolgreichen Hit "Blinding Lights" veröffentlichte.

Auf Platz 14 ist Eminem, der im letzten Jahr gleich zwei Alben rausgehauen hat. "Music To Be Murdered By" und die zugehörige Deluxe-Version, die als "B-Seite" bezeichnet wurde. Damit landete Em' auf Platz fünf aller digitalen Verkäufe. Insgesamt konnte Eminem im Corona-Jahr 9,7 Millionen Dollar einnehmen.

Und auf Platz 15 findet sich dann Lil Uzi Vert, der ebenfalls zwei Alben veröffentlichte. "Eternal Atake" und "Lil Uzi Vert vs. The World 2" bescherten dem 26-Jährigen eine riesige Nummer an Streams. So viele, dass er insgesamt 18 Tracks auf einen Schlag in den Top 100 vorweisen konnte. Damit ist er erst der dritte Künstler jemals, dem dies gelingt. Einnehmen konnte er 2020 9,4 Millionen Dollar.

Musikeinnahmen in 2020

Billboard vergleicht die Zahlen zudem mit den letzten Jahren. So wird deutlich, was für einen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Musikindustrie hatte. Taylor Swift war zuletzt 2018 Teil der Liste. Damals hatte sie allerdings auch Einnahmen von insgesamt fast 100 Millionen Dollar. Insgesamt sind die Einnahmen der Musikindustrie im letzten Jahr um fast eine Milliarde Dollar zurückgegangen.

Besonders die fehlenden Einnahmen aus Konzerten werden deutlich, die sonst bis zu 80 % der Einnahmen der Top 40 Künstler dargestellt hatte. Diese gingen von den letztjährigen 779 Millionen Dollar auf lediglich 79 Millionen Dollar zurück.

Verkäufe von physischer und digitaler Musik erfuhren hingegen einen Zuwachs um 39 % und machen insgesamt 59 Millionen Dollar aus. Trotzdem ist die Zukunft natürlich Streaming. Die einzelnen Künstler konnten insgesamt 193 Millionen Dollar durch Streams einnehmen, das ist eine Steigerung um knapp 82 % im Vergleich zu letztem Jahr. Und der Trend geht weiter nach oben.

Hier könnt ihr euch die ganze Liste anschauen.

Drake ist der Künstler des Jahrzehnts


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